Samstag, 30. Juni 2012

Geogames Leipzig 2012

In der letzten Woche habe ich dann entgültig zugesagt - Leipzig, ich bin dabei.

So fieberte ich dann doch langsam dem Samstag entgegen. Morgens mit dem Zug hin und abends wieder retour, von Berlin aus kein Problem. Morgens traf ich dann am Bahnhof auf eine Gruppe Berliner, die auch auf den Zug nach Leibzsch warteten - Hasemann-Rudow, werla, Muskratmarie und Crazy Cat Guy. So wurde die Fahrt schon mal genutzt zum Fachsimpeln und Goins discovern. Mit etwas Sorge fuhren wir in eine Gewitterfront hinein - na hoffentlich zieht sich diese nicht bis nach Leibzsch. Aber dort fuhr der ehemalige Metropolitan pünktlich bei herrlichem Sonnenschein ein und wir mussten wieder aus den coolen Ledersitzen (Eisenbahnerherz). Bevor es dann zum Messegelände weiter ging, gesellte sich noch Golgafinch zu uns, sodass wir mit sebn, der schon im Zug saß, jetzt zu siebt waren und zum Einstimmen wurde auch noch ein Draddi geloggt. 



Das Messegelände konnten wir ja schon vom Zug aus sehen, nun erstreckte es sich aber in gesamter Dimension vor uns, eine riesen Location mit Turm und Wasser und überall liefen Leute mit Dschibi-ess herum, die Stände der Aussteller waren auch schon aufgebaut - aber erstmal zur Anmeldung. Jeder Teilnehmer wurde hier versorgt mit einem Programmheftchen, Teilnehmerkarte und Armband, Schlüsselband und wer es bestellt hat Iwändshirt und Goin, dazu gab es noch Spielekärtchen für die Iwändspiele und dazu gehörte eine GeoBingokarte. Da ich noch kein T-Shirt bestellt hatte, kaufte ich mir eins und bekam gleich den Tipp, dass man sich am Stand von Garmin auch noch ein anderes kostenlos holen konnte. 

Also wurden erstmal die Stände unsicher gemacht, die alles rund ums Gäschn vertrieben. Dabei wurden auch gleich die Bingokarten gefüllt, denn es galt Cacher zu finden, die z.B: Einen Cache auf über 2000 Meter Höhe gefunden haben oder 12 verschiedene Cachetypen gefunden haben oder einen Coin an sein Ziel gebracht hat. Am Schwierigsten war es jemanden aus Leipzig zu finden oder jemanden, der auf dem Messegelände zeltet - die lagen wohl noch in den Feder ;) Das T-Shirt von Garmin haben wir dann tatsächlich bekommen - gut, so hatte ich schon zwei zum Wechseln. Von Regen und Gewitter war nichts mehr zu sehen, dafür brannte die Sonne auf uns herunter.

Die ersten Spiele wurden absolviert: Gansgörbergondomlauf. Neben dem Gastcache, den man anderswo abgebaut hat und der eigens hierhergebracht wurde, bot das Messeglände selbst auch einige Caches, dazu gehörte ein Örsgäsch, einige Werigos, Draddis und Muldis. Eigentlich brauchte man keine Gordinadn, denn an den Wehboinds und Feinl bildeten sich immer ganze Menschenmassen. So wurde das Dosensuchen immer mit den Spielen verbunden, so dass wir nebenher noch beim PETling-Weitwurf mitmachten, den Dosenlauf vollzogen (analog Eierlauf, nur mit Filmdose auf dem Löffel) und uns beim Dosenfischen versuchten. Mal abgesehen, dass ich beim Weitwurf disqualifiziert wurde und auch so keine gute Figur abgab, hat es doch eine Menge Spaß gemacht. Dann gab es auch erstmal was zur Stärkung und ganz viel zu trinken - die Temperaturen hatten die 30°C Marke schon überschritten. Immerwieder wurden die Bingokarten vervollständigt und man selbst vervollständigte die Karten anderer - die meisten hatten sich als Ziel gesetzt die Karte komplett vollzubekommen und nicht nur eine Spalte/Zeile. So kam man immer wieder mit Gleichgesinnten aus den unterschiedlichsten Regionen ins Gespräch und traf sogar gelegentlich bekannte Gesichter aus Berlin und MeckPomm. Highlight des Tages war unter anderem das Abseilen vom Messeturm, das für einige Auserwählte möglich wurde, dazu gehörten dann auch 2 aus unserer Truppe, die noch die Lücke eines Weggebliebenen füllen durften.

