Dieses Event kam eher zufällig auf den Radar und es klang mal wieder nach einem feucht fröhlichen Spaß. So ging es heute mit Enrico nach Werder auf die Havel. Nachdem wir bei der letzten Tour den Gummidampfer im Trockendock gelassen hatten, ließen wir ihn diesmal wieder zu Wasser. Und der Kapitän steuerte ihn auch sicher durch dieses unbekannte Gewässer. Bald fanden sich auch sämtliche Gleichgesinnte mit den unterschiedlichsten schwimmenden Untersätzen. Es wurde eine große schwimmende Insel gebildet, die ihre Formation immer wieder änderte, weil wir vom Wind immer wieder weit auf die Havel getrieben wurden. Zwei Stunden loggen, chillen, treiben lassen, quatschen und ein wenig hin und her paddeln.
Dann ging es wieder an Land und zu Fuß durch die Inselstadt. Dank einiger netten Caches konnten wir dieses idyllische Fleckchen bis ins Detail erkunden. Das Wetter spielte bis auf einige wenige Tropfen am Abend super mit und bis auf einen Cache haben wir auch sämtliche Logbücher signieren können. Dieser Ausflug macht Lust zu weiteren Touren ins Havelland, denn hier kann man noch viel zu Fuß, per Rad oder zu Wasser erkunden.
Ein sehr schöner Nachmittag, vielen Dank an den Kapitän.
Auch in diesem Jahr hat Uwe Sauerland in die Scheune am S-Bahnhof Grunewald geladen. Das Wetter war wunderbar und so sammelten sich die Gleichgesinnten auf der Terrasse, wo auch ich mich nach einem kleinen Spaziergang einfand. Bestellung wurde aufgegeben und schon fingen die Missverständnisse an: Einmal den Rucolasalat bitte - ah, einmal die Schollenplatte - wie jetzt Schollenplatte o.O Mein Salat kam wie bestellt und später sollte auch geklärt werden, dass die Kellnerin von einer Scheunenplatte sprach.
Zu meiner Überraschung hatten auch einige ganz alte Bekannte den Weg hierher gefunden und auch mein Memo erreichte seinen Absender. So blieb ich auch länger als geplant bis nur noch ein kleines Grüppchen übrig war, aber hier gab es gleich noch eine Menge toller Tipps.
Und schon ist der Juni-Stammtisch rum und somit auch schon ein halbes Stammtischjahr und so warten wir auf den nächsten Stammtisch ...
Es ist soweit, der nächste Meilenstein in meiner Cacherkarriere ist ran. Statistik hin oder her, aber hier sollte es doch etwas Besonderes sein. Somit habe ich gleich zwei Leidenschaften mit einer Klappe geschlagen: Vier Aussichtstürme, vier Geocaches + einen Bonuscache und eine Urkunde.
Vorplanung und Ausführung ist zwar nicht gerade meine Stärke, aber nachdem ich mich ausreichend informiert hatte, habe ich mich für die Wanderung entschieden. In meinem Urlaub ließ sich die ganze Sache am Besten realisieren,
auch wenn dies bedeutete, dass ich alleine unterwegs sein werde.
Mein Abenteuer startete in Bad Freienwalde, wo ich das Auto am Bahnhof abgestellt habe und dann ging es mit der ODEG nach Falkenberg (Mark).Von hier lief ich Berg auf, Berg ab auf den mit einem Turm gekennzeichneten
Wegen zum Bismarckturm. Nach einer Stunde Wandern war dies auch meine erste Verschnaufpause. Der Turmwächter erwartete mich bereits und während ich die Aussicht über Schwedt,
Niederfinow und den Oderbruch genoss, fertigte er die Turmunterlagen an. Nun noch schnell den Cache loggen und
weiter ging es zum Teufelssee - Berg auf, Berg ab, Berg auf, Berg ab.
Nach gut 45 Minuten bewunderte ich hier die Arbeiten der Biber und
konnte bald auch schon Spuren von Zivilisation erkennen.
