Samstag, 31. Dezember 2011

Einen guten Rutsch

2011 - Das Jahr hat in Berlin begonnen und endet nun in Hamburg. Den letzten Jahreswechsel habe ich bei einer Flasche Asti vor der Spielekonsole verbracht, habe mir dann das Feuerwerk in der Straße angesehen, meinen Berliner vernascht und bin dann ins Bett. Irgendwann kamen dann die Nachbarn von unten nach Hause und damit begann für mich das Jahr 2011.
Dieses Jahr wollte ich nicht unbedingt allein über meinen Nachbarn verbringen und mich ins neue Jahr ärgern und als ich auch noch am 31.12. zusätzlich arbeiten sollte, musste ein Plan her. Nach einer kleinen Umfrage fiel mir ja ein, dass ich zur Hauseinweihung nach Hamburg fahren könnte, damit könnte ich auch gleich mal meine Neffen wieder sehen und deren Hütte begutachten. Und da sich auch nichts anderes ergab, machte ich mich dann am Freitag auf den Weg.
Neben mir waren noch ein paar weitere Freunde eingeladen und jeder hat etwas zu Essen mitgebracht. So gab es Nudelsalat und Co, dann Feuerwerk für die Kleinen und um die Zeit bis Mitternacht zu überbrücken gab es noch Staplerfahrer Klaus und Diner for one. Am Schlimmsten war die letzte Stunde, in der ich kaum noch die Augen offen halten konnte ...


Mittwoch, 14. Dezember 2011

Seeschnegge

... oder war es ein Seepferdchen? Na egal, das Schwimmen kann ich jedenfalls noch. Bei meinem neusten Projekt habe ich mir vorgenommen, ein oder zwei mal die Woche ins Schwimmbad zu gehen. Angesteckt hat mich mein großer Bruder, der das schon eine Weile vollführt und ich habe befunden, dass das eine gute Idee ist - oder war es meine Physiotherapeutin? Nachdem ich dann auch meine Badesachen gefunden und entstaubt hatte, bin ich dann mal nach Köpenick zum Bad im Salvador-Allende-Viertel, wo ich dann Punkt 20:00 Uhr Einlass zum Abendtarif bekam. Für 2,50 € hätte ich hier bis 22:30 Uhr rum planschen können, habe es aber für besser gehalten, die Sache langsam anzugehen. Die Rettungsschwimmer brauchten aber glücklicherweise nicht eingreifen und auch sonst kam niemand zu schaden und nach ca. 30 Minuten und gut 25 Bahnen später, hatte ich mein Soll für heute erfüllt. Na hoffentlich gibt das morgen keinen Muskelkater. 

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Backbanane, Backbanane, Backbanane, ...

Warum ich auf den Rostocker Weihnachtsmarkt gehe, obwohl es in Berlin so viele gibt? Von den Gründen, die man alle so aufzählen kann, ist einer wahrscheinlich der wichtigste: Es gibt in Berlin keine Backbanane. 
Meine Eltern haben es schon zu einer Art Tradition gemacht, mit ihren Kindern, welche auch immer gerade da sind, an einem Abend über den Weihnachtsmarkt in Rostock zu schlädern. Die letzten Jahre war ich nie dabei, meist waren gerade die Münchener da und der kleine Bruder sowieso. Heute kam mir diese Ehre zu teil und so ging es mit dem kleinen Bruder, Frau und den älteren Herrschaften erstmal an den ersten Glühweinstand. Bei einsetzendem Regen wurde die Tour Richtung Innenstadt fortgesetzt und so landeten wir schließlich bei den Freßbuden. Schafskäse in Fladenbrot, Langos und Wurst im Brötchen füllte die Mägen und die tolle Mütze meines Bruders wärmte mir zudem die Ohren. Ich denke ich habe dieses Jahr gut 3 Buden mit Backbanane gezählt und eine davon musste nun dran glauben - Banane in leckerem Teigmantel frittiert. Kann es das nicht auch in Berlin geben? 
Zum Abschluss gab es nochmal einen Glühwein an der Finnenbude und dann wurde es auch Zeit nach Hause zu gehen, der Regen und Wind setzte uns deutlich zu. Aber Halt, Caro hat es tatsächlich geschafft, den Vater noch auf die Rodelbahn zu kriegen. Einmal auf dem Gummireifen den künstlichen Berg runter. 
Was für ein schöner Abend und zur Krönung durfte ich die Mütze behalten, mein Bruder machte drei Kreuze und der Vater auch, denn er hatte die Rutschpartie heile überstanden big smile 





Mittwoch, 7. Dezember 2011

Unterhalb der alten Heimat

Heute bin ich mit meinem Papa losgezogen, um mal die Unterwelten hier in der alten Heimat zu ergründen. Natürlich war hier auch ein Cache der Auslöser, allerdings sollte es mal wieder anders kommen als wir gedacht haben. Der Cache führte uns zu einem Objekt bei Steinfeld, welches selbst der Vater noch nicht kannte. Vor Ort fanden wir dann eine kleine Bunkeranlage vor, die wir uns gleich mal von Innen angesehen haben. Ansich nichts Spektakuläres, aber trotzdem spannend und den Hinweis auf den Cache haben wir dann auch noch gefunden, aber erst nichts mit anzufangen gewusst. Und vorallem: Wo ist die Treppe? Nachdem alle Räumlichkeiten inspiziert waren, haben wir uns noch einen zweiten Standort vorgenommen, der gut 4 Kilometer von hier entfernt lag. Hier befanden sich ein paar alte Garagentrakte, sowie etliche Betonfundamente, die darauf schließen ließen, dass es hier mal mehr gab. Und da habe ich eins und eins zusammengezählt und entdeckte dabei dann auch irgendwann die Treppe. So waren wir unverhofft wieder im Spiel und ich zeigte meinem Papa mal, was sich hier noch alles verbirgt. Eine riesige Bunkeranlage erschloss sich unterhalb des Areals, auch hier gab es nicht mehr viel Ausstattung, aber genug Räume, die man erkunden konnte. Und einige Hinweise auf den Cache fanden wir auch, aber angesichts der Geländewertung war es uns nicht möglich, hier dem Finale nahe zu kommen. Nach gefühlten Stunden ging es wieder an die Oberfläche und an die frische Luft und ab nach Hause zu Mutti - solche Abenteuer machen hungrig.

Leider blieben uns von dieser Tour keine Fotos, die Speicherkarte hat den Tag nicht überlebt dead