Freitag, 29. März 2013

Ich bekomm von Schnee einfach nicht genug


... oder auch, wer ist schneller, Hase oder Igel?

Zu viert ging es in den Taunus nach Hessen, denn hier lockte diese kleine Cacheserie über das Rennen zwischen Hase und Igel. Kaum die Grenze von Hessen erreicht, flockte es mal wieder und um so höher wir fuhren, um so mehr blieb davon auch liegen.

Der Cache erforderte Teamarbeit, Toby und ich gewannen weiter an Höhenmetern, während Stephan und Jenny sich auf vereisten Wegen vortasteten. Und auch hier blieb es dabei: Um so höher, um so mehr Schnee. Aber Schnee hin oder her, wir haben die Igel dann doch erwischt und konnten uns eines schönen Finale erfreuen.

 Aber das war noch nicht der Höhepunkt unseres Ausfluges. Der Gipfel war das Winter-Wunderland auf dem Feldberg. Ich glaube soviel Schnee hab ich schon lange nicht mehr gesehen. Und so sehr sich wohl jeder den Frühling herbeisehnte und sich alles mögliche Böse für Frau Holle ausdachte, so sehr verzauberte mich das Weiß hier oben.


Donnerstag, 28. März 2013

Dönerstag Ludwigshafen - Mittagspausenedition

Es ist mal wieder soweit, Gründonnerstag, Dönerstag. Wie jedes Jahr werden in Geocacherkreisen am Donnerstag vor Ostern die Dönerläden gestürmt und ob morgens, mittags oder abends zusammen Dönertiere verspeist. Der Plan sah eigentlich vor, dieses Jahr wieder mit Maik und Evi nach Premnitz zu fahren, aber dann plante die Firma mich für ein paar Tage mehr aus und nun bin ich hier in Rheinland-Pfalz und verspeise meinen ersten Pfälzer Döner.
Da Toby der Organisator dieses Events ist, sollten wir auch als erstes in der Rhein-Galerie erscheinen, doch vorher sollte ich noch einen kleinen Eindruck von dieser Pfälzer Stadt bekommen - Ludwigshafen am Rhein, Nachbarstadt von Mannheim. Und so ging es erstmal an den Rhein, wo ich diese wunderbare Uhr bewunderte und mich wunderte, dass sie furchtbar falsch geht. Doch es machte dann klick und mir schwaante, dass hier der Stadt des Rheins angezeigt wird und der war heute glücklicherweise sehr niedrig, wie Toby mir versicherte, denn bei Hochwasser hätten wir hier schon mal nasse Füße bekommen können. 

Lutherbrunnen
Gesundheit ;)


Pizzaria in der Kirche
Es wurden noch ein paar Dosen in der Innenstadt geloggt, bevor wir dann ins Einkaufszentrum fuhren und dort auch schon von einigen Mittagspausencachern erwartet wurden. Um diese Zeit einen Platz im Foodcourt zu bekommen war schon nicht so einfach, aber trotzdem kamen die über 40 Teilnehmer hier unter. Essenstechnischi gab es hier ja die große Auswahl, aber ich blieb der Tradition treu und bestellte mir einen Döner - naja, nicht gerade der Beste den ich gegessen habe ;)

Guck nicht so skeptisch
 Gegen 15:30 Uhr wollten wir unser Tagesprogramm dann fortsetzen und fuhren aus dem Parkhaus und dann passierte es, das Fenster, das erst nicht aufgehen wollte, öfnete sich ein Stück und verharrte nun in dieser Stellung ung ging nicht mehr zu. Mal meinen Autoschrauber Bruder angerufen und um Rat gefragt, doch leider waren die Ratschläge nicht von Erfolg gekrönt. So machten wir uns dann auf die Suche nach der nächsten ATU Werkstadt, die wir auch irgendwo in Mannheim fanden. Notfalls, Mayday, morgen ist Feiertag und diese Fensterscheibe muss egalwie hoch. Der Meister versicherte uns, dass er sich darum kümmern würde, aber das könnte etwas dauern. Ein Blick auf das GPS zeigte, dass wir uns hier mit gerade mal 3 Dosen die Zeit vertreiben konnten - naja, besser als nix.
Das Ende vom Dönerstag war dann, dass die Scheibe wieder an ihrem Platz war und dort auch über die Feiertage bleiben wird, dass wir noch schnell einkaufen mussten und dass wir ganz schön k.o. waren.

