Samstag, 26. November 2016

Striezelmarkt in Dresden

Es ergab sich mal wieder, dass am Ende des Monats ein Ticket über war und so setzte ich mich heute früh in den Zug nach Prag. Die Versuchung war groß, doch soweit reicht mein Ticket dann doch nicht und damit stieg ich in Dresden wieder aus dem Zug.
Der Himmel war trüb und von Nebel verhangen, doch es war trocken und so nahm ich meine kleine Wanderung auf. Denn bevor es ins Gewühle ging, wollte ich noch etwas von Dresden sehen.
Eher touristisch abgelegen, ging es für mich zur Bismarcksäule in Räcknitz. Fast pünktlich um 10 Uhr öffnete sich die Tür und für mich ein kleiner Aufstieg mit trübem Ausblick auf die Stadt. Ein paar Informationen über die Schlachten zu Dresden und einen Logbucheintrag später, setzte ich meinen Weg zum Fichtepark in Dresden-Plauen fort.
Hier steht der kleine süße Fichteturm, der älteste Bismarckturm Sachsens. Nach gut 150 Stufen konnte ich wieder über die Stadt blicken, diesmal war der Himmel auch nicht mehr so Wolkenverhangen. Am Fuße des Turms gab es für mich wieder einen Logeintrag, bevor ich zum Hohen Stein weiter lief.
Hier schien die Welt zu Ende zu sein. Ich befand mich oberhalb des Plauenschen Grundes und auf Augenhöhe mit dem Hohen Stein. Dieser geologisch besondere Felsen hat oben auf einen kleinen Aussichtsturm. Leider war der Schlüsselverwalter aus dem betreuten Wohnen nebenan, gerade auf einem Spaziergang und somit blieb mir diese Aussicht verwehrt. Macht nix, denn durch einen kleinen Multi, dessen Finale ich leider nicht fand, habe ich von den Aussichtspunkten ringsum einen wunderbaren Blick ins Tal gehabt. Von Dresden-Plauen ging es mit der S-Bahn zurück in die Innenstadt, jetzt habe ich mir den Glühwein aber auch verdient.






Nachdem ich meinen Rucksack in einem Schließfach im Bahnhof deponiert hatte, schlenderte ich erstmal an den Buden und Ständen auf der Prager Straße entlang Richtung Altmarkt. Hier ist der berühmte Striezelmarkt - Deutschlands ältester Weihnachtsmarkt aufgebaut. Am Rande fand ich einen Glühweinstand, der sich großer Beliebtheit erfreute und dort bestellte ich mir auch gleich einen weißen Winzerglühwein vom Schloss Wackerbarth.



Vom Striezelmarkt marschierte ich weiter zum Advent auf dem Neumarkt und über die Elbe zum Augustusmarkt in Neustadt. In weißen Marktzelten gab es internationale Spezialitäten und einiges aus der Region. Da habe ich doch gleich mal Baumstriezel geordert - sehr lecker. Und mit einem Glühwein in der Hand bin ich dann einmal rauf und runter geschlendert und habe die Atmosphäre auf mich wirken lassen.
Wieder auf der anderen Elbseite angelangt, bot sich mir ein schöner Blick auf die vielen alten Bauwerke. Im Stallhof gab es noch den mittelalterlichen Weihnachtsmarkt. Jedoch schreckte mich die Schlange am Einlass etwas ab und so beschloss ich weiter zu gehen. 
Dresden ist eine interessante Stadt, irgendwo zwischen Historie und Moderne, noch mit vielen Lücken zwischen den süßen Gassen. Zur Weihnachtszeit ist es hier ganz schön überlaufen, gerade auf dem Striezelmarkt, den ich gar nicht mal so besonders toll fand. Die Stände wiederholen sich in der gesamten Stadt, nur die Preise variieren auf den einzelnen Märkten. Striezeln, Winzerglühwein, Lebkuchen und Stollen, aber nirgends Backbanane. 
Am Ende habe ich mir noch Schafskäse im Fladenbrot mitgenommen und bin dann 19 Uhr mit dem Zug zurück nach Berlin gefahren. Es war alles in allem ein toller Tag in einer interessanten Stadt.








Sonntag, 13. November 2016

Wanderung um den Maxsee

Das Wetter ist aber auch einfach zu schön. Die Sonne scheint, der Himmel ist blau und das Thermometer zeigt -7 Grad an. Na gut, es könnte wärmer sein, aber dann muss man sich halt ordentlich bewegen.
So starte ich, nachdem ich das Auto vom Eise befreit habe, gen Osten nach Hoppegarten/Müncheberg. Um genau zu sein, geht es zum Maxsee. Hier erwartet mich eine gut 10 km lange Wanderung um den See herum mit der einen oder anderen Dose am Wegesrand. Es ist windstill und so ruht der See nahezu unbewegt im Sonnenschein. Einige Angler haben sich am Ufer verteilt und kosten mich glatt 2 Dosen, aber am Ende ist ja der Weg das Ziel. Der Frost hat die Blätter an den Bäumen erstarren lassen, so reicht ein kleines Lüftchen aus, dass diese hart zu Boden fallen. An einer Stelle komme ich fast nicht weiter, weil der 'Knüppeldamm' fast vollständig fortgespült ist. Ich erfreue mich der klaren Luft und der schönen Natur, wärme mich an meinem Tee und blicke auf den großen See. Und nach und nach lege ich Kilometer um Kilometer zurück. Mein Gerät zeigt am Ende 12 km an, die ich in 4 1/2 Stunden zurückgelegt habe und dabei 14 mal meinen Logeintrag hinterlassen habe.









Freitag, 11. November 2016

Berolina Stammtisch - Hofbräuhaus

Heute hieß es o'zapft is und die Cachergemeinde versammelte sich im Münchener Hofbräuhaus am Alex. Das Team Knallkopfkommando erbat sich als Orga, wer eine Lederhose oder Dirndl habe, möge in diesem erscheinen. Und es erschienen so einige traditionsgemäß gekleidet. Mein Dirndl war ja mal wieder in der Wäsche, aber das alternative T-Shirt zusammen mit dem Namensanhänger machte auch viel her.
Die Stimmung war super und nicht zuletzt des Bieres wegen. Ich habe mich auf ein Radler beschränkt und dazu gab es ein Händl. Und neben dem Essen wurde auch viel gequatscht und einfach nur Spaß gehabt. Ein rundum schöner Stammtisch und ich bin noch immer von den Namensschildern fasziniert.