Sonntag, 28. Juli 2013

Einfach mal Sonne, Strand und Meer

Ein paar Eindrücke ...


Herr Kollege

Spuren im Sand

nur eine Handvoll


Nachts um 23 Uhr in Berlin
Ein wunderschönes Wochenende mit ganz viel rumliegen - fast schon wie Urlaub 

Vielen Dank für die schöne Zeit

Dienstag, 23. Juli 2013

Berolina Stammtisch - Lindengarten (Wedding)

Nach diesem furchtbaren Tag, habe ich mich so richtig auf Abwechslung und Ablenkung in netter Gesellschaft gefreut. Der Weg war bekannt, denn schon im letzten Jahr fand hier ein Stammtisch statt. Das Wetter war heute einfach großartig und so gab es nicht Essen a la carte, sondern frisch Gegrilltes und dazu verschiedene Salate. Ein Pommer hatte sich heute auch hierher verirrt und so eröffnete ich mit Globusch einen Mecklenburg-Vorpommern-Tisch, gewürzt mit zwei Berlinern und einem Potsdamer. Es gab Steak und Kartoffelsalat und ganz viel frische Luft, denn bei diesen Temperaturen saßen wir natürlich draußen unter den Linden.


Und wie war dein Tag heute?

Früher hab ich diese Frage gehasst, weil eigentlich nie wirklich was anderes, als den Tag zuvor passiert ist. Bekäme ich sie heute gestellt, dann hätte ich sogar was zu erzählen.

Eigentlich wollte ich einen weiteren Flutbericht schreiben. Wir sind heute mal wieder durch Fischbeck gefahren und dort sieht es noch fast so aus, wie vor 14 Tagen. Allerdings befanden sich im Ort viele Polizeiwagen und ich dachte schon an eine Großkontrolle. Keine 5 Minuten später kam im Radio die Meldung, dass Angela heute hier zu Besuch kommt - alles klar.


Doch dann überschattete ein kleiner Unfall den Tag, zum Glück nur Blechschäden. Erst wollte sich mein Kollege mit einem LKW messen, was auch um Haaresbreite schief gegangen wäre. Dann war ich an der Reihe und mich hat glatt weg ein Pkw im Dreieck Havelland ausgeknocked. Sie zog  nach links rüber, weil ein Einfädler sich verkalkuliert hatte, doch die Spur war gerade mal breit genug für mich. Ich war noch ein wenig zittrig und dann hieß es mal wieder auf die Polizei warten und die ganze Bürokratie überleben. Da sie Schuld war, musste sie 35 € bezahlen und weil ich nicht auf der linken Spur fahren durfte, gab es für mich ein Ticket für 20 € - hat man davon, wenn man rechte Spur für die Einfädler frei machen will ...

Ach ja, wenn jemand meint, dass ich zu jedem Baum und Strauch in der alten Heimat etwas zu erzählen weiß, der hätte heute gerne mal mit mir tauschen dürfen - ich hab die Stories nämlich schon zum x-ten mal gehört und kenne noch mehr als jeden Baum und jeden Strauch in Sachsen-Anhalt :P

Sonntag, 21. Juli 2013

Radtour - Festsaal Kreuzberg

Die ist der Tag nachdem der Festsaal Kreuzberg gebrannt hat. Nachdem ich mal durch den Görlitzer Park geradelt bin, bin ich auf der Skalitzer Straße rausgekommen und hörte gerade die Nachrichten, wo noch immer über das Feuer in dieser Veranstaltungslocation berichtet wurde. Also hab ich mal einen Abstecher dorthin gemacht. So kamen am Ende gut 36 Kilometer zusammen.








Samstag, 20. Juli 2013

Radtour - Humboldthain/Nordbahnhof

Meine heutige Tour ging quer durch die Stadt, vom Friedrichshain zum Humboldthain zum Nordbahnhof. Die Sonne hatte wieder einen guten Tag und ich erfreute mich über die schattigen Parkanlagen. Am SEZ gab es einen Mystery abzuholen, der mich zu meinen Anfangszeiten verzweifeln ließ und mit der Erfahrung der Jahre, war er auf einmal ganz einfach zu lösen. 