Mittwoch, 27. März 2013

Rund um Rhein


Nach so viel auf und ab und langen Wanderungen haben Toby und ich erstmal einen Tag Pause eingelegt. Aber nur faul auf der Couch rumliegen war auch nicht. So wurde für die heutige Tour Vorarbeit geleistet. Unser Ziel war Germersheim, Rheinsheim und dann noch ein Abstecher nach Speyer und  so ging es mit sämtlichen Mystery-Lösungen in der Tasche bei schönstem Sonnenschein los. Die ersten Dosen wurden in Rheinland-Pfalz eingesammelt, dazu gehörten 2 Tradis und 3 Mysteries, wobei Maik stolz auf mich wäre, denn ich habe es tatsächlich mal alleine auf einen Baum hoch geschafft ;)

Dann ging es erstmal über den Rhein nach Baden-Württemberg nach und um Rheinsheim. Hier gab es erstmal eine schöne Letterbox, ein Cacheform, zu der man nicht durch reine Koordinaten geführt wird, sondern anhand von Spuren und Beschreibungen und am Ende findet man eine Box mit Stempel. Von diesem kann man sich einen Abdruck nehmen und dann seinen eigenen Stempel ins Logbuch drücken. So wurden sämtliche Caches in und um den Ort abgegrast und dabei sind wir auch einem der ortsansässigen Owner über den Weg gelaufen. Bevor es wieder zurück nach Rheinland-Pfalz ging, gab es noch einen Abstecher an den Rhein. Ein Earthcache über das Rheingeröll ließ uns ein wenig am Steinstrand pausieren und Steine sortieren.

So ganz verließen wir noch nicht den Rhein, es ging einfach nur auf die andere Seite nach Germersheim, denn hier erwarteten uns noch einige Multicaches. Mittlerweile verschwand auch schon die Sonne und es wurde auch gleich kühler, das kam uns beim Dosensuchen zu Gute. 
Im Schutze der Dunkelheit ging es noch nach Speyer, denn auch hier warteten noch 3 Multis und 1 Mystery.
 

Der Hunger machte sich auf einmal bemerkbar und so gab es zum Abschluß des Tages Genudeltes bei Toby's Lieblingsitaliener in Neustadt.


Montag, 25. März 2013

Ausflug nach Afrika


Afrika - Safari
Fahrrad in Afrika
Nachdem wir nun die letzten Tage viele Höhenmeter geschafft hatten, sollte heute einfach mal ein erholsamer Spaziergang durch den Wald gemacht werden. Es stand eine Runde durch/über den afrikanischen Kontinent auf dem Plan, ein Power-Trail mit ganz vielen großen Dosen. Das schöne an dieser Runde war, dass jede Dose eine eigene Geschichte zu Afrika erzählte. Von Farben und Stoffen, über Gold und Blut Diamanten bis zu AIDS und wilden Tieren erfuhren wir auf diesem Rundweg in mehr als 20 Dosen. Ein wenig Beifang gab es auch, auch wenn es uns 3 Kilometer Umweg kostete ;)

Nachdem wir ausreichend informiert waren, gab es noch 2 tolle Letterboxen und einen kleinen, aber feinen Nachtcache in Karlsruhe
Weihnachts-Letterbox
Insgesamt wurde unser Konto um 21 Tradis, 2 Multis, 2 Mysteries (ein Zufallsfund) und 2 Letterboxen aufgestockt

