Freitag, 23. März 2012

Berolina Stammtisch: Britzer Mühle

Was gibt es besseres als Freitag, schönes Wetter und einen Stammtisch ganz im Südosten von Berlin. Also habe ich mich nach der Arbeit aufs Rad geschwungen und habe mich langsam Richtung Britz auf den Weg gemacht. Erstmal musste ich den Weg dorthin finden. Ansich ist das gar nicht so schwierig, wenn man nicht gerade versucht abzukürzen. Trotz der vielen Kleingärten, die mir den Weg versperrten, war ich dann immernoch 1 Stunde zu früh an der Britzer Mühle. So nutzte ich die Zeit, um wenigsten noch einen Cache zu suchen. Das Finden gestaltete sich dann doch langwierig. Da kam auch schon der nächste Cacher um die Ecke. Und bevor wir nun zu zweit suchten, kamen auch schon die Nächsten und plötzlich war auch die Dose gefunden.

Der Stammtisch selbst war super. Lange habe ich nicht mehr so viele nette Leute um mich gehabt. Es wurden auch nicht so viele Lösungen verraten wie sonst und es blieb bei kleineren Tipps. Die Azubis rockten den Laden und aufs Essen brauchte man auch nicht lange warten. Ich hatte Hähnchenbrustfilet mit einer Backkartoffel und Salat - sehr lecker. 

Im Anschluß gab es mal wieder einen Nachtcache - so zogen wir zu neunt (mit einem Fahrrad) an den südlichen Rand von Neukölln, an die Stadtgrenze und folgten hierbei einer Spur von Reflektoren. Glücklicherweise war alles gut zu finden, so dass der Owner nicht noch nachts aus dem Bett geklingelt werden musste. Nun blieben noch die letzten Kilometer Radtour nach Hause und dann ab ins Bett.


Sonntag, 18. März 2012

Frühlingsboten

Frühling
Wenn das mal kein Timing ist: Wochenende und Frühlingswetter. Das Fahrrad wartet schon ungeduldig im Keller und die Dosen lassen auch schon ihren Lockruf ertönen. Als erstes führte mein Weg auf das Gelände des alten Rangierbahnhof Wuhlheide, hier entdeckt man immer wieder was Neues, diesmal war es ein dreiendiges Geweihstück eines Rehbocks und natürlich auch eine neue Dose. 
Hörner abstoßen
Der Schwerpunkt meiner Tour lag auf kleinen Innenstadt-Lost-Places, die mit dem Rad zwar oft mühsam waren, aber machbar. Irgendwann klingelte das Telefon und Enrico verkündete, dass wir uns an einer Dose gerade um ein paar Minuten verpasst haben. Da ich soweit durch war, fuhr ich in seine Richtung und  so haben wir spontan noch ein paar Dosen gesucht. Am Ende dieses Samstages zeigte mein GPS 50 km an und ich musste 10 Logeinträge verfassen. 


Dose raus - Schneggenhaus
Heute war mein Plan ähnlich. Fahrrad, GPS und Dosensuchen. Da ich gestern schon in Marzahn unterwegs war, wollte ich heute die Plattenbauten gegen das Wasser tauschen. Das hieß zwar weniger Dosen, aber trotzdem schöne Kilometer auf dem Rad. Schon an der ersten Dose liefen mir 2 1/2 weitere Cacher über den Weg, wir hatten uns im vergangenen Jahr schon mal getroffen. Gemeinsam wurde geloggt und noch ein wenig erzählt und jeder zog wieder seiner Wege. Als nächstes stand ein Multi auf dem Plan, den ich von der letzten Station aus aufrollte, weil ich an der ersten Station den Fortlauf nicht kapiert hatte. Am Ende hab ich es dann doch verstanden, aber gefunden ist gefunden :) Dann ging es nach Friedrichshagen und von dort aus einmal um den Müggelsee. Die Sonne verzog sich auf halber Strecke und es fielen ein paar Tropfen, aber das war dann auch schon alles und ich bin trocken zu Hause angekommen. So waren es weitere 45 Kilometer, die ich an diesem Wochenende für mich verbuchen konnte - jetzt habe ich Popoaua :D

Montag, 12. März 2012

Endlich Urlaub

Erst wartet man lange, dass der Urlaub kommt und dann ist er auch schon wieder vorbei.

Sehr schön begonnen hat er ja, als die Geschwister nach Berlin kamen, um ein kleines Familientreffen abzuhalten und ein Auto von Süden nach Norden zu bringen. Weniger schön begann die Urlaubswoche dann im Norden. Gleich am Montag hieß es zwei Stunden beim Zahnarzt brav den Mund aufhalten und dann mit neuem Termin und fetter Rechnung entlassen zu werden. So machte ich von nun an das Beste draus. Am Morgen wurde ich immer mit frischen Brötchen überrascht und danach bin ich in die Weiten der alten Heimat, Dosensuchen und entspannen. Eine Nacht bekam ich dann Obdach in Hirschburg und nach lecker Pizza und Cocktail am Abend, kamen frische Brötchen am Morgen auch bis dorthin - leider etwas zu spät, denn wir waren schon fertig mit dem Frühstück, aber die Autoschrauber haben sich wohl auch darüber gefreut :)
Die Autoschrauber musste ich dann auch noch aufsuchen, dass Auto feierte seinen 82000. Kilometer und das musste mit frischem Öl gefeiert werden.
Summa summaro doch ein schöner Urlaub. Die Cachstatistik wurde gut gefüllt, dass Wetter hat top mitgespielt und die Eltern haben sich auch sehr gefreut. Die Mäuse haben auf dem Dach getanzt, jedenfalls solange bis sie in die Falle geraten sind. Und die Maderabwehrkonstellation hat wohl auch gut funktioniert - immer wenn der Bewegungsmelder ausgelöst wird, dann geht das Licht an und das Radio dudelt - ich jedenfalls habe keinen Mader mehr gehört und auch kein Radio.
Zum Abschluss gab es noch Geschenke, nicht für mich, sondern für die Mutter, die am Samstag ihren Geburtstag feierte. Das dicke Ende kommt dann aber am Montag, nochmal zum Zahnarzt nachschleifen lassen und dann ab nach Berlin zur Arbeit.