Mahnmal
Dann ging es weiter zum Humboldthain, diesen Park kannte ich bisher nur vom Vorbeifahren. Hier gibt es noch einen Flakturm, der heute als Aussichtsplattform dient und natürlich einen Cache dazu, wo ich mich aber zu doof für angestellt habe und am Finale scheiterte. Aber die Aussicht war schon toll und auch der Rosengarten am Fuße des Turms war sehenswert. 

Rosengarten Humboldthain

Der Hunger trieb mich zum Gesundbrunnencenter und ich ließ mir ein Sandwichs bauen und damit ging es dann zum Park am Nordbahnhof. Das ehemalige Bahngelände lockte mich schon eine Weile. Von meinem Piknicktisch in 2,50 Meter Höhe hatte ich einen schönen Rundumblick und die Bäume drumrum schenkten mir genug Schatten. Nachdem ich dann gestärkt war und noch das ehemalige Stellwerk Noa bestaunt hatte, was man saniert hatte und wo ich am liebsten sofort eingezogen wäre, ging es dann wieder quer durch die Stadt heimwärts. Nach 51 Kilometern hatte ich es dann geschafft.
Vom Stellwerk zur Denkfabrik

Parkieren
One Degree Of Separation - agp


Die Geschichte vom Missing Piece und the Big O






Mittwoch, 17. Juli 2013

Inlinetour - unterwegs auf 8 Rollen

Seit Samstag bin ich zu Fuß unterwegs. Das Schnegg-2-Mobil habe ich im Fahrradladen abgegeben, dass Rücklicht funktionierte nicht und irgendwie mussten auch mal ein paar Sachen nachgezogen werden.

So kalt ist es aber gar nicht
So kam es, dass ich Sonntag nix mit mir anzufangen wußte und mir so die Inliner schnappte und auf das Tempelhofer Feld fuhr. Es war trocken, aber von der Sonne war nichts zu sehen, denn der Wind trieb ständig die Wolken in ihr Blickfeld. Nicht gerade die besten Voraussetzungen zum Inliner fahren, aber immerhin hatten wir die Bootstour mit Samstag richtig getimed. Das Schöne am Wind ist, dass man mit Rückenwind übers Feld brausen kann. Der Nachteil, man darf sich dann wieder mühsam in die Gegenrichtung kämpfen. Irgendwann tropfte es dann doch und das bedeutete den Heimweg anzutreten.



Rückenwind

Montag wollte ich die Inliner mit auf Arbeit nehmen, aber ich war morgens etwas spät dran und so blieben sie liegen. Nach der Arbeit ging es so ohne Rollen zum Park am Gleisdreieck, dafür mit Handtuch, dass dann unter dem nächstbesten Baum ausgebreitet wurde - einfach mal rumliegen. Am Abend, wo es kühler wurde, habe ich dann noch einen kleinen Abstecher zum Teltowkanal gemacht.


Dienstag habe ich dann nach der Arbeit den Weg zum Tempelhofer Feld eingeschlagen. Die große Auswahl an Bäumen hatte ich ja hier nicht, also irgendwo ein Plätzchen gesucht und gewartet, dass der kühlere Abend anbrechen würde. Dann wieder die Inliner an und den Versuch gestartet damit nach Hause zu fahren. Kurz noch einen Multi in Britz absolviert - hat gut geklappt auf 8 Rollen und dann ging es am Teltowkanal entlang bis nach Hause. 21 Kilometer. da war ich ganz schön platt.


Heute kam dann der Anruf, dass das Fahrrad wieder abgeholt werden kann. Gleich noch eine kleine Radtour gemacht - hab es nicht verlernt :D

Samstag, 13. Juli 2013

Island of Pleasure

Mit dem Gummiboot ging es heute zum Nordstrand des Werlsees in Grünheide. Ziel war ein Cache auf der Insel im See. Dank Enricos Muskelkraft ging es gut voran und bald war die Insel erreicht. Wir gingen nicht gerade an der idealsten Stelle an Land und mussten uns durch Grünzeug zur Dose vorarbeiten, aber so kamen wir noch an einigen Relikten vorbei - es gab hier wohl mal ein Feriencamp. Mission erfüllt, Dose gefunden und nun ließen wir uns noch ein paar Stunden einfach auf dem See treiben.


Die Beachparty am Nordstrand war leider noch eine Stunde hin und die Sonne hatte sich jetzt doch sehr oft hinter den Wolken versteckt. So ging es nach einem kleinen Snack wieder heimwärts. 