Wanderung durch Afrika

Sonntag, 24. März 2013

Von Turm und Zauberei

Heute ging es mit der Sesselbahn hoch hinaus oder besser gesagt bis zur Rietburg. Hier gab es erstmal einen trüben Überblick über die Ebene und die Orte Weyher, Rhodt, Edenkoben und auch Edesheim. Dann ging unsere kleine Wanderung von der Burgruine einige Meter höher, hier gab es dann auch die eine und andere Dose, bis wir dann auf dem Südgipfel des Blättersberg den Ludwigsturm erreichten. Türme sind schon was feines und dieser sieht auch noch aus, als sei er aus einem Schachspiel entlaufen. Erst in der Wetterschutzhütte ein wenig stärken und dann die Wendeltreppe rauf auf den Turm.

Nachdem wir den Abstieg unbeschadet überstanden hatten, ging es mit Toby weiter nach Sankt Martin, wo uns ein Multi erwartete. Erst war das alles irgendwie doof, denn im Listing war etwas von 2 km angegeben und die hatten wir schnell abgelaufen, ohne das hier was tolles zu entdecken war ... aber was ist das denn? *ungläubiges Staunen*  Über einem kleinen Weiher befand sich der Bellachini-Brunnen und dieser war aus einem bestimmten Grund nach dem Zauberer benannt ...

 
Das war ja fast schon Entschädigung genug und mit dieser moralischen Stärkung ging es dann weiter in den Ort Sankt Martin, wo wir ja immernoch einen Cache finden wollten. Dieser beschauliche Erholungsort lag schon tief im Schlafe so kurz vor 20 Uhr, als wir die letzten Informationen zusammensammelten und noch mal alle Energiereserven aktivierten, als es um die letzten Meter zum Finale ging. Es waren dann definitiv mehr als 2 km, aber wir haben es überlebt.







Samstag, 23. März 2013

Ostereierschießen in Klingenmünster

Der heutige Tag war schon gut verplant. So ging es früh los nach Böllenborn, nicht weit der französischen Grenze. Hier trafen wir uns mit Anette und Jörg vom GCS-Forum für eine Wanderung durch das Biosphärenreservat Pfälzerwald-Vosges du Nord. Unser erstes Ziel war die Burgruine Guttenburg, weiter Bergauf ging es zu einer Wetterschutzhütte, wo es erstmal etwas zur Stärkung gab. Es war ja schon ganz schön frostig, als wir aufbrachen, doch hier flüchteten wir tatsächlich vor Schnee und Graupel. Mit neuer Energie wanderten wir weiter im Schutze des Berges. 
Nachdem wir nach und nach die gesuchten Informationen für die hier liegenden Mutlis zusammengetragen hatten, wurden auch die Dosen dazu gefunden. Immer wieder staunte ich nicht schlecht über die schöne Landschaft, man könnte meinen mir blieb doch glatt die Luft weg, was aber auch an den Höhenmetern liegen konnte, die wir hier immer mal wieder überwanden.



Insgesamt haben wir eine Wegstrecke von 9 km in 4:40 h hinter uns gebracht, wobei wir uns bis auf 560 m hoch geabeitet haben. Und auf meinem Konto konnte ich 4 Multis, 2 Tradis und einen Mystery gutschreiben.


Weiter ging es im Anschluß nach Klingenmünster. Hier fand heute das Ostereierschießen statt. Als kurze Erklärung: Es wird nicht mit und auch nicht auf Ostereier geschossen, sondern um diese. 10 Schuß mit dem Luftgewehr, für jeden Treffer gab es ein Ei, ins Schwarze 2 Eier und ich habe da lieber um Schokohasen geschossen. Kaum den Finger in der Nähe des Abzugs, da geht die Büchse auch schon los, sind halt hochwertige Waffen vom Schützenverein und ich schaffte damit immerhin einmal Schoki ;) Dann wurde noch mit anderen Cachern geplauscht und was Warmes gegessen und dann kam die Nachricht über einen neuen Cache in Tobys Homezone. Alle waren ein wenig hin- und hergerissen, ob oder ob nicht und wir entschieden uns es zu versuchen.


