Sonntag, 30. März 2014

Wer hat an der Uhr gedreht?

Nachdem ich kurz vor Mitternacht aus meinem Koma erwachte, beschloss ich dann spontan doch noch zum Potsdamer Platz zu fahren. Mit dem Auto war man zwar auch nicht ganz allein auf den Straßen der Hauptstadt unterwegs, jedoch ging die Anfahrt recht zügig. Bei Curry36 und Mustafas Gemüsedöner standen die Leute noch Schlange, nicht ganz so groß war der Cacherauflauf auf dem Potsdamer Platz, aber doch von Weitem sichtbar. 
Und was macht man um 1:01 Uhr in Berlins Mitte? Man wartet auf 3:00 Uhr, denn man möchte wissen, ob nach 59 Minuten die Zeiger der Uhr von der historischen Verkehrsampel noch eine extra Runde einlegen. Und das tat der Minutenzeiger auch.


Montag, 17. März 2014

Berolina Stammtisch - Andy's Diner

Ich habe mal wieder Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, damit ich heute keine Spätschicht machen brauche. Und so ging nach Feierabend Richtung ZOB, wo ich erst noch ein paar Dosen geloggt habe und im Anschluß mich in geselliger Runde bei Salat im Diner eingefunden habe. Es gab mal wieder viel Interessantes zu hören und auch bekannte Gesichter aus tiefster Nacht wieder zu sehen.
Und der Nachtcacheersatz Brownie mit Eis war auch sehr lecker.



Sonntag, 16. März 2014

Urlaubsblock Dänemark - Rückblende

Ein paar Worte zum Schluss:

Fähre:
Man fährt an den personalisierten Schalter und setzt eine Unschuldsmine auf, wenn man sein Economy Ticket vorzeigt, dann kann man auch früher übersetzen.

Einkaufen:
Auch wenn vieles teurer ist, sagt der Kassierer nicht 45 oder 55 Euro, sondern 19 Euro für süße Sahne, Aufbackbrötchen und einige andere Kleinigkeiten. Aber so bekommt man auch Euros in Kronen getauscht.

Parken:
Wenn im Parkhaus etwas von 3 Stunden Freeparking steht, sollte man trotzdem eine Parkuhr auslegen, kostet sonst gut mal 100 Euro. Und ich bezweifel, das eine selbstgemalte Parkscheibe hilft.

Umsteigen:
Auch auf einer Fähre kann man in einen Zug umsteigen.




Samstag, 15. März 2014

Urlaubsblock Dänemark - Rückreise

Der Sturm hat über Nacht nicht nachgelassen. Die Fährlinie zwischen Rostock und Gedser wurde bis zum Mittag eingestellt, aber unserer Überfahrt von Rødby stand wohl nichts im Wege. Die Autos wurden beladen, der Vermieter kam zur Abnahme und wir machten uns auf den Weg. Wir haben dann eine Fähre früher genommen und diese beinhaltete nicht nur alle anderen Familienmitglieder, sondern auch einen ICE nach Hamburg. Erstmal schlau machen, ob man auch hier auf dem Schiff zusteigen kann und als das JA kam, schnell zum Auto und Koffer holen. Eine Etage tiefer stand dann der Zug, aber alle Türen zu. Verdammt. Ach ja, ich muss auf die andere Seite und das schnell, bevor wir anlegen. Noch ganz außer Atem ging es dann los. Meine Sitznachbarn waren ein paar Skandinavier, die auch nach Berlin wollten und die ich dann in Hamburg davor bewahrte in den falschen Zug umzusteigen. Irgendwie bin ich dann auch ganz froh, dass diese Reise mal ein Ende gefunden hat und ich meine Couch wieder habe.

ENDE





Freitag, 14. März 2014

Urlaubsblock Dänemark - Koffer packen

Der letzte Abend und alle wuseln herum und suchen ihren Kram zusammen. Der Vater hat die Aufgabe bekommen das Gästebuch mit einigen Zeilen zu füllen und ich versuche noch einmal ein paar Worte zum Tag zu finden.
Da uns die Sonne noch einen Tag beglückt hat, haben wir alle Mann noch einen Ausflug nach Gedser unternommen und zwar zum südlichsten Punkt von Dänemark und Skandinavien. Hier gibt es neben einem steinigen Strand auch wieder eine Steilküste, woran sich das Meer austobt. Und wieder wird die Tüte mit Donnerkeilen gefüllt und plötzlich kommt Jen begeistert mit einem versteinerten Seeigel an. Und standesgemäß gibt es auch noch einen Cache und noch einen und noch einen und einen Leuchtturm und einen Aussichtsturm ...
Draußen beginnt es gerade zu stürmen, was mich wieder zu dem schönen Wetter bringt, welches wir die ganze Woche genießen durften. Vielleicht war es ganz gut, dass jetzt in der Nebensaison hier die meisten Attraktionen, Parks und Sehenswürdigkeiten geschlossen sind und man nur das bestaunen kann, was die Natur für einen bereit hält. Wenn die Abfahrt morgen ohne größere Katastrophen verläuft, kann man sagen, es war eine angenehme Woche.

Donnerstag, 13. März 2014

Urlaubsblock Dänemark - Møns Klint

Auf diesen Ausflug habe ich mich schon die letzten Tage gefreut. Am östliche  Ende der Insel Møn befinden sich die128 Meter hohen Kreideklippen, sozusagen der große Bruder der Kreidefelsen von Rügen. Man darf zwar nicht ehr schnell fahren, aber mit der Zeit gewöhnt man sich an das Autofahren in Dänemark und außerhalb der Saison ist es an diesem Ende der Insel auch menschenleer. Im Normalfall verirren sich zu dieser Jahreszeit so gut wie keine Menschen hierher, aber die Sonne lockte wenigstens eine handvoll Leute hier heraus. Das GeoCenter hat zu dieser Jahreszeit geschlossen, aber das hielt uns nicht davon ab, die 491 Stufen in die Tiefe hinabzusteigen. Unten angekommen sprangen uns die Donnerkeile regelrecht an. Die Kreide beherbergt ja einige Fossilien, die nach und nach herausgespült werden. Und es dauerte nicht lange, da viel auch schon der erste versteinerte Seeigel in mein Blickfeld. Die Klippen waren schon ein atemberaubender Anblick und wir brauchten keine 500 Meter zu laufen, da war mein 4 Liter Beutel voll mit Donnerkeilen.
Die größte Herausforderung wartete noch auf uns - der Aufstieg. Der Neffe sprang die Stufen regelrecht hinauf und zählte freudig die Stufen. Da wird einem erst bewußt, dass man nicht mehr jung ist. Die letzten Stufen waren dann aber auch bald geschafft und zur Belohnung gab es auch noch 2 Caches, auch wenn Dose Nummer 2 auch nicht gerade ebenerdig war. Mit der Erinnerung an diese wunderbare Aussicht ging es  wieder zurück. 

Mittwoch, 12. März 2014

Urlaubsblock Dänemark - Kochkünste

Jeder ist hier mal mit Kochen an der Reihe und heute oblag es mir, für alle eine Mahlzeit auf den Tisch zu bringen.
Doch zuvor gab es noch einige Freizeitaktivitäten. Die Geschwisterbande hat für heute eine Fahrt nach Kopenhagen in Planung, aber ich hatte nicht so recht Lust dazu, zumal ich schon mal in der dänischen Hauptstadt gewesen bin. Den Eltern ging es wohl genauso und so habe ich dann mit Mutter und Vater einen Ausflug an die nordöstliche Küste von Falster. Die Sonne bruzelte auf uns herab, die See war glatt und auf dieser Ecke konnte man Donnerkeile finden, wie Dosen bei einem Powertrail. Wir brauchten dann auch für 3 Kilometer
knapp 3 Stunden, aber so ist es halt, wenn man den Strand regelrecht abscannt.
Zum Mittag hatten wir noch ein paar Brötchen die vom Frühstück über waren und somit war der hunger abends riesig. So bereitete ich für die gesamte Meute, die nach und nach eintrudelte Nudel-Schinken-Gratin. Muss allen geschmeckt haben, denn es ist nichts übrig geblieben.

Dienstag, 11. März 2014

Urlaubsblock Dänemark - Anbaden

Irgendwann braucht man auch mal eine Auszeit von der Familie. In Planung habe ich einen langen Strandspaziergang. Doch bevor es losgeht, ist da noch meine Mission mit den Ansichtskarten. Also schlage ich den Weg zur Touristeninformation ein, die wie alles hier in der Nebensaison sehr eigenwillige Öffnungzeiten hat. Mit einigen Postkarten, Briefmarken und einer Gebrauchsanweisung diese richtig zu nutzen, setze ich meinen Weg Richtung Strand fort. Hier und da gibt es noch einen Cache oder was davon noch übrig war - ein Logbuch ohne Dose o.O
Der Strand war wiedermal menschenleer und voll mit Algenberge. Das Laufen ist mühsam. Noch ein ganzes Ende vor mir, kommen mir zwei Menschen entgegen und bald erkenne ich den Neffen mit seinem Opa. Meine Mutter und die des Neffen sitzen mit dem Jüngsten in den Dünen, vom Wind geschützt in der Sonne. Eine kleine Pause und einen Snack später verabschiede ich mich und setze meinen Weg weiter am Wasser gen Norden fort. Es finden sich auch mehr steinige Abschnitte zwischen den Algenberge und die Donnerkeilquote steigt rapide, sogar Bernsteine habe ich gefunden und bald erreiche ich einen wunderbaren Strandabschnitt ...
Und dort bin ich dann ins Wasser gesprungen? Nee, mein rechter Fuß hat festgestellt, dass das Wasser arschkalt ist und der Linke hat das später bestätigt ...

Montag, 10. März 2014

Urlaubsblock Dänemark - Happy Birthday Mutti

Alles Gute zum Geburtstag Mutti.
Die Sonne lacht und so geht es nach dem Geburtstagsfrühstück mit Nichte, Neffen, Brüdern und Geburtstagskind zum Wasser. Es werden wieder ein paar Dosen gesucht, diesmal auch die, mit denen man sein Taschengeld aufbessern kann. So schafft man es auch den großen Neffen aus dem Haus zu locken. Den Strand hatten wir fast für uns alleine und so machte uns auch niemand die vielen Muscheln streitig.
Im Ferienhaus erwartete uns schon Toast Hawaii zum Mittag und im Anschluß sind wir in das 15 Kilometer entfernte Nykøping/Falster gefahren. Eine Stadt mit kleiner Einkaufsmeile im Stadtzentrum. Eine Stunde shoppen, cachen, sightseeing, so wie jeder lustig war. Dann ging es auch schon zurück, denn es warteten Geburtstagstorte und Kaffee auf uns. Und dann wurden auch schon die Vorbereitungen fürs Raclette getroffen.
Was für eine Fresserei und die Zeit vergeht, wo man doch schon jedes Zeitgefühl verloren hat, vorallem, wenn man noch ein paar Minuten im Wirlpool relaxt. Sorry liebe Daheimgebliebene, wir holen das Skypen nach.
Soweit liebe Grüße aus dem Königreich.

Sonntag, 9. März 2014

Urlaubsblock Dänemark - Erkundungen

Die erste Nacht ist vorüber und der Tag beginnt urlaubsgemäß ruhig. Die Sonne lacht und lockt und so gehts nach dem Frühstück raus. Den Weg zum Strand hatte ich gestern schon gefunden und heute wollten auch 50% der anderen die Berge von Seetank sehen. Nebenher sollten auch ein paar Dosen gefunden werden. Willkommen am schönsten Strand 2011/2012 in Dänemark - um den Titel 2014 zu bekommen, ist aber noch viel zu tun. Ebenso ein elendes Bild geben die Geocaches in der Gegend ab. Dosen gibt es hier ja genug ;)
Am Nachmittag haben wir Mädels uns zum Shoppen ins Zentrum von Marielyst begeben, das geht hier auch am Sonntag. Nur wir Touristen können so blöd sein und hier Alkohol kaufen, aber die Herren der Familie wollten auch mal einheimisches Bier trinken. Und das Geld ist echt gewöhnungsbedürftig und hat sich in den ganzen Jahren nicht doll verändert.
Heute wurde auch mal der Wirlpool getestet und auch das Trampolin im Garten - irgendwie muss man ja einen Ausgleich haben. Und nun noch ein Buch und ein Glas Wein und schon ist der Tag vorbei.

Samstag, 8. März 2014

Urlaubsblock - Dänemark Part 1

Es ist der erste Versuch die Familientreffen in einem gemeinsamen Urlaub abzuwickeln. Es wurde ein Ferienhaus in Dänemark gemietet und bis auf die Münchener, konnten die anderen Familienmitglieder an diesem Experiment teilnehmen. Es wurde mit der Fähre von Fehmarn übergesetzt, von Rostock wäre es zwar wegtechnisch kürzer gewesen, aber hier gab es keine günstigen Fährtickets mehr. Unser Domizil befindet sich in Marielyst, ein Ferienhaus mit 5 1/2 Schlafzimmern, 2 Bädern, Pool, Sauna und Wirlpool. Die Autos waren bis unters Dach gepackt, aber das war nichts im Vergleich zu dem, was die Dänen und Schweden an Waren aus Deutschland importiert haben.
Eine kleine Einführung durch die Vermieter und dann wurden Zimmer aufgeteilt, Autos entladen und Zeug verstaut. Ein kleiner Spaziergang zum Strand und schon war der Abend ran. Eine Runde im Pool und solangsam überkommt mich die Müdigkeit ...
Mal schaun, was wir Morgen anstellen.

Samstag, 1. März 2014

Fläminger Flammen 2014


Auf der letzten Berolina gab es eine Einladung von Mirko zum Event Cache Fläminger Flammen 2014 Event in Lynow. Lynow irgendwo zwischen Luckenwalde und Baruth/Mark. Nachdem wir den Nachmittag mit der Erkundung des Multi-cache schönsten Hotel Brandenburgs - LP verbracht haben, kamen Enrico und ich als erste im Landhaus Lynow an. 









Im Garten war schon alles fein hergerichtet. Nach und nach trafen die Cacher aus dem Umland ein, der Grill wurde angeheizt. Da alle etwas mitgebracht hatten, zehrten wir von einem reichhaltigen Büfett. Und bald war es dunkel und alle sammelten sich um das wärmende Feuer oder die Feuertonne. Es gab spannende Stories über die Vielfältigekeit des brandenburgischen Cacherland. Schön war es. Und die ersten werden die letzten sein und so machten wir uns weit nach Mitternacht auf den Heimweg.


Fläminger Flammen