Samstag, 25. April 2015

Ausflug zum Werbellinsee

Dem Großstadtdschungel entfliehen. Raus aus der Stadt, rein in die Natur. An den See, auf den Turm. 

Das ist der Plan für den heutigen Samstag. Das Wetter ist großartig und ich fahre nach Biesenthal. Hier erwartet mich mein erster Turm - der Kaiser-Friedrich-Turm. Ich bin fast allein auf dem Schlossberg und ganz allein auf dem Turm. Nur ein Eichkater klettert im Baum gegenüber und ich beäuge ihn lange und genieße die Aussicht. Schnell noch ein paar Fragen für einen Cache beantworten, Logbuch signieren und weiter geht die Fahrt. 

Nächster Halt Joachimsthal - das Biorama-Projekt. Ein Künstler, ein Wasserturm - oder besser eine Wohnung mit Fahrstuhl und öffentlicher Aussichtsplattform. Ja klar darf ich auch die Treppe benutzen, hoch und immer höher. Wow. Einer der weltweit größten zusammenhängenden Buchenwälder auf der einen und der Grimnitzsee nebst Joachimsthal auf der anderen Seite. Ob ich eine Architektin sei? Nein, mich faszinieren nur Türme. Und so bekomme ich noch eine Privatführung durch eines der angrenzenden Gebäude, was mal eine Kunstgalerie werden soll, wie mir der Turmeigentümer erklärt.
Dann noch ein Abstecher zum Kaiserbahnhof. Einen Cache später verlasse ich Joachimsthal in Richtung Werbellinsee.

Bevor es zum dritten Turm geht, geht es an den See. Faszinierend. Die Farbe des Wassers, die Natur und das alte Pionierlager. Ein Cache führte mich über das Gelände und ich entdecke so einiges aus vergangener Zeit. Doch es ist nicht alles Lost hier, es wurden viele Gebäude wieder belebt. Zurück ging es am See und die Erkenntnis wuchs - ich werde wieder kommen. Schön hier. 






 







Rapunzel, Rapunzel lasse dein Haar herunter oder wenigstens den Schlüssel. An der südlichen Spitze des Werbellinsees liegt Wildau, ein Ortsteil von Eichhorst. Und hier steht der Askanierturm. Doch die Tür ist verschlossen. Ein Schlüssel naht. Nein, ich darf nicht mit hoch, schließlich mussten 0,50 € gelöhnt werden und die Adresse hinterlegt werden. Gut, dann hole ich mir einen eigenen Schlüssel. Ein zweiter Schlüssel war nicht da und so wartete ich im Café Kunst und Rad Wildau, doch der Schlüssel kam nicht zurück. Also lief ich wieder zum Turm, aber da war niemand mehr. Zur Beruhigung zwei Logbücher signiert und dann lief ich zurück zum Café. Hier nahm man mich am Händchen und es ging zum Hotel und dort hat sich in der Zwischenzeit der Schlüssel wieder angefunden. 
Danke, vielen Dank. Ich werde wiederkommen auf ein Stück selbstgebackenen Kuchen und vielleicht einem kleinen Tänzchen ;)
Nun gab es aber nur noch mich und den Turm, den Turm und mich. Ganz für mich allein. 
Rapunzel ich rette dich...

Donnerstag, 23. April 2015

Radtour - Neues entdecken

Meine kleine Feierabendrunde ging heute erst über den Adlershofer Friedhof - wo sonst findet man in dieser Stadt so schöne Frühblüherfotomotive? 
Als ich mich dann einigermaßen sattgesehen hatte, bin ich weiter nach Oberspree ans Wasser und habe in der Sonne dem Eberhofer seine Ermittlungen verfolgt. Irgendwann war es mir komisch. Es kam immer mal wieder ein Radler aus einer Ecke des ehemaligen Freibades, welche eigentlich eine Sackgasse ist. Und bevor ich dem auf den Grund gehen konnte, erblickte ich ein Schild - irgendwas mit Wanderwegen. Nun war ich aber neugierig und in der Tat hat man einen neuen Uferweg geschaffen - Ufer frei - 
Auf der anderen Spreeseite im Mellow Park war noch nicht viel vom Wanderweg zu sehen, so gibt es irgendwann anders mal wieder was Neues hier. Die Rückfahrt führte mich durch die Altstadt Köpenick, wo kräftig Weinstände errichtet wurden - sorry Mutti, ich bin fest davon ausgegangen, dass das Winzerfest am letzten Wochenende war.



