Sonntag, 19. Oktober 2014

Blub Blub Blub

Draußen ist es trübe und so bietet sich ein Besuch im Spaßbad Blub an. Aber wer glaubt, dass ich jetzt mit Badeanzug und Handtuch bewaffnet nach Britz fahre, der täuscht. Denn im Rucksack befinden sich GPS, Spiegel, Taschenlampe, UV Licht und die Digicam. So geschehen am letzten Samstag. Ein neuer Cache wurde an diesem Ort veröffentlicht und so trafen wir uns auf dem Parkplatz und zogen von dort gemeinsam los ins ehemalige Spaßbad. Hier ein paar Infos aus Wikipedia dazu: Berliner Luft- und Badeparadies.

Saunalandschaft

Die Dose war gefunden und es wurde beschlossen noch einmal zum Fotografieren zurückzukommen. Und so erforschten wir hier in aller Ruhe sämtliche Winkel. Alleine ist man hier scheinbar nie. Es tummeln sich neben Touristen aus aller möglichen Länder vorallem Graffitisprayer, Fotografen und auch mal Amateurfilmer und nun auch Cacher. Mal sehen wie lange dieses Objekt noch bestehen bleibt und ein ungehinderter Zugang möglich ist. Spannend war es allemal, auch wenn die Becken leer waren, die Rutschen außer Betrieb und auch die Saunen kalt blieben, hatten wir doch viel Spaß.

Innenansicht

Das Bad
Die Grotten


Sprudelbecken
Wellenbecken

















  

Außenansicht

Außenansicht
Wegweiser



Übersicht

Rutschenturm
Saunahütten
Außenbecken
Palmengarten





Samstag, 18. Oktober 2014

Festival of Lights 2014

Dieses Jahr gab es keine täglichen Abendspaziergänge durch die bunte Nacht. Doch ein Abend war dann doch Pflicht und so drängten wir uns durch die Massen und schauten uns zu mindestens die bekannten FoL Warzeichen an.













Sonntag, 12. Oktober 2014

Hoch hinaus - Höhenpass Eberswalde

Die Saison ist schon fast zu Ende und ich dachte, man kann da das schöne Herbstwetter für einen Besuch in Eberswalde nutzen. So ging es mit Enrico heute nach Eberswalde, bzw nach Finow in die Messingstadt. Bis sich die Tore zum Wasserturm öffneten, war noch ein wenig Zeit und so wurde erstmal die Umgebung erkundet - natürlich begleitet durch einen Cache. Nach dem Eintrag ins Logbuch sollte nun der erste Stempel in den polnischen Höhenpass (die deutschen Pässe waren leider aus) erfolgen. Der Fahrstuhl war verführerisch, aber wir waren ja der 260 Treppenstufen wegen hier und so ging es die schmale Wendeltreppe empor. Der Wasserspeicher wurde zu einer kleinen Ausstellungsfläche umfunktioniert und ein paar Stufen weiter konnten wir einen ersten Blick von oben über den Barnim werfen. 
Abwärts ging es dann mit dem Fahrstuhl.











Der nächste Anlaufpunkt auf unserer Liste war der Familiengarten in Eberswalde. Zur Landesgartenschau 2002 entstand auf dem ehemaligen Walzwerk eine Freizeitfläche für die ganze Familie. Und hier steht der Eberkran, einst entwickelt als Muster für eine Montageserie, ist er nun mit einem Treppengerüst versehen, Teil des Höhenpasses. 
Der Familiengarten bietet aber noch einige andere Attraktionen, die auch Groß begeistern. Nachdem wir uns am vorigen Wochenende schon einmal im Tretbootfahren geübt hatten, stellten wir hier unser Können in den 150 m langen unterirdischen Betriebsarchen unter Beweis. Das war sehr schön.

