Mittwoch, 25. April 2012

Alles Smart - Samsung Galaxy W

Ich gehöre jetzt auch zu denen, die ihr Telefon ganz doll lieb haben und es deshalb den ganzen Tag streicheln müssen. Telefon? Na eigentlich ist das Ding ja sowas wie ein Taschencomputer. Lange habe ich mich gegen diese Smartphones gewehrt, habe mich gefragt, wozu man sowas braucht. Ich hatte bisher immernoch ein Telefon zum Telefonieren. Doch manchmal kommt der Moment, da hätte man gerne eins zur Hand. Wie komme ich jetzt von A nach B? Wie lange hat der Laden noch auf oder wo finde ich hier in der Nähe was zu beißen? Was läuft gerade in der Hauptstadt, was machen die Leute so? Alles so Momente, die sich dann doch häufen und natürlich kann man diese Teile auch wunderbar zum Cachen nehmen. Alle Infos sofort zur Hand, keine Zettelei mehr und notfalls gleich den Owner anpiepsen, wenn man mal wieder im Dunkeln tappt. 
Die Zeiten haben sich geändert, die Geräte gibt es in allen Formen und Farben und die Tarife sind auch erschwinglich. Jetzt fehlt nur noch der technische Durchblick. Gibt es vielleicht eine APP, die mal eben alles erklärt? Vielleicht brauche ich auch nur ein wenig Nachhilfe. Zum Glück habe ich wenigstens eine Bedienungsanleitung im Netz gefunden und weiß nun, wofür die wenigen Tasten sind. Also auf in neue Abenteuer, es soll ja nicht langweilig werden.

Montag, 23. April 2012

Geburtstagskinder

Wann war ich denn das letzte Mal auf einem Kindergeburtstag? Ich glaube es war mein eigener vor gefühlten hundert Jahren. Der Kleine hat vor einigen Tagen seinen dritten Geburtstag und das sollte dann am Wochenende gefeiert werden. Zum Geburtstag gehören neben Gästen und Geschenken vor allem auch ein Geburtstagskuchen und der war super. 
Man nehme zwei Kastenkuchen, wo man den Teig vorher erstmal bunt gemacht hat und dann baut man solange Kekse, Smarties und Co. ran, bis es aussieht wie eine Lokomotive. Und damit die Kiddies auch noch später ein wenig kreative Beschäftigung bekommen, nimmt man farbige Maisdinger und klebt die dann zusammen. Und weil Erwachsene bekanntlich auch ihren Spaß daran haben, dürfen wir auch mitmachen.

Und vor einigen Tagen gab es ein weiteres Aprilkind - Madlen erblickte am Donnerstag das Licht der Welt - na Freunde, da könnt ihr jetzt auch wieder Kindergeburtstag feiern.

Geburtstags-Szaf :)

Donnerstag, 19. April 2012

S-Bahn - voll verpeilt

Der Tag war wohl doch ein wenig zu lang. Von der U-Bahn ging es in Neukölln im Laufschritt die Treppen hinauf zur S-Bahn. Ein Blick auf die Anzeigetafel: Nächster Zug S46 nach Königs Wusterhausen. Abfahrt: Sofort und schon fährt die Bahn ein. Ich also rein und Plätzchen gesucht, Nase ins Buch und alles um mich herum ausgeschaltet. Irgendwann blickte ich dann hoch, um zu schauen, ob ich schon in Schöneweide bin. Mein Blick hafftet an einem ServiceStore: Ratter, ratter, ratter - dann suche ich einen Hinweis auf die Station und lese Treptower Park: Schock. Also fix aus der Bahn und erstmal orientieren. Schnell sehe ich, dass ich ja auf den anderen Bahnsteig muss. Kaum angekommen, fährt auch schon die Bahn nach Grünau ein. Puh. Jetzt aber ab nach Hause.

Montag, 16. April 2012

S-Bahn und so

14 Tage lang bin ich in den Genuss gekommen, dass ich morgens in jede S-Bahn steigen konnte, um zur Arbeit zu fahren. Im guten 5 Minuten Takt ging es von hier los und ebenso nachmittags zurück. Zum Missfallen jener Mitbürger, die den Ostring nutzen, starteten aufgrund der Sperrung am Ostkreuz alle Züge auf meiner Ecke und fuhren dann über den Südring Richtung Norden. Was für ein Luxus. Nun sind die letzten Schienen an die Gleise in der neuen Halle am Ostkreuz angeschlossen und die S-Bahn fährt dort wieder. Dafür gibt es jetzt Einschränkungen auf dem Südring und ich darf für eine Woche U-Bahn fahren, um den Pendel- und Schienenersatzverkehr aus dem Weg zu gehen. Irgendwas ist ja immer ...

