Sonntag, 26. Januar 2014

Ein frostiges Wochenende

Ein kleiner Ausflug in die alte Heimat mit Ostsee, Grillevent, alten Freunden, Familie und einem kleinen Abstecher auf dem Heimweg.


Graal-Müritz



 Rostock und Anti-Frost-Grillen




 



 Burgruine Horst





Samstag, 25. Januar 2014

Frost in MV

Seit 5 Jahren versuchen die Cacher der Mecklenburger Cachegemeinde dem kalten Winter mit Feuer, Grill und Glühwein entgegenzuwinken. Dem ersten Anti-Frost-Grillen habe ich damals in Kösterbeck auch beigewohnt und mir einen Namen am Glühweingrill gemacht. Und zum 5. Jubiläum war dieses Jahr auch das Glühweinluder wieder dabei, noch heute erinnert man sich daran. Doch es wird nicht mehr in der Rostocker Schweiz gegrillt, sondern im Flussbad Rostock. So reiste ich mit einem Korb voller Holz an und gönnte mir auch gleich einen Glühwein. 


Die ersten bekannten Gesichter und die ersten Gesichter, die mich erkannten, ich aber nicht gleich zuzuordnen konnte. Doch im Laufe der Gespräche kamen die Erinnerungen wieder und es wurde viel über hier und da und heute und damals geredet. Bald sah ich dann auch bekannte Gesichter aus Berlin - Mirko und Anja samt Eltern trafen im Flussbad ein. 


Und bevor bei den ersten die Blase drückte, gab es noch eine wichtige Anweisung. Ganz wichtig ist es immer einen Eimer mit Wasser vorweg zu organisieren, da das Wasser dort aufgrund der kalten Temperaturen abgestellt wurde. Die Sonne war mittlerweile verschwunden und die Temperatur sank immer weiter, sodass die Masse immer dichter an das Feuer rückte. Bei uns wurden diese Plätze immer Reihum getauscht. Anjas Papa hat sich dann für uns in die Bratwurstschlange eingereiht und wir haben unseren Platz verteidigt und nach gefühlten Stunden kam er halb erfroren dann mit 5 Würsten wieder. Nach der Wurst und dem wärmenden Feuer verabschiedeten sich die vier und ich tat dasselbe ein wenig später und fuhr nach 3 1/2 Stunden mit kalten Füßen und einer Menge schöner Erinnerungen wieder nach Hause.



Freitag, 17. Januar 2014

Schnegge macht krank

Eigentlich sollte hier ja seit Mittwoch ein neuer Eintrag zum ersten Stammtisch des Jahres stehen, doch es kam mal wieder alles anders.

Schon am Sonntag merkte ich ein leichtes Kratzen im Hals und am Montag entwickelten sich daraus im Laufe des Tages Schluckbeschwerden, Gliederschmerzen ergo ein Krankheitsgefühl. So habe ich Dienstag, an meinem freien Tag den nächsten Arzt aufgesucht. Wenn ich zum Arzt gehe, muss es schon ernst sein. Die Diagnose lautete Angina und ich bekam eine Woche Zwangspause verordnet, Antibiotika, Ruhe und viel trinken. Somit waren mein Pläne gelaufen: kein Friseur, kein Kino und auch kein Stammtisch. Stattdessen schlug ich mich mit den Apothekern rum, die meine Tabletten erst bestellen mussten, ich aber keine Muse mehr hatte am Nachmittag noch einmal vor die Tür zu treten. Die dritte Apotheke bot mir darauf an, dass man mir die Sachen auch am Abend vorbeibringen kann - optimal und das hat auch super geklappt.

So schlucke ich nun 3 mal am Tag  diese Monsterpillen, penne, lerne die Fernsehserien auswändig und versuche mich an einigen Mysteries. Die Pillen zeigen Wirkung und Nebenwirkung, der Hals ist wieder okay, aber ich fühl mich ausgesaugt und kraftlos.


Irgendwie scheint der Januar für mich reserviert zu sein, letztes Jahr bin ich noch mit einer Erkältung davon gekommen, aber einige Jahre vorher war es die Grippe, die mich erwischt hatte. Aber Jammern hilft nicht, sondern nur gesund werden und dann klappt es auch mit den Plänen, die ich auf Eis legen musste.


Samstag, 11. Januar 2014

Die Friedensstadt

Samstag, Sonnenschein, fast schon Frühling. Der Entschluss raus in die Natur zu fahren, war schnell gefasst und ein Ziel fand sich auch ganz schnell - Glau bei Trebbin, Glau die Friedensstadt.