Ansonsten haben wir uns auch sonst noch sportlich betätigt mit PETling-Darts und B-Schlauch-Filmdosen-Wettbewerb und Filmdosenstapeln. Am Abend gab es dann noch die Siegerehrung und die Gewinnauslosung des GeoBingos - ich bin mal wieder leer ausgegangen :) und dann wollten alle nur noch Sitzen, Entspannen und das Gonzert von de Dosnfischor hören. Ich habe währenddessen dann auch noch alleine ein paar Dosen in der Umgebung abgegrast, bevor es dann nach Berlin zurück ging. Ich bekam das Angebot zusammen mit Weihnachtshase, Stribbel, Ramona von tarozwo und Enrico im Auto zurückzufahren und dabei wurde dann auch noch auf einem Autobahnbargbladz ein Dreifin gemacht: Nu gugge emma, da liecht se und an anderer Stelle gab es auch noch eine Dose.



Fazit: Super Tag, ein toll organisiertes Event und eine Stadt, wo es sich auch mal lohnt, einfach so eine Cachetour zu machen. Super Wetter und viele nette Leute - hat mir durch und durch gefallen.

Cachersäsisch für Anfänger:
mir gehn Dosen suchn, gehn also gäschn  - Cachen gehen
Gordinadn - Koordinaten
Muldi - Multi Cache
Draddi - Traditional
Iwänd - Event
Örsgäsch - Earth-Cache
Werigo - WheriGo
Wehboind - Waypoint
nu gugge emma, da liecht se - Schau, da liegt die Dose
mir gehn uffs Gonzert von de Dosnfischor - wir gehen zum Dosenfischerkonzert
Leibzsch - Leipzig
Dreifin - Drive in
Goin - Geocoin
Gansgörbergondom - Wathose
Feinl - Finale
Bargbladz - Parkplatz

Sonntag, 17. Juni 2012

Urlaub Juni 2012





glückliche Väter und Mütter - jung und noch jünger - das Geburtstagskind










Komische Steine - Obelisken auf Burg Schlitz










Gruselig - schöne und schaurige Reisen in die Vergangenheit


 Das Bild vom Abdrucknehmen beim Zahnarzt hätte ich auch gerne gezeigt, leider hatte ich keine Kamera dabei big smile

Ein kleiner Einblick in den Urlaub Juni 2012
alles andere wäre zu unvorbereitet  wink


Tschüß











Sonntag, 3. Juni 2012

Sternfahrt 2012

Da flattert gestern die Nachricht auf mein Handy, dass ich mich auf Arbeit nicht so verausgaben soll, da ja Sonntag Sternfahrt in Berlin ist o.O Sollte ich das wirklich verpeilt haben dieses Jahr? Na gut, dann werden alle Pläne für heute gestrichen und dafür wird das Fahrrad klar gemacht. Blick nach draußen und schon stellt sich die Frage, was ich anziehen soll. Es ist kalt, leicht windig, ein paar Sonnenstrahlen lassen sich zwischen den Wolkenhaufen auch mal sehen. Also bleiben die kurzen Sachen im Schrank und die Regenjacke wandert in den Rucksack. Dann wird noch schnell die defekte Birne im Frontscheinwerfer getauscht, könnte ja im Tunnel dunkel sein :)

