Sonntag, 20. September 2015

Paddel- und Kletterevent 2.0

Wie schon im letzten Jahr ging es in meinem Septemberurlaub nach Mirow. Hier wurde nun schon zum zweiten mal das Paddel- und Kletterevent an der Kanustation ausgerichtet. Freitag wurde angereist, Zelt aufgebaut und am Abend gab es noch ein kleines Geburtstagsevent. Samstag hieß es nach einem guten Frühstück rein ins Kanu und rauf aufs Wasser, treiben lassen, Natur erleben und den anderen beim Cachen zusehen - Klettern habe ich auch in diesem Jahr ausgelassen. Das Wetter war dieses Jahr durchgängig ein Traum, auch wenn es mal bedrohlich am Himmel aussah, blieb es trocken. Abends gab es noch eine Zaubershow und dann wurde in großer Runde gegrillt und gegessen. Die Nächte waren gefühlt um einiges kälter als letztes Jahr ... 
Es war mal wieder sehr gesellig und trotz vieler neuer Gesichter sehr familiär. Die Vorfreude hat sich gelohnt und so freue ich mich auch schon auf das nächste Jahr.

Zeltstadt

unbeflecktes Logbuch

dunkle Wolken am Horizont

Beim Loggen erwischt

Dienstag, 15. September 2015

Turm-Diplom Bad Freienwalde 2015

Heute habe ich mal mein Turmdiplom in Bad Freienwalde aufgefrischt. Bei bestem Wetter begann meine Wanderung auf den Spuren von Fontane in Falkenberg (Mark). Der Weg zum Bismarkturm wurde mit einem Multi abgerundet, wo ich das Finale aber leider nicht fand. Dafür hatte ich den Turm für mich alleine.


Vom Bismarkturm ging es weiter zum Teufelssee und dort gab es erstmal eine kleine Brotzeit. Der Biber war leider nicht zu Hause, aber seine Spuren konnte man dafür überall sehen. Die Mittagszeit war vorbei, also weiter zum Haus der Naturpflege.


Hier war gerade das Dalienfeuer ausgebrochen. Begleitet von dieser Farbenvielfalt erreichte ich dann den Eulenturm. Diemal habe ich auch daran gedacht ein Foto von diesem zu machen. So blickte ich auf Bad Freienwalde, machte mein nächstes Ziel aus und ließ eine Münze durch das Rohrsystem in die Tiefe klimpern.



Der nächste Halt auf meiner Wanderung war die Papengrundschanze. Der Turmwächter sperrte mir die Tür zum Treppenhaus auf und ich stieg gefolgt von einigen Jens Weißflog - Nachfolgern bis nach oben hinauf. Noch waren die Kleinen nicht flügge - für den Absprung von der großen Schanze werden sie erst noch lange üben müssen.



Ich nahm dann auch lieber die Treppe hinab und kürzte dafür lieber beim Weg zum Aussichtsturm ab. Die Füße waren schon lahm, aber die letzten Stufen waren trotzdem kein Problem. Noch einmal blickte ich über Bad Freienwalde und den Oderbruch und auf eine dunkle Wolke am Horizont.
 

Alle Stempel waren gesammelt, alle Stufen erklommen und damit der letzte Abschnitt meiner Wanderung erreicht. Der Weg zur Stadtinformation führte mich durch die Innenstadt. Hier gab es dann die hart erwanderte Urkunde. Und vielleicht wird meine Urkunde sogar in der nächsten Ausgabe der Bade Nachrichten erscheinen (Ausgabe 40 - Seite 3) - mit Siegel.



Und da war noch eine Fundsache, die ich noch zum Rathaus schaffen musste - ein Schlüsselmäppchen mit etwas Kleingeld. Danach gab es zur Belohnung noch ein Softeiskaffee beim Bäcker um die Ecke - habe ich mir auch verdient. Und draußen fielen die ersten dicken Tropfen ...


Nach gut 20 Kilometern erreichte ich dann wieder mein Auto, was brav am Bahnhof in Bad Freienwalde gewartet hat.


Die Blasen an den Füßen sind schon lange verheilt und der Beitrag wartete einfach noch auf das i - Tüpfelchen ...

