Sonntag, 26. Juli 2015

Mega-Phone IV

Mein erstes Mega-Phone. Alle haben immer davon geschwärmt, also bin ich dieses Jahr dem Schwarm gefolgt und bin nach Angern gefahren. Zwei Seen, ein Zeltplatz, aber ...

Finden war nicht schwer, aber wie geht es weiter dafür sehr.
Auto an Tor B abgestellt und von den Platzwarten an Tor C und dem Eventbüro verwiesen worden. Tor C schickte mich auf die andere Seite an Tor D. Tor D fragte nach Passierschein NSG und wollte mich wieder an Tor C verweisen - das Haus das Verrückte macht 
Man entschied sich dafür mir das Bändchen zu geben und das ich mich nun beim Eventbüro melden soll, nachdem ich mir dann am Südsee einen schönen Platz gesucht habe. NSG gleich Nordseegarantie ungleich Naturschutzgebiet - aha.



So schaute ich mich um, stellte mein Auto erstmal wieder an Tor B auf den Parkplatz in der Hoffnung bei Bekannten an der Nordsee einen Platz für mein Zelt ergattern zu können. Das war leider nicht möglich, aber immerhin bekam ich im VIP Camp einen Platz auf dem Grill und einen Stuhl. Somit verbrachte ich tagsüber und abends meine Zeit hier. Und weil Ibiza einfach an die Südsee gehört und ich auch keine Lust hatte mein Zelt aufzubauen, verbrachte ich meine Nächte eben in Ibiza an der Südsee. 

Schneggenlager
Die erste Nacht war geprägt von Gewittern und Starkregen und die zweite Nacht vom Orkan, ein Hoch auf das Auto. Meine Wirbelsäule wird es mir hoffentlich verzeihen. 

Wasser fließt waagerecht
Programm gab es das Wochenende nicht wirklich. Ich habe den Samstag auf 8 Rollen verbracht und bin 20 Kilometer durch Sachsen-Anhalt gedüst. Ansonsten Grillen mit den Reviewern und Heather vom HQ aus Seattle.

Inlinetrack
Mal sehen, ob ich nächstes Jahr noch mal herkomme, immerhin weiß ich jetzt woran ich hier bin und was man am Besten anders machen sollte. 

Heather und Co.

Montag, 20. Juli 2015

Radtour - Trainingsrunde

Mit dem Rad bin ich ja öfter mal unterwegs, aber meist eher gemütlich. Heute habe ich mal wieder eine Trainigsrunde eingelegt. Einfach in die Pedale treten, bis das Wasser nur so läuft. Im ersten Abschnitt am Kanal entlang hatte ich mächtig mit Gegenwind zu kämpfen. Dann ging es den Mauerweg entlang bis zur Kiefholzstraße und dann querfeldein durch den Treptower Park zur Insel der Jugend - kurze Pause. 

Der zweite Abschnitt führte mich am Spreeufer des Plänterwald entlang. Hier ging es dann etwas entspannter voran. An der Ecke Baumschulen-/ Kiefholzstraße habe ich das Tempo wieder erhöht und bin dann über die Südostallee und den Großberliner Damm dahingeflogen. Ein letzter Stopp am Landschaftspark Johannisthal, ein wenig chillen mit Franz.

Am Ende waren es dann 27 Kilometer und ich habe eins-dreiundzwanzig dafür gebraucht, wie der Franz sagen tät.


Samstag, 18. Juli 2015

Radtour - mit Knall und Currywurst

Lange habe ich überlegt, wie sich der heutige Tag gestalten könnte. Vor einigen Tagen wurde ein Event veröffentlich, welches als Hauptspeise Currywurst beinhaltete und als spezielle Vorspeise die Sprengung des Rias-Sendemast. Und da man sowas nicht jeden Tag sieht, steuerte ich mit dem Rad nach Britz. Schwierig, schwierig, von wo sieht man denn am Besten? Von der Curry-Bude wollte ich nicht schauen und so umrundete ich das Areal bis zu einer Stelle am Koppelweg, wo schon viele Schaulustige und Fernsehteams standen. Also dazugesellt, GoPro in Position gebracht und auf die Warnsignale gewartet. Punkt 14 Uhr gab es einen ordentlichen Knall und der Mast sackte zusammen. Fantastisch.
Bye bye Turm und schon fuhr ich zur Currybude, wo sich noch ganz viele Dosenverrückte befanden. Erstmal habe ich mich gestärkt und gequatscht und dann den Countdown auf 28 Tage und 7 verbleibende Dosen gestellt ...


hier steht er noch

weg ist er
30 Kilometer

Montag, 13. Juli 2015

Berolina Stammtisch - Scheune Grunewald

Was macht man mit ganz vielen Spätschichten? Man macht das Beste draus und fährt nach einer solchen zum Stammtisch. Nach 3 Stunden waren immernoch bekannte Gesichter in der Scheune Grunewald und ich gesellte mich einfach dazu. Die Küche hatte den größten Streß hinter sich und damit brauchte ich auch nicht lange auf meine Käsespätzle zu warten. So schnell, wie sie vor mir standen, so schnell hatte ich sie auch verputzt und damit blieb am Ende für das Foto mal wieder nur ein leerer Teller. Schön war es und somit eine gute Idee sich auf den Weg in den Grunewald zu machen.