Schnegge on Tour
Mein Startschuss fällt 11:45 in Spindlersfeld und genau zum Zeigerumsprung treffe ich auf die bereits wartende Gruppe - ein Teil kam schon aus Frankfurt/Oder, Fürstenwalde und Erkner hierher. Ein paar Minuten später setzen wir uns in Bewegung, denn die Nächsten warteten schon an der Wuhlheide und am Baumschulenweg. Hier gab es Teilnehmer in allen Altersklassen, mit ganz vielen verschiedenen Gefährten, mit Hund und Kind im Gepäck und ganz besonders stachen hier die Fluglärmgegner hervor. Begleitet durch die Musik einer kleinen Soundanlage, die auch einen Platz auf einem Rad gefunden hatte, geht es über die Spindlersfelder Brücke entlang der Wuhlheide nach Schöneweide auf die Schnellerstraße bis zum Baumschulenweg. Nun durch weitere Radler verstärkt, fahren wir auf der Sonnenallee bis zur Grenzallee und diese dann bis zum Ende an der Karl-Marx-Straße. Dies ist das größte Nadelöhr auf der Strecke, denn hier vereinen sich gleich drei Routen und fahren von hier auf der Autobahn weiter. Doch diese muss dazu erst freigegeben werden und dann zwängen sich alle auf die zweispurige Auffahrt, bevor es auf drei Spuren plus Standstreifen wieder weiter geht. Aus Erfahrung vom letzten Jahr weiß ich, dass meine Truppe immer die letzte ist, die sich einfädeln kann, also gab es für dieses Jahr einen Plan B und eine kleine Abkürzung - immerhin hätte ich diesmal nicht bei 30°C ohne Schatten warten müssen.
Im Letzten Jahr habe ich mich hier mit Enrico getroffen und diesen Treffpunkt haben wir auch für dieses Jahr ausgemacht und das funktionierte dann auch ganz gut. Nun wollten wir mal nicht als Letztes auf die Autobahn fahren und drängelten uns dann bis zur Auffahrt durch die Massen, bevor wir wieder Fahrt aufnehmen konnten. Ein geiles Gefühl mit dem Fahrrad auf der Autobahn zu fahren und dann der Britzer Tunnel, alleine deswegen lohnt es sich hier mit zu fahren. 

Versuch eines Panoramafotos am Tunnelende :)

Die Fahrt fand für einige allerdings dann doch ein schmerzhaftes Ende - bei einigen Stürzen musste der Rettungswagen ausrücken und auch unser Duo blieb diesmal nicht ganz verschont, als Enrico mit einem anderen Teilnehmer zu dicht aneinander geriet und beide stürzten. Ging aber alles glimpflich aus, ein paar Kratzer und die Räder blieben heil - kleiner Schrecken am Rande. Die Strecke war dann dieselbe, wie im letzten Jahr: Alboinstraße wieder von der Autobahn runter, Sachsendamm entlang am Rathaus Schöneberg vorbei und dann auf der Martin-Luther-Straße weiter bis zum Ku'Damm. Sagte ich etwas von nur einem großen Nadelöhr auf der Strecke? Okay, da war noch eins und das gab es auch schon im letzten Jahr. Direkt am Europa Center waren wir dann gezwungen ein paar Meter zu schieben, bevor wir dann zum Zoo abbiegen konnten und über die Hardenbergstraße bis zum Kreisverkehr am Ernst-Reuter-Platz gelangten. Von hier ging es dann auf dem 17. Juni an der Siegessäule vorbei zum Umweltfest vor dem Brandenburger Tor. 

Sternfahrt Spindlersfeld - Brandenburger Tor

Bei leichtem Regen haben wir erstmal eine Dose gesucht, die sich ganz neu im Tiergarten angesiedelt hat und dann ging es einmal die Festmeile entlang, bevor wir unter Bäumen Schutz vor dem stärker werdenen Regen suchten. So ein Mist. Schade, der Regen hätte nicht sein müssen, war kein schöner Ausklang des Tages. So zog jeder seiner Wege. Nach 30 km Radtour ging es auf schnellstem Wege zur S-Bahn und dann nach Hause. Einen Glühwein im Juni trinken mag sich verrückt anhören, war aber genau das, was ich jetzt brauchte.

Sternfahrt - Plan