Samstag, 23. Juli 2016

Ein Tag Elbsandsteingebirge

Der Morgen dämmert in Berlin, als ich um 4 aufbreche. Neben Proviant und Wasser werden noch Henry und Ralf ins Auto geladen und dann geht es endlich Richtung Süden. Dresden, Pirna und der erste Stopp kurz vor Königstein für den ersten Cache des Tages. Soweit hat das Navi uns gut geleitet, doch die Weiterfahrt zur tschechischen Grenze wollte sich abenteuerlich gestalten - verdammt, die Karte war nur für Deutschland, Österreich und Schweiz. Doch Ralf leitete mich ohne Umwege zu meinem ersten Cache in Tschechien. Und auf dem Rückweg gab es erstmal die Kelle: Guten Morgen, Zollkontrolle ...
Nachdem wir kurz erklärten, dass wir des Geocachens wegen nur ein paar Meter über die Grenze gefahren sind und wir als die beiden Fußgänger mit Hund auf der Straße identifiziert wurden, konnten wir unsere Fahrt zum Lichtenhainer Wasserfall ohne Probleme fortsetzen.










Lichtenhainer Wasserfall, Kuhstall und ein Steinmännchen 

Wer sich unter dem Lichtenhainer Wasserfall was berauschendes vorstellt, sollte sich auf jedenfall ein Bild vor Ort machen. Aber wir wollten den frühen Morgen nutzen, denn es war Viertel nach acht, der Parkplatz noch leer und somit sollten wir die Aussicht vom Kuhstall für uns haben. Auf dem Weg hinauf, kamen wir zu einer Stelle mit ganz vielen Steintürmchen - ganz klar, dass sich eines meiner Steinmännchen hinzugesellte. Und dann erreichten wir das Felsentor. Die Aussicht über die sächsische Schweiz mit seinen Sandsteintürmchen war schon großartig, aber dann ging es noch die Himmelsleiter hinauf und der Blick weitete sich noch einmal zu einem Panorama. Da Ralf sich hier gut auskannte, besuchten wir noch eine Höhle mit Fenster und konnten nach etwas krabbeln und kriechen noch besser über die tausend Grüntöne des Waldes hinwegblicken und dabei konnte ich auch noch einen besonderen Cache loggen.
Man kann sich einfach nicht satt sehen, aber wir hatten noch ein paar Punkte auf dem Programm. Auf dem Rückweg kamen nun die Massen und der Parkplatz war bis zum letzten Platz gefüllt. Weitere Touris wurden mit Bus und Kirnitschtalbahn hergebracht und standen nun in großen Gruppen am Lichtenhainer Wasserfall und warteten auf die halbstündliche Klospülung, angekündigt durch Conquest of Paradise. Nachdem Ralf seinen Cache gewartet hatte, der auch ausschlaggebend für unsere Tour war, ging es weiter durchs Kirnitschtal nach Hinterhermsdorf.










Hinterhermsdorf, Kirnitschklamm

Nach 15 Minuten hatten wir den Parkplatz in Hinterhermsdorf erreicht und Henry konnte es gar nicht erwarten, wieder auf Tour zu gehen. So gesellten wir uns zu den anderen Wanderern und genossen die schattigen Wälder. Unser Ziel war die 45 Minuten entfernte Obere Schleuse der Kirnitschklamm. Hier gab es eine entspannte Bootstour über 700 Meter bis zur unteren Schleuse. Die Kommentare unseres Gondolieres lassen wir mal unkommentiert, für uns war es einfach Entschleunigung, die Henry gleich mal für ein Nickerchen nutzte. Der Rückweg zum Parkplatz führte uns wieder eine Himmelsleiter hinauf und an zwei Dosen vorbei durch die Wälder. Den Aussichtsturm in Hinterhermsdorf haben wir dann gestrichen, da wir hier wieder 30 Minuten Weg vor uns gehabt hätten und erstmal eine Stärkung in Betracht zogen...