Ein um 1920 gegründetes religiöses Siedlungswerk. Im 2. Weltkrieg wurde die Stadt durch die NS enteignet und diente als KZ Außenlager. Später durch die Rote Armee eingenommen und erst nach der Wende an die Mitglieder der Johannischen Kirche zurückgegeben. Und heute wird an allen Enden und Ecken gebaut und versucht zu Erhalten, was einst unter der Fremdnutzung gelitten hat. 



An diesem Ort kann man sich gut umsehen und begleitet durch 2 Multis, konnte ich auch viele Eindrücke sammeln. Ich habe mich hier fast den halben Tag aufgehalten und erstmal die Glauer Berge erklommen und die weite Aussicht genossen. Die Nase in die Sonne gehalten und im Anschluss das erste Logbuch Multi-cache воды signiert. Dann gab es einen Rundgang durch die Stadt, die wie ein großes Freilichtmuseum mit Infotafeln bestückt ist. Und am Ende des Rundgangs wartete schon das 2. Logbuch Multi-cache Friedensstadt Glau. Aber ich wollte ja noch weiter und so sagte ich Aufwiedersehen, ich komme bestimmt mal mit Besuch wieder.











Einen kleinen Zwischenstopp am Blankensee, hier waren es schon mehr Menschen, die sich einfach mal den Seewind um die Nase wehen lassen wollten. Meine Mission war ein Tradi Traditional Cache Blankensee, den ich als Beifang geloggt habe, bevor es zum Löwendorfer Berg weiter ging.

Am Fuße des 103 m hohen Berges startet ein Multicache, den ich heute machen wollte. Die ersten 2 Stationen konnte ich auch ganz gut finden und mich den Berg hinaufarbeiten, doch dann wußte ich nicht weiter. Also legte ich den Cache auf Eis und wählte den direkten Weg hinauf und dann noch höher. -Turm- Am 10.06.2012 wurde der 21 m hohe Aussichtsturm eröffnet und er bietet einen uneingeschränkten Blick weithin, sogar bis nach Berlin. Und ebenso kann man von hier einen wunderschönen Sonnenuntergang beobachten. Und danach ist es richtig finster im Wald. Somit wird der Multi vertagt und ich kann nochmal herkommen und nochmal auf den Turm :D
















Samstag, 4. Januar 2014

The train to nowhere

Mitte November war mein Ziel schon einmal Schenkendorf und der vergessene Turm. Damals bremste mich ein Weidezaun aus, doch ganz vergessen konnte ich den Turm nie. Der dazugehörige Cache wurde mittlerweile wieder aktiviert, sodass der Turm ja irgendwie wieder zugänglich sein musste. Damit war das Ziel des Tages klar, Schenkendorf und einige andere Caches vom -easycacher-. 



Und tatsächlich, der Weg war frei und ich näherte mich dem Turm mit wachsener Spannung und Begeisterung. Wow. Erstmal umrundet und Fotos geschossen. 














 Und dann war da ja noch der Cache und der war hartnäckig ★ Der vergessene Turm ★. Station 1 wollte sich einfach nicht finden lassen, hier und da geschaut und noch mal da und hier gesucht. Es hat seine Zeit gebraucht, bis mir ein Detail im Listing wieder in den Sinn kam und dann war es auch ganz einfach. Nun noch zum Finale und noch mal einige Fotos aus anderen Ecken schießen. 

Nachdem ich mich vom Turm losgerissen hatte, gab es noch einen weiteren Multi ★ Bitte nicht füttern ! ★ in der Gegend, bevor ich mich wieder zum Auto aufmachte. Einen kleinen Abstecher machte ich noch zum Friedhof und besuchte Ottomar Rodolphe Vlad Dracula und dann ging es weiter.


Noch ein Tradi Olympiasender Zeesen am Wegesrand und weiter zum nächsten Cache ★ A Train To Nowhere ★ vom selben Owner und der führte mich erstmal eineinhalb Kilometer durch den Wald, bevor ich am Start anlandete. Hier began meine Reise nach Nowhere mit der kleinen Lorenbahn. 










Erstmal den Fahrplan studiert und mich dann auf die Reise begeben. Am Ende hatte ich nach dieser kleinen abenteuerlichen Reise auch das Döschen in der Hand. Jetzt musste ich die mittlerweile 2 Kilometer durch den Wald nur noch zurück. Und am Auto wartete noch ein altes Signal DeepdiverBerlin's Signal  mit einer Dose auf mich.