Schöner See und der Strand hat mir auch gut gefallen, dass Wasser war klar und doch schön warm, der Strand groß und morgens bestimmt auch noch sauber. Hier werde ich bestimmt noch einmal vorbeischauen. Und speziellen Dank geht natürlich an den Kapitän des Gummidampfers, hat sehr viel Spaß gemacht :)

Dienstag, 9. Juli 2013

Nach der Flut

Beinahe unschuldig fließt die Elbe in ihrem Bett dahin. Doch sie hat viele Spuren hinterlassen und somit kann sie nicht leugnen ihre Bahnen verlassen zu haben. Wälder und Felder die auch fern ab trotz der langen Trockenheit von Wasser bedeckt sind. Felder auf denen man nicht mal mehr ahnen kann, was hier einst mal gewachsen ist oder wo die Vegetation deutlich die Fließrichtung wiedergibt.
Wir erreichen Schönhausen/Elbe, wollen glücklicherweise auch nicht weiter, weil die Straße Richtung Havelberg weiterhin gesperrt ist. Wir passieren einen Supermarkt, vor dem ein großer Container steht. Wenn man sieht, wie hoch das Wasser hier stand, dann weiß man auch, warum das letzte Inventar auf dem Parkplatz parkt, ebenso wie die 4 Postautos, die bis über die Motorhaube mit Schlamm bedeckt sind, ist alles nur noch Schrott. Eine Straße weiter haben Anwohner ihre Habseeligkeiten, die sie nicht mehr in Sicherheit bringen konnten, am Straßenrand zur Entsorgung gestapelt. Auch hier sehen wir den Stand des Wassers noch an den Häuserwänden. 
Aber am Schlimmsten ist der Geruch, der uns umweht, als wir aus dem Auto in die Sonne hinaustreten. Sowas wie frische Gülle auf den Feldern und/oder Brackwasser nur viel intensiver. Am Bahnhof ertönen die Durchsagen, dass bis auf weiteres hier keine Züge fahren, aber die Kollegen sind schon fleißig dabei, diesen Zustand zu ändern. Hier und auch in Fischbeck herrscht reges Aufräumen, aber der Normalzustand wird wohl noch lange auf sich warten lassen ...






 

Samstag, 6. Juli 2013

Auf den Spuren der S10 - Abschnitt 2

Erstmal ging es mit der S-Bahn nach Blankenburg und von da an wurde wieder in die Pedale getreten. Wo waren wir letztes Wochenende stehen geblieben? Ah ja, am Karower Kreuz. Also war die nächste Station Seilheimer Straße. Von hier ging es über Malchow, Wartenberg, Hohenschönhausen nach Marzahn, wo wir die U11 kreuzten, aber da geht es ein anderes mal weiter. Von Marzahn fuhr ich dann über Springpfuhl nach Biesdorf und dann ging es auch schon in die Wuhlheide. Insgesamt schaffte ich so 13 Haltestellen der S10, eine war deaktiviert und bei einer anderen habe ich die Bonuszahl vergessen zu notieren, die liegt aber glücklicherweise hier gleich um die Ecke. Nach den 40 Kilometern geht es dann erstmal heim.

Waypoint Type S10 - Sellheimbrücke
Waypoint Type Der Blaue 
Waypoint Type S10 - Malchow Fernbhf 
Waypoint Type S10 - Wartenberg 
Waypoint Type Auf dem Holzweg 
Waypoint Type S10 - Berlin-Hohenschönhausen 
Waypoint Type S10 - Gehrenseestraße 
Waypoint Type S10 - Bürknersfelde 
Waypoint Type U11 - Bürknersfelde 
Waypoint Type S10 - Berlin-Springpfuhl 
Waypoint Type S10 - Biesdorfer Kreuz 
Waypoint Type S10 - unbekannter Bahnhof 
Waypoint Type S10 - Biesdorf Süd 
Waypoint Type S10 - Biesenhorst 
Waypoint Type S10 - Wuhlheide 
Waypoint Type S10 - Oberspreestraße


Der Abend war noch jung, so dass ich nach einem kleinen Snack wieder Richtung City gezogen bin. Erst habe ich am Osthafen verweilt, dann ging es zum Sundown wieder auf die Oberbaumbrücke - einfach toll ...