Sonntag, 8. April 2012

Ostern am Müggelsee

Dieses Jahr hab ich Ostern zum größten Teil auf der Couch verbracht. Das Wetter konnte mich auch nicht wirklich überzeugen nach draußen zu gehen. Aber ein wenig frische Luft braucht der Mensch und da es zumindestens trocken war, lockte ein warmes Feuerchen in Friedrichshagen mich dann doch von der Couch. Mit dem Rad ging es durch den Spreetunnel zur Starndbar 'gestrandet', leicht gefrostet gab es erstmal einen Glühwein und dann habe ich mir einen Liegestuhl schön dicht am wärmenden Feuer gesucht. Das Prasseln des Feuers wurde begleitet von einem jungen Mann und seiner Gitarre.


Freitag, 6. April 2012

Dönerstag Nachschlag

Nach diesem aufregenden Tag erwachte ich erholt und frisch wieder in Spandau. Damit die Augen auch offen bleiben, gab es gleich ein Käffchen ans Bett. So wurde gemeinsam gefrühstückt und danach hieß es aufbrechen. Und weil ich heute frei hatte und die beiden noch eine Runde im Süden geplant hatten, schloss ich mich ihnen an. Auf dem Routenplan sah ich, dass der Weg über Neukölln führte und so wurde gleich mal gefragt, ob der Kollege Enrico nicht auch mitkommen wolle. Er sagte zu und so fuhren wir mit zwei Autos über Neukölln Richtung Zossen - einen kleinen Abstecher Richtung Germanys First Geocache, damit Maik noch seiner OC only Dose ein neues Versteck suchen konnte, machten wir auch noch.

Dann ging es endlich auf die Spuren von Theodor Fontane und seiner Wanderung durch die Zossener Heide. Vier Dosen kreuzten hier unseren Weg und wir wanderten auch mal eben gute 8-9 Kilometer, haben aber keine Spuren mehr von Herrn Fontane gefunden. Nein, hier findet man höchstens noch Spuren der Russen, Betonreste, Müll, Flaschen und sonstigen Schrott, doch die Natur holt sich nach und nach alles wieder. Wir wurden Zeugen der ersten Schritte eines Kälbchen und fanden mal wieder einen dieser unnartürlich gewachsenen Hügeln. Das Wetter spielte wunderbar mit. Klärchen zeigte, was in ihr steckte, die morgendliche Frische wich unter der Anstrengung unserer Wanderung einer wohligen Wärme und bald stellte sich ein Hungergefühl ein.

An den Autos angelangt, gab es erst mal Kaffee und Bemmen, kleine Würstchen und ein paar Kekse zauberte ich dann auch noch hervor. Da unsere Runde hier eigentlich zu Ende war, beschlossen wir uns in Zossen irgendwas Caféartiges zu suchen - am Karfreitag ein schwieriges unterfangen. Doch wir wurden fündig und unsere Wahl war hervorragend. Hier wurde bei Kaffee und Kuchen die Umgebung nach weiteren Dosen gescannt und es wurde sich für den Zuckerhut und die Seeterrassen entschieden.

Der Zuckerhut entpuppte sich als einer von vielen Spitzbunker, die noch in Waldstadt zu finden sind - auch liebevoll als Betonzigarre bezeichnet. Hier gab es für uns auch noch eine Einsicht ins Innere, eine kleine Ausstellung und am Rande wurde auch noch der Cache gefunden. 
Dann ging es auch bald weiter zu der Seeterrasse. Am Wegesrand versteckte sich ein See und an dessen Ufer fand man noch die Überreste einer aus Feldsteinen gemauerten Terrasse, nur ein Café suchte man hier vergebens. Und als kleinen Bonus ging es noch auf einen dieser unnatürlich gewachsenen Hügeln, die es hier scheinbar massenweise in der Landschaft gibt. Uns erwartete hier eine schöne Aussicht und noch eine kleine Dose.

Beim Loggen erwischt

Nun blieb nur noch der Abschied - ein paar schöne Tage gingen zu ende. Ein paar interessante Orte wurden zurückgelassen, aber irgendwann komme ich mal wieder.

Donnerstag, 5. April 2012

Dönerstag im Jediland

Am Mittwoch ging es dann endlich zu Maik und Evi nach Spandau. Fast hätte ich den Donnerstag noch arbeiten müssen, aber nach der ganzen Vorfreude habe ich mich nicht mehr breitschlagen lassen. Der Plan war gänzlich einfach: Donnerstag in Ruhe frühstücken und dann weiter gen Westen - ein wenig Cachen und zum Abschluss des Tages zum Dönerstag nach Premnitz.

Auch wenn es morgens noch super kalt war, war das Wetter im großen und ganzen für unser Vorhaben perfekt. Erst gab es ein paar kleine Klettereinlagen am Rande der B188. Den Kletterbaum haben wir Maik überlassen, aber auf den Teufelsberg ging es dann für uns alle hoch.

Cachefinale
Weiter ging es am Rande von Rathenow auf angeblich stillgelegten Gleisen, bei näherer Betrachtung waren aber deutlich Spuren von Bewegung auf den Schienen zu sehen. Vielleicht ist die Strecke noch nicht aktiv, aber sie wird es bald sein und damit werden die 3 Caches hier Geschichte sein. Wie kann man denn auch an einem "leuchtenden Signal" eine Dose anbringen? *unverständlich den Kopf schüttelt*

Nach diesen Anstrengungen ging es erstmal retour nach Stechow zum Energie tanken. Eine gute alte Gaststube wartete hier mit einfacher Hausmannskost auf uns - Soljanka und dann Rinderoulade mit Klößen. Und als kleine Verdauungsrunde, wurde der einzige Cache des Ortes auch noch gesucht.

Optikpark Rathenow
Nun folgte gut gestärkt Rathenow Teil 2: Rund um den Optikpark. Die ersten Dosen wollten sich nicht zeigen, aber es müssen ja nicht immer Erfolge zu verzeichnen sein, dafür führte uns die weitere Runde noch an die 5 Schleusen des Ortes. Von Rathenow kenne ich ja bisher nur den Bahnhof und war so doch sehr erstaunt, was die Kreisstadt des Havellandes noch so zu bieten hatte.

Die Runde war dann doch größer als angedacht und die Uhr zeigte, dass es Kaffeezeit ist. Der Plan sah vor, dass wir bei Monis einkehren sollten, ein weiterer Geheimtipp von Maik und Evi, aber hier war geschlossen - vielleicht nur Saisonbedingt, vielleicht aber auch für immer ...

Ruhe vor dem Ansturm
Wir hofften nun in Premnitz was zu finden und das Café am See klang verheißungsvoll. Aber was wir hier vorfanden war eher appetitabregend und so ging es hier ganz schnell wieder raus. Bei Bäcker Thonke hingegen erwartete uns dagegen eine super Kuchenauswahl und  umfangreichen Kaffeevariationen. Gestärkt und erleichtert gab es noch einen kleinen Spaziergang durch die Premnitzer City und weitere Caches bevor wir uns auf den Weg zur Dönerbude machten.

Schneggenfutter
Gut 50 Gleichgesinnte waren angemeldet und noch 30 Minuten vor Eventbeginn sah der Dönermann die Sache sehr gelassen. Dabei waren die ersten 5 Leute nur so früh da, um sich einen der gut 30 Sitzplätze zu reservieren. Dann wurde es langsam 19 Uhr und der Dönermann fing nun richtig an zu schwitzen. Ein Dönertier nach dem anderen wurde geschlachtet und noch immer kamen weitere Leute. Auch wenn der eine oder andere keinen Sitzplatz abbekam, musste wenigsten keiner hungern. Und damit die Kinder, die sehr zahlreich mit dabei waren, sich nicht langweilten, durften sie als erste den Eventcache suchen. Es war ein kleiner Powertrail mit 4 Dosen, den wir dann im Anschluss im Dunkeln absolvierten.

Schön war es und Maiks Plan ging immer auf, das Timing war perfekt und ich denke, dass wir drei einen klasse Tag hatten, mir hat es jedenfalls viel Spaß gemacht.

Vielen Dank nochmal an Maik und Evi.