Am Haus der Naturpflege bekam ich meinen nächsten Stempel und konnte mir dabei die hübschen Gärten anschauen und natürlich auch Turm #2 - den Eulenturm. Nach ca. 40 Treppenstufen konnte man nicht nur über die Schaugärten blicken, sondern auch über Bad Freienwalde und natürlich gab es hier auch noch einen Cache.
Nun wird es sportlich - mal wieder ...
Nach einem Lückenfüller für die Statistik und dem Cache für diesen Turm, konnte ich mir schon mal ein Bild von den vielen Treppen machen, die nun vor mir lagen. Eigentlich kann man die Papengrundschanzen nicht wirklich als Turm bezeichnen, aber die Meinung ändert man schnell, wenn man auch noch die 38 Meter des Anlaufs hinter sich gebracht hat.
Und bevor es zum letzten Turm ging, habe ich noch einen kleinen Haken geschlagen und noch ein paar Statistikcaches gesucht und bis auf einen auch gefunden. Damit die Statistik am Ende auch stimmt, hatte ich zum Glück noch einen Plan B.
Der letzte Turm ist zwar nicht der Höchste, aber zusammen mit dem Galgenberg befand ich mich hier auf dem Höchsten Punkt von Bad Freienwalde. Dieser Stempel war schnell verdient und der Ausblick war wundervoll, 30 Minuten vor Turmschließung war ich auch hier für mich alleine. Der zugehörige Cache war nur noch Formsache.
Nun brauchte ich nur noch zur Touristeninformation und meine Stempelkarte vorlegen. Selbstverständlich bestand ich darauf, das Turm Diplom gleich in Empfang zu nehmen.
...
Ach richtig, bevor es zurück nach Berlin ging, rechnete ich schnell noch die Bonuskoordinaten aus und signierte meinen 3000ten Cache.
Mit meinem Umweg habe ich am Ende gut 20 Kilometer zu Fuß zurück gelegt und ich würde es jederzeit wieder tun. Die Landschaft ist so vielseitig, die Türme wundervoll und auch Bad Freienwalde und der Oderbruch bieten viele lauschige Ecken.
Es ist schon eine Art Tradition, die Sternfahrt durch Berlin. Es ist das vierte Jahr in Folge, dass wir hier teilnehmen. Die letzten Jahre ging es direkt in der Homezone los und durch den Britzer Tunnel über die Stadtautobahn Richtung City.
Dieses Jahr sollte es mal ein anderer Autobahnabschnitt werden, die A115 - AVUS. So habe ich mich mit Enrico am Bahnhof Bundesplatz verabredet. Der Wetterbericht hat uns bestes Radelwetter prophezeit und wir wurden auch nicht enttäuscht - Sonne, angenehme Temperaturen und kaum Wind.
Zehlendorf
Das Feld setzte sich pünktlich um 10:15 Uhr in Bewegung und wir steuerten als erstes die Schloßstraße an. Über die Einkaufsmeile ging es dann Richtung Lankwitz und Lichterfelde Ost. Immerwieder kam es zu kleineren Staus und Verzögerungen, weil man sich an gestrandeten Autos vorbeischlängeln musste. Dafür ging es dann wieder gut voran aus der Stadt hinaus nach Teltow und Kleinmachnow, wo ein weiteres Feld zu uns stieß. Und schon fuhren wir wieder über die ehemalige Grenze nach Berlin hinein. Ich gebe zu, dass meine Orientierung zu wünschen übrig ließ, auch das Zuordnen der S-Bahnhöfe klappte so gar nicht - aber ich habe ja auch Urlaub ;)
Spanische Allee
Dann war es bald soweit, an der Auffahrt Spanische Allee warteten schon die Truppen aus Potsdam, Werder, Brandenburg, Nauen und Frohnau und so drängten wir uns alle auf die AVUS. Damit verwandelten wir die ehemaligen Rennstrecke in einen riesigen Fahrradweg. So gleiteten wir die knapp 10 Autobahnkilometer dahin. Am Messedamm war die rasante Fahrt zu Ende und es ging zum Endspurt Richtung Siegessäule und Umweltfest am Brandenburger Tor.
Fazit: Top Wetter, 42 km in knapp 4 Stunden - ich freue mich schon auf das nächste Jahr