Die Kilometer waren heute nicht der Rede wert, aber dafür habe ich eine Menge entdecken können. 







Sonntag, 19. April 2015

Über den Dingen stehen - Wietkiekenberg

Ein kleines Abenteuer am sonnigen Sonntag. Mit dem Zug ging es über Umwege nach Ferch-Lienewitz. Nun folgte eine kleine Wanderung auf den Wietkiekenberg. Und dann fehlten nur noch ein paar Stufen bis zum Gipfel - also rauf auf den neuen Aussichtsturm. Beim letzten Besuch war es noch im Bau, doch seit dem 10.04. ist die Aussichtsplattform offiziell freigegeben und man hat einen wunderbaren Blick auf den Schwielowsee, Potsdam und sogar der Fernsehturm in Berlin war heute zu sehen. 
 
Nachdem ich die Aussicht genossen hatte, setzte ich meine Wanderung fort. Den Berg hinab folgte ich dem Weg durch den Wald bis nach Caputh. Am Wegesrand gab es noch 2 Dosen, die mir den weiteren Weg vorgaben. In Caputh stellte sich die Frage, wie es weiter geht. Zu Fuß weiter Richtung Potsdam oder bis zum nächsten Bahnhof und dann mit der Bahn weiter? Ich fand einen Kompromiss aus beiden, da der nächste Zug noch eine Stunde auf sich warten ließ, legte ich eine kleine Pause an der Seilfähre ein. Es kam ein wenig Wehmut auf und so wurden die schmerzenden Erinnerungen mit etwas Eis gekühlt.

Mit der Seilfähre ging es im Anschluss auf die andere Seite der Havel zum Bahnhof Caputh-Geltow. Schönes Bahnhofsgebäude, bedarf nur einer kleinen Sanierung. Und von hier ging es dann auf der Schiene zurück nach Potsdam und danach auf ebenso abenteuerlichen Umwegen zurück nach Schönefeld. Am Ende hatte ich gut 10 km zu Fuß absolviert und mehr als das 10-fache an Bahnkilometern.




Donnerstag, 16. April 2015

Berolina Stammtisch - Die Turnhalle

Ein Stammtisch in einer Turnhalle? Wer jetzt glaubt, dass sich hier Geocacher körperlich ertüchtigen, der irrt. Diese Sporthalle gehörte einst zur Max Kreuziger Schule und als diese dann geschlossen wurde, hat man das Schulgebäude zu Wohnungen umgebaut. Auch die Turnhalle bekam eine neue Funktion und fortan diente sie als Restaurant. Und so kommt es, dass die heutige Berolina hier ausgetragen wurde. 


 Schon früh waren die ersten Cacher anwesend und genossen die tiefstehende Sonne, bevor in die Turnhalle gewechselt wurde. Ein überschaubarer Haufen, sehr viele Bekannte, die üblichen Cacher, aber auch Gesichter, die man schon lange nicht mehr gesehen hatte, waren dabei. Hier wurden nicht nur viele interessante Gespräche geteilt, sondern auch Pizza.