Bastei

Nachdem wir im Kirnitzschtal guten Sauerbraten mit böhmischen Knödeln und Rotkohl gespeist hatten, setzten wir unsere Fahrt fort. Wenn man schon mal in der Sächsischen Schweiz ist, sollte man auch die Bastei gesehen haben. Diese imposante Felsformation verbunden mit Brücken, sollte dann auch unser letzter Programmpunkt sein. Die Massen an Touristen waren hier schon wieder auf der Heimreise und gaben uns die Parkplätze direkt an der Bastei frei. Dennoch waren die Brücken und Aussichtspunkte noch gut besucht, aber das war vertretbar. So genossen wir die Blicke in die Tiefe und die Weite und über das Elbtal. Ein schöner Abschluss des Tages und so gab es neben ganz vielen Fotos und 15 Kilometern Wanderung auch noch viele Ideen für weitere Besuche des Elbsandsteingebirges.









Samstag, 16. Juli 2016

Von Turm zu Turm

9:35 Abfahrt Adlershof
10:15 Ankunft Hennickendorf
10:22 Abfahrt Bus nach Woltersdorf
10:48 Ankunft Woltersdorf

Beginn der Turmwanderung

Von der Bushaltestelle an der Kirche ging es mit kurzem Stopp, wegen zwei Caches, zur Woltersdorfer Schleuse. Nachdem ich mir einen Schleusengang angesehen hatte, setzte ich meinen Weg Richtung Aussichtsturm fort. Der Anstieg war schnell gemeistert und die Stufen zur Aussicht schnell erklommen. Schönes Wetter hatte ich mir ausgesucht, die Sicht war fantastisch und die Seen glitzerten in der Sonne. Damit war ich auch schon wieder unten und unterwegs entlang des Kalksees mit seinem klaren Wasser. Dieses verleitete mich dann auch gleich mal zu einer Runde schwimmen und erfrischen. Nun aber weiter. Aber ein Cache am See habe ich dann doch noch gesucht. 
Nächster Halt Rüdersdorf. Auch hier wurde noch ein Cache eingesammelt, bevor es zum Museumspark ging. Was ich beim letzten Besuch noch nicht wusste, wenn man nur die Turmwanderung vornimmt, ermäßigt sich der Eintritt um die Hälfte. Unterwegs hatte ich ganz schön getrödelt, denn mittlerweile war es auch schon 15:00 Uhr durch. Vom Glockenturm in die Tiefe des Tagebaus geblickt und dann ging es auf zur letzten Etappe der Wanderung. Rüdersdorf ist schon toll mit seinem Kalksee, den Industrierelikten und der Natur, die alles wieder zurückerobert. 
Der 66-Seen-Wanderweg führte mich nun nach Tasdorf und dann westlich am Stienitzsee entlang nach Hennickendorf. Langsam drängte die Zeit, denn den Wachtelturm musste ich bis spätesten 18:00 Uhr erreicht haben. So legte ich noch einen Schritt zu und schaffte es auch pünktlich 10 Minuten vorher am Ziel zu sein. So stieg ich die Stufen hinauf und schaute über den Stienitzsee und freute mich über die schöne Wanderung. Derweil stellte der Turmwächter mein Diplom aus und danach durfte ich mich noch ins Turmwanderbuch eintragen.

Zum Abschluss, nach 21 Kilometern, belohnte ich mich noch mit einem Eis, bevor es um 18:20 wieder heimwärts ging.


Schleuse Woltersdorf
Aussichtsturm Kranichsberg
Dämeritzsee
Liebesquelle
Kalksee
Rüdersdorf
Museumsdorf
Glockenturm
alter Bagger im Tagebau
Relikte 
Wegweiser
Im Wachtelturm
Wachtelturm
Turmdiplom
Turmwanderung

Freitag, 8. Juli 2016

Paddeln im Spreewald II

Heute habe ich mir einen Tag frei genommen und so ging es zