Samstag, 25. Februar 2012

Eine Runde Ihlandsee


Vor einiger Zeit flatterte hier eine Einladung per Mail ein: Ein Tag am Ihlandsee, irgendwo was Essen und dann noch einen Verdauungsspaziergang durch Strausberg. Die Schrotties haben gerufen und so trafen wir uns dann zu einem gemeinsamen  Wanderausflug mit Dosensuchen. Insgesamt waren wir zu fünft: Maik, Evi, Mark, Enrico und moi. Rund um den Ihlandsee lagen schon mal 18 Caches + Bonus und es wartete ein gut 4,5 km langer Rundweg. Die Sonne quälte sich gelegentlich durch die Wolkendecke und ein kalter Wind blies uns um die Ohren. Aber es war trocken und wir waren alle warm angezogen. Außer uns befanden sich noch einige andere Gleichgesinnte auf den Pfaden rund um den See. Schneller als gedacht waren alle Dosen gefunden und obwohl ich mein Proviant fast ganz verspeist hatte, war uns jetzt nach Mittagessen. So landeten wir in Wilkendorf. Hier gab es nicht viel mehr als ein Schloss und einen Golfplatz mit Restaurant. Auch wenn wir am Anfang etwas skeptisch waren, stellte sich der Koch als Könner heraus. Alle waren mit ihrem Essen zufrieden, auch wenn die Damen am Nachbartisch es für zu reichlich hielten.
Nun waren wir gesättigt und wieder aufgewärmt und somit war es auch Zeit für den Verdauungsspaziergang in Strausberg. Bisher kannte ich nur die Bahnhöfe von Strausberg, heute aber sollte ich auch mal die Altstadt kennenlernen. Eine Fototour, wo wir Fotoausschnitte finden mussten, leitete uns durch die Stadt und zum Glück waren an diesem Samstag Nachmittag die Bürgersteige schon hochgeklappt, denn so waren wir auch weithin ungestört. Der See glitzerte im Sonnenstein und das Eis klirrte, wie eine Millionen Windspiele. Nebenbei wurden auch ein paar einfache Dosen gefunden und am Ende waren wir auch bei dem Multi erfolgreich. So erlebten wir einen schönen Tag und die Dosenkonto war um 26 Dosen reicher.

Samstag, 18. Februar 2012

offline - und die Welt hat sich trotzdem weiter gedreht


Nach 1 1/2 Jahren war es dann doch zu Ende. Beim letzten Mal war die Reanimation noch erfolgreich, doch diesmal war da mit den herkömmlichen Mitteln nichts zu machen - der PC war hin. Böses Erwachen oder auch nicht, denn immerhin waren wenigsten die Fotos auf der Externen Festplatte gesichert. Was nun? Abgeschnitten vom WorldWideWeb, das macht die Suche nach einem neuen Gerät auch nicht gerade einfach. Im Laufe der Woche habe ich dann mal an meinem freien Tag recherchiert und da las ich einen Artikel, dass es bei Aldi einen Laptop geben wird, der ganz gut sein soll. Also mal bei Max angefragt, was er dazu sagt - ich hab da ja nicht so die Ahnung und er befand den auch ganz gut, nicht anders als andere Geräte auch, aber okay. Somit war das Ding schon gekauft. Nächster Schritt mal bei Tobi anfragen, ob er am Donnerstag eventuell um 8 Uhr noch nichts vor hat und mir so ein Teil besorgen kann und auch soweit gebrauchsfertig herzurichten, damit die Eltern es dann mit nach Berlin nehmen können. Und das hat alles super geklappt, auch wenn ich mich jetzt mit einem neuen Betriebssystem anfreunden muss und einige andere Hürden zu meistern hab. Summa summarum war ich genau 7 Tage offline und die Welt hat sich trotzdem weitergedreht.









Ach ja, ich konnte der großen weiten Welt nichts mehr mitteilen:
Samstag: Hilferuf an Max - der PC funzt nicht mehr. Ferndiagnose: Altersschwäche. Mein Fazit: wird Zeit für einen Neuen
Sonntag: T5 Tour am Treptower Park - mit Enrico ging es auf Dosensuche übers Eis
Montag: Blitzeis auf der Autobahn - erst überholt der Jaguar uns noch und dann landet er voll Karacho in der Leitplanke - Totalschaden, aber zum Glück nur das Auto
Dienstag: Arbeiten, was sonst, ach ja zum Valentinstag hab ich mich dann zum Griechen eingeladen :)
Mittwoch: Ein freier Tag und endlich Zeit sich mal um einen neuen PC zu kümmern.
Donnerstag: Einmal ordentlich auf Arbeit aufregen, wegen Freitag
Freitag: Spätschicht
Samstag: Arbeiten und dann kommen die Eltern zu besuch und ... den Rest kennt ihr ja: online

Samstag, 4. Februar 2012

Eiszeit auf dem Müggelsee

Das Team
Gestern habe ich meinen freien Tag damit verbracht, mein Auto ein wenig spazieren zu fahren. Aus blauem Dunst heraus habe ich vorher die Schlittschuhe eingepackt, man weiß ja nie. Der Weg heimwärts führte mich durch das Seengebiet Berlins, überall hielt ich Ausschau nach Wagemutigen, die schon auf dem Eis unterwegs sind. Aber erst am Strandbad Müggelsee wurde ich fündig und da erwies es sich als gute Vorarbeit die Schlittschuhe eingepackt zu haben. Also fuhr ich meine Runde und bin dann aber auch bald wieder nach Hause.
Für heute hatte ich also einen Plan. Gegen 9:30 erreichte ich wieder das Strandbad und weit und breit war keine Menschenseele zu sehen - bei -13° Grad eigentlich nicht weiter verwunderlich. Erstmal gucken, ob der Schnee von gestern Abend den Spaß am Fahren nimmt - nö, alles schick soweit. Also Schlittschuhe an, Eishockey Schläger in Position und rauf aufs Eis. So habe ich erstmal den kleinen Tennisball über den See gejagt. Nach und nach kamen dann immer mehr Leute, an einer Stelle wurde das Eis vom Schnee befreit, an anderer Stelle wurde ein Imbiss errichtet, der mit Gegrilltem und Heiß- und Kaltgetränken lockte. 
Stärkung
Ein paar Jungs luden mich dann auf eine Partie Eishockey ein - ganz humanes Spielen, keine Brutalitäten. Eine Glanzleistung habe ich dabei nicht hingelegt, aber es ist ja auch schon gut 15 Jahre her, dass ich mal so richtig gespielt habe und da habe ich auch mehr im Tor stehen müssen. Aber Spaß hat es dennoch gemacht und ich war am Ende ganz schön fertig. Nach einer Pause und Stärkung am Imbiss habe ich es weiter fortgesetzt den Tennisball übers Eis zu schlagen - hat irgendwas von Crosshockey. Und dann standen zwei Leute vor mir, von der Zeitung, ob sie mich interviewen könnten. So mit Koalamütze und Hockeyschläger bin ich irgendwie aufgefallen. Es ging vorallem um die Angst vorm Eis oder ob ich alles lässig sehe und zum Abschluss noch ein Foto in Pose :D. Bin ja gespannt, ob das in die BZ kommt. Am Ende waren es dann 4 1/2 Stunden auf dem Müggelsee bei herrlichem Wetter. Ach ja und die Feuerwehr, die gerufen wurde, sollte nur einen Schwan retten, aber der zog es vor einfach fortzufliegen.