Sonntag, 13. September 2015

Türmetag 2015 Brandenburg/Havel

Heute machte ich mich nach Brandenburg an der Havel auf. Meine Mission war 21 Türme innerhalb von 8 Stunden zu besteigen. Der Türmetag findet hier einmal im Jahr Stadt und man bekommt die Gelegenheit auf Stadttore, Kirchtürme, Wassertürme und andere turmartige Gebäude zu steigen. Es ging Treppen und Leitern hoch, ausgetretene Stufen und Sproßen, Wendetreppen und durch Gebälk. Überall gab es einen Stempel und am Ende soll der fleißigste Turmbesteiger gekürt werden.
Einen richtigen Plan zu entwickeln war gar nicht so einfach. Viele verschiedene Öffnungszeiten, die weiten Entfernungen, Einlaß für maximal 10 Personen und somit verbundene Wartezeiten ließen oft nicht viel Luft. Die Kirchgemeinden ringsum haben dieses Ereignis mit einem kleinen Gemeindefest verbunden und so kam ich häufig mit den Leuten ins Gespräch und wurde zu Kaffee und Kuchen eingeladen - aber die Zeit drängte...
Der Wasserturm in Kirchmöser war heute mein absolutes Highlight. Mit 65 Metern der höchste Wasserturm Deutschlands. 295 Stufen führten im Innern zur Aussichtsplattform - ein wahnsinns Ausblick.
Den traurigsten Anblick bot die Kirche in Butzow. Der Bogen im Altarraum mit dem Sternenhimmel muss schon gestützt werden und weiter als bis zur Orgel ging es dann auch nicht.
Die St. Gotthardtkirche in Brandenburg werde ich in nächster Zeit wohl meiden, da habe ich mich ganz doll unbeliebt gemacht, weil ich um 16:52 Uhr bockig darauf bestand den Turm erklimmen zu dürfen, was man mir dann widerwillig gewährte.
Aber alles bocken half am Rathaus nichts mehr, denn da wurde eine kleine Gruppe darunter auch ich um 17:42 abgewiesen. Die letzte Turmführungsgruppe sei voll und die wären dann um 18:00 Uhr zurück und da ist dann Ende. Da noch der Kampfrichterturm an der Regattastrecke offen war, machte ich mich fix dorthin auf den Weg. Leider war um 17:52 Uhr dort niemand mehr anzutreffen, weder oben noch unten am Turm. Einige Minuten später kam dann jemand abschließen und sagte mir, dass die Verantwortlichen hier schon eine Weile nicht mehr anwesend waren - das waren dann die Türme mit der größten Enttäuschung ... somit fehlten mir am Ende 2 Stempel ... 
Nächstes Jahr? Weiß ich noch nicht, aber ich habe beschlossen noch mal zurückzukehren, um mit dem Kanu das unendliche Wasser zu erkunden. Und vielleicht mal einen Cachetag einzulegen, dafür war heute überhaupt keine Zeit.

Rathausturm und Kampfrichterturm

St. Katharinen und St. Gotthardt

Die Stadttortürme (3 von 4)

Kirchtürme im Umland
Hoffentlich schlägst jetzt nicht 12

Stufen, Sproßen, Treppen und Co.

weitere Kirchtürme
Wasserturm und Feuerwachturm
Kirche in Butzow

Samstag, 12. September 2015

Radtour - Rummelsburger Bucht

Letztes Wochenende habe ich eine kleine Wanderung in den Müggelbergen unternommen und dabei Höhen und Tiefen erlebt. Eigentlich waren es nur Höhen: Der Müggelturm, der höchste natürliche Berg Berlins, 4 Dosen ... Dabei kamen gut 10 Kilometer zusammen und einige Höhenmeter.
Und nachdem ich in letzter Zeit vermehrt mit dem Kanu unterwegs war, habe ich heute mal zur Abwechslung das Fahrrad aus dem Keller geholt und wollte mir einfach den Kopf freistrampeln. So bin ich Richtung Rummelsburg geradelt, immer den Blick auf die orangen Mülleimer der BSR gerichtet, ob es da einen Spruch gibt, den der Maik noch nicht hat. Ab und an ein Blick auf das GPS, falls es da noch eine Dose am Wegesrand gibt. Heute war auch noch Tag des offenen Denkmals in Berlin, aber irgendwie war mir nicht danach. So blieb es beim Radeln und kurz mal chillen im Treptower Park, einem unbekannten Mülleimerspruch und zwei Dosen. Am Ende des Tages hatte ich knapp 30 Kilometer zusammen.



Dienstag, 1. September 2015

Hurra, ich bin ein Schulkind

Lieber Till,

heute ist deine Einschulung gewesen und wir durften mit dabei sein. Dein großer Tag und es haben sich Onkels und Tanten, Omas und Opa, Cousine und Patenonkel eingefunden. Dein großer Bruder war ganz stolz und hat mit dir die Schulaufführung angesehen bis er dich an die neuen Klassenkameraden übergeben hat. Und deine Eltern waren wohl auch ein wenig aufgeregt, jedenfalls haben sie im Anschluß neugierig dein neues Klassenzimmer bestaunt. Du bist auf einer schönen Schule untergebracht und deine Mitschüler haben sich auch gleich um dich gekümmert und dir alles ringsum gezeigt. Sie sind zum Teil etwas älter als du, wissen aber somit auch, wo alles ist und helfen dir gerne. Deine Erzieher sind auch sehr nett, sei immer schön artig ;) 
Ich wünsche dir einen schöne Zeit in deiner neuen Schule und viel Spaß beim Schwimmen, Basteln und Malen.

Alles Liebe deine Tante Kathi