Sonntag, 5. Juni 2016

Sternfahrt 2016

Die Sonne erscheint pünktlich in der Frühe, es scheint ein heißer Tag zu werden. Das Wetter ist immer wieder eine spannende Angelegenheit bei der Fahrradsternfahrt. Dieses Jahr bin ich mutig und lasse das Regenzeug zuhause. 
Mein Startpunkt ist in Königs Wusterhausen, wo ich mich zu 10:30 eingefunden habe. Erstmal eine kleine Ansprache der Ortsgruppe des ADFC KW mit einigen nützlichen Hinweisen zu den Wegverläufen und kleinerer Gefahrenstellen der Route und dann geht es auch schon in Begleitung zweier Polizeiwagen los. Über Wildau, Zeuthen und Eichwalde - böser Knüppeldamm - geht es nach Grünau und weiter über Rudow, Buckow nach Britz zur Grenzallee. Wie jedes Jahr heißt es hier erstmal warten. Und so wurden wir nicht nur von den anderen Strängen in Empfang genommen, sondern auch von einigen Regenwolken. Glück dem, der hier einen schützenden Unterschlupf gefunden hatte, denn es ergoß sich eine halbe Stunde ein heftiger Gewitterregen über das Feld. An eine Hauswand gekuschelt, blieb ich auch relativ trocken. 
Dann bewegte sich endlich das Feld in den Tunnel hinein. Irgendwann war auch ich darin verschwunden. Wie immer ein schönes Erlebnis. In Schöneberg verließen wir wieder die Autobahn und bekamen dort erstmal eine Lichtershow zu sehen, eine weitere Gewitterzelle über der Stadt, die uns aber trocken ließ. Die weitere Route war ähnlich der letzten Jahre: Rathaus Schöneberg, Urania, Tauentzien, Zoo, Ernst-Reuter-Platz, Tiergarten, Siegessäule. Zweimal drumherum und dann zum Bismarck-Denkmal. Dort gab es zum Abschluss noch ein kleines GC Event und einem weiteren heftigen Regenguss. 
Auf dem Heimweg bin ich dann noch bis Baumschulenweg geradelt, aber es fing schon wieder zu Regnen an und so beschloss ich nach fast 60 km die Reststrecke mit der Bahn zurück zu legen.










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