Mittwoch, 15. April 2015

Radtour - Frühlingserwachen

Da ich heute sehr früh Feierabend hatte und das Wetter traumhaft schön war, habe ich mich auf mein Rad geschwungen. Zunächst konnte ich mich nicht ganz entscheiden, wo ich hinfahren sollte und irgendwie zog es mich Richtung Wasser. So ging es erstmal nach Köpenick und weiter zum Müggelsee. Es war schon gut was los auf den Uferwegen, kein Wunder bei den fast sommerlichen Temperaturen. Nur der Wind vom See her war noch kalt, so konnte ich mir gut vorstellen, wie kalt das Wasser sein muss.
Aber baden wollte ich heute auch nicht, auch wenn mich mein Rückweg an der Badestelle am Langen See entlangführte. Hier hatten sich vereinzelt Sonnenanbeter niedergelassen und genossen die Sonnenstahlen. Am Schmetterlingshorst hat eine Reederei einen neuen Steg ins Wasser gebaut, so werden hier im Sommer wohl Fahrgastschiffe anlanden. Mit dem Schiff ging es für mich dann auch weiter - von Wendenschloß hinüber nach Grünau und weiter heim. So habe ich an diesem Nachmittag eine schöne Radtour von 25 Kilometern gemacht und habe der Natur beim Erwachen zugeschaut - schön, das viele frische Grün





Montag, 6. April 2015

Ostern in Thüringen

Eher kurzfristig wurde Ostern nach Saalfeld verlegt. Und so war ich schneller wieder in Thüringen, als ich gedacht hätte. Berge, die mir im Auto und im Bus das Essen wieder hochkommen ließen, dafür aber auch mit tollen Aussichten entschädigten. Hier gibt es fantastische Wanderwege, die einem aber auch einiges an Atem rauben. So haben wir gleich am Samstag eine Wanderung zum Hohenwartestausee unternommen, der den Kilometerzähler gleich mal auf 16 km setzte. Zum Glück hatten wir eine klasse Ferienwohnung, sodass wir dort auch die Kraftreserven wieder auffüllen konnten. 
 
Ostersonntag ließen wir eher ruhig angehen. Der Besuch des Ostereierbaums war hierbei Pflicht und nach einem Rundgang und einigen Caches im Bergfriedpark, fuhren wir noch zu einem Aussichtsturm und nach Rudolstadt, wo wir ein wenig durch die Altstadt bummelten. Abends gab es im Ort noch ein klassisches Osterfeuer und einheimische Spezialitäten ;)






Heute mussten schon wieder die Sachen gepackt werden und wir unternahmen einen letzten gemeinsamen Ausflug, bevor sich unsere Wege wieder trennten. So ging es zu einem weiteren Aussichtsturm, der sich in Burgk befand. Der Saaleturm ist der große Bruder des Turmes am Felixsee. Und da ich von Türmen nicht genug bekomme, habe ich auf der Rückfahrt auch nochmal zwei Abstecher unternommen. In Schmölln konnte ich leider nur einen Blick hinauf werfen, da man den Turm erst ab Mai besteigen kann. Dafür habe ich in Oelsnitz/Erzgebirge mehr Glück gehabt beim Glück-auf-Turm. Bei Schneetreiben ging es auf die Halde und auf den Turm und irgendwann lichteten sich die Wolken und gaben eine tolle Aussicht preis.


Vielen Dank für die schönen und erholsamen Tage

Saaleturm

Ernst-Agnes-Turm Schmölln

Glück-auf-Turm

Donnerstag, 2. April 2015

Dönerstag

Gründonnerstag ist mal wieder Dönerstag. In Berlin fanden gleich 3 dieser Veranstaltungen statt und so hatte man die Qual der Wahl oder man versuchte auf allen Dönertellern zu tanzen. Veganen Döner schloss ich gleich mal wegen der Lage und dem fehlenden Fleisch aus. Das Event in Schöneberg war arbeitswegtechnisch zwar am Günstigen gelegen, doch irgendwie hatte ich keinen Bock auf den Veranstalter und seinen Ingress-Werbeaktionen (Ingress darf man gerne googlen, ich werde es jedenfalls nicht erklären). So machte ich mich also unangemeldet nach Friedrichsfelde auf und auch wenn Döneressen wenig mit Geocaching zu tun hat, war dieses Zusammentreffen wenigstens noch im Zeichen des Dosensuchen ausgerichtet worden. Wie schon im letzten Jahr, habe ich auch dieses mal hier mein Abendessen in Gesellschaft zu mir genommen und bin anschließend gut gesättigt heim.