Bei einsetzender Dämmerung machten wir vier uns auf den Weg zur Kanzel. Ein 3 Stationen Multi, mit einigen Höhenmetern. Glücklicherweise hatte jeder seine Cachergrundausstattung dabei, denn bald war es ganz dunkel. Noch ganz außer Atem erreichten wir das Finale und alle waren ganz gespannt:

*Trommelwirbel*

Wir sind die ersten :D FTF


Freitag, 22. März 2013

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz, das unbekannte Bundesland. Wo es liegt, kann ich auf einer Karte ungefähr zeigen, aber welche bekannten Städte dort zu finden sind, konnte ich auf Anhieb nicht benennen. Aber es beruhigt, dass es mir da nicht alleine so geht, schon im Zug wurde dies ausgewertet und auch aus der Heimat bekam ich die Frage wenigstens zweimal gestellt, welche größeren Städte es dort gäbe. Also wird es Zeit dies einmal rauszufinden. Der Einladung von Toby aus dem GCS-Forum folgend, machte ich mich also aus dem verschneiten Berlin auf den Weg nach Westen. Bis Mannheim ging die Reise non-stop mit dem ICE und dort wurde ich von Toby erwartet. Dann ging es über Neustadt an der Weinstraße (Rheinland-Pfalz ;) ) nach Edesheim, eine Ortschaft im Landkreis Südliche Weinstraße umgeben von Weinbergen. 

Einkaufen, Auspacken, Essen gehen und natürlich zum Einstimmen ein paar Dosen suchen ...


Sonntag, 10. März 2013

Josi rockt Berlin

Worauf habe ich mich da nur eingelassen? Babysitten, ich? 

Zu Weihnachten bekam Michi Karten zu Night of the Jumps in Berlin geschenkt und ich willigte ein, während dieser Zeit auf klein Josi aufzupassen. So kam der 08.03. immer näher und ich fing an meine Wohnung kindersicher zu machen. Schweres unterfangen, fast schon unmöglich :D

Dann war es soweit. Nachdem wir einige Kubikmeter Klamotten und Babyaccessoires und sonstiges Babyzubehör in meiner Wohnung verstaut hatten, gab es erstmal was vom Griechen. Währenddessen konnte die Kleene schon mal meine vier Wände unsicher machen. Die erste Nacht war etwas unruhig, wahrscheinlich durch die lange Fahrt und die fremde Umgebung, da wußten die Nachbarn mal, wie es mir immer geht, wenn jemand mitten in der Nacht anfängt zu brüllen *gg*


Der Samstag wurde im Alexa verbracht. Shoppen, gucken und herumstöbern, der Plan war allerdings, dass wir Josi müde spielen und nicht uns. Also ging es nach einer kleinen Stärkung noch nach Marzahn in den Indoor-Spielplatz. Zwischen einigen hunderten brüllenden und tobenden Kindern, wurde einem schon etwas komisch zu mute. Aber Josi hatte da keine Berührungsängste und stürzte sich gleich in die Fluten des Ballbeckens - soviele bunte Bälle. Für Trampolin und Hüpfburg war sie noch zu klein, aber nicht um in der Kinderdisco den Lichtpunkten der Spiegelkugel hinterherzukrabbeln. Und rutschen mit Mutti und Papa ist auch klasse.


 
Also wenn sie das nicht fertig gemacht hat, mich hat es geschafft. Und zu allem überfluss begann es auch noch zu schneien.
Zurück zuhause, gab es noch Fläschen, eine saubere Windel und dann ging es für uns zwei auf die Couch und die Eltern verabschiedeten sich zur O2-World. 

Sonst gab es nichts weiter zu berichten. Glücklicherweise war keine neue Windel notwendig und Josi schlief und schlief und ich schlief auch irgendwann, bis Michi und Caro zurückkamen. 

Und draußen rieselte weiter der Schnee ... :D