Nach einer kleinen Stärkung ging es nun in die Innenstadt zur Maria-Magdalenen-Kirche. Auch hier erwartete uns eine enge Wendeltreppe, die uns 28 Meter über die Stadt führte. Auf 4 Balkonen konnten wir nun über die Altstadt schauen und noch ein wenig die Sonne genießen, bevor wir aufgrund der Schließzeiten wieder hinab begleitet wurden. Der Stempel war uns sicher und da wir nur drei von vieren brauchten, ging es gleich weiter zur Touristeninformation, wo wir unser Diplom ausgehändigt bekamen. 




Es wäre noch der Eberswalder Zoo mit dem Tigerturm auf der Liste gewesen, aber wir beschlossen diesen des Eintritts wegen, gegen einen Abstecher zum Schiffshebewerk in Finowfurt einzutauschen. Dieses grandiose Bauwerk kannte ich bislang nur von unten. Aber da wir beide noch nie oben waren, statteten wir dem Schiffsfahrstuhl auf der oberen Ebene einen Besuch ab. Doch wo bleiben die Schiffe? Die Parkuhr war gerade am Ablaufen, als dann endlich ein Schubverband bei untergehender Sonne auftauchte. Das Knöllchen sollte es mir wert sein und so sahen wir dabei zu, wie der Kapitän den Leichtern in den Fahrstuhl schob, den Rückwärtsgang einlegte und das Schubschiff wieder in den Kanal zurücksetzte, weil die Kombo zu lang gewesen ist.
Hoch ging es für uns ganz schnell - ach nee, der Fahrstuhl bewegte sich ja nach unten. Aber wie kommt denn nun das motorlose Ungetüm wieder hinaus? Ah, eine Seilwinde. 
Und weil ich dann doch um mein Auto fürchtete, beschloss ich, dass wir uns die zweite Runde nicht mehr ansehen werden, sondern es Zeit ist den Heimweg anzutreten. Warten wir einfach mal ab, bis der Neubau nebenan fertig ist, dann ist auch Platz für den gesamten Schubverband.
Es war ein schöner Ausflug und es gab viel zu sehen in einer Stadt, die über die Jahre immer weiter am Sterben ist und sich immer noch versucht sich über Wasser zu halten - viele Industrieruinen und hoffentlich kein weiteres Millionengrab.











Samstag, 4. Oktober 2014

Wasserski Großbeeren

Aufgeschoben ist nicht gleich aufgehoben. Heute war wahrscheinlich auch die letzte Möglichkeit in diesem Jahr noch mal mit den Skiern übers Wasser zu flitzen. So habe ich mich bei schönstem Herbstwetter nach Großbeeren aufgemacht. 
Ich stand ganz schön unter Anspannung, denn das letzte mal, war schon ein Jahr her und diese Anlage war mir auch noch unbekannt. Aber die Jungs waren sehr nett und erklärten mir in aller Ruhe noch einmal alles. 23 Euro später bekam ich ein Barcode-Armband, einen Neoprenanzug und ging mich umziehen. Die Klamotten wurden im Auto verstaut - Memo: Nächstes mal Schloß mitnehmen - und holte mir Skier und Weste. Auch am Start bekam ich noch mal in Ruhe die wichtigsten Sachen gesagt. 



Es hatten sich ja trotz der herbstlichen Zeit noch einige Verrückte hier eingefunden, die Sonne wärmte in vollen Zügen und lockte noch weitere hinzu. Viele waren richtige Profis, aber auch viele Anfänger fanden sich ein.
Und was soll ich sagen, der erste Start klappte auf Anhieb, die erste Kurve war genommen und schon war ich auf dem Rückweg und da hat es mich in der letzten Kurve von den Brettern geholt. Die nächsten Male habe ich dann immer zwei, drei Runden gefahren, solange, bis die Arme lahm waren. Kurze Pause und wieder rauf. Das Display zeigte eine Restzeit von vier Minuten an, aber hier hat es mich gleich am Start versenkt. Reicht aber auch für heute, ich weiß gar nicht, wie andere das zwei Stunden durchhalten. Gibt bestimmt wieder ordentlich blaue Flecken und Muskelkater morgen.
Schlussmemo: Handtuch nicht im Auto vergessen - ein Hoch auf das Allround-Tuch.