Sonntag, 12. Juli 2015

7 Jahre Geocaching

Nachdem ich gestern meine 35 Kilometerrunde um den Müggelsee absolviert hatte, habe ich es heute etwas ruhiger angehen lassen. Heute vor 7 Jahren habe ich mich den Geocachern angeschlossen. Aus diesem Grund suchte ich mir einen interessanten Cache, um zu sehen, ob ich in den Jahren auch einige Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit der Dosensucherei erworben habe. 

So fand ich eine PET-Flasche vor, die einen massiven Holzstab inne hatte, der am Ende durch eine Schraube mit Mutter vor dem herausrutschen gesichert war. Und in der Flasche war nun auch noch das Logbuch. Hierbei war nicht mal das Schwierigste an das Logbuch heranzukommen, sondern den Urzustand wieder herzustellen. Widererwartend habe ich dies schnell und problemlos hinbekommen - also doch was gelernt. Es kursieren wohl auch Videos im Netz, mit entsprechender Lösung, aber das erfuhr ich dann auch erst später. 
Ansonsten könnte ich mich hier noch stundenlang über die Höhen und Tiefen dieses Hobbies auslassen und vielleicht die eine oder andere Erinnerung ausgraben - aber nein, muss nicht sein ... 

Nächstes Ziel ist dann Mission 3333 ...

Sonntag, 5. Juli 2015

Radtour - in der Hitze der Nacht

Am Tage konnte man kaum einen Fuß vor die Tür setzen, dafür war es des Nachts umso angenehmer. Bei immer noch tropischen Temperaturen flog ich auf meinem Rad regelrecht durch die Nacht. An der Südostalleebrücke hielt ich kurz an und schaute in das Dunkel der Nacht und sah, wie sich eine noch dunklere Wand näherte. Am Großberliner Damm konnte man aus dieser schwarzen Wand in weiter Ferne schon die ersten Blitze erblicken. Ein plötzlich aufkommender Wind riet mir zur Eile und schob mich mit aller Macht und tausend Sandkörnern nach Hause. Nun war das Gewitter schon spürbar herangekommen. Einen Schnappschuß später fielen auch schon riesige Regentropfen nieder ...


18 Kilometer @ night

Samstag, 4. Juli 2015

Minions 3D

Es ist Sommer in der Stadt und die Temperaturen haben am Vormittag schon die 30 Grad Marke erreicht. Das schrie gerade nach einen Ausflug ins klimatisierte Kino. Seit Donnerstag huschten dort die kleinen, gelben,  TicTac-förmigen Burschen über die Leinwand. 

Bewaffnet mit einer Tüte Popcorn und einer 3D-Brille verfolgte ich ihre Suche nach einem neuen Meister. Die Story war irgendwie doof, anfangs noch sehr vielversprechend, überzeugte der Hauptteil so gar nicht. Aber die kleinen gelben süßen Freaks bestechen immerhin mit ihrem teils unverständlichen Gebrabbel und ihren großen Augen - einfach zum Knuddeln.


Freitag, 3. Juli 2015

36° Grad und es wird noch heißer (2015)

Das Hochdruckgebiet Annelie beschert uns gerade Sommer im Land. Doch was fängt man mit dieser extremen Hitze an?

Ostsee?
Erst stehst du mit den Massen im Stau. Dann liegst du mit den Massen zusammen am Strand und suchst vergebens nach Schatten. Im Wasser tausend Quallen und am Strand unerträgliche Hitze.

Nein Danke.

Berliner Seen?
Alle, die es nicht an die Ostsee geschafft haben, liegen an den Seen in Berlin und dem Umland. Es gibt Schatten und Wasser, aber trotzdem wird es eng, gerade an den beliebten Badestellen. 

Abends kann man sich gut abkühlen, aber am Tage - nein Danke.


Am Einfachsten ist es, sich bei gefülltem Eisfach zu Hause zu verkriechen und Abends die Fühler wieder auszustrecken. Es ist kurz vor Mitternacht und das Thermometer zeigt noch 26 ° Grad an.


Eine zweite Variante ist es, dass man sich ins Kino zurückzieht. Der Haken ist nur, dass man bei so vielen Filmen am Ende arm ist, wenn man den Tag damit füllen möchte.


Nie ist es einem Recht: Zu warm, zu kalt, zu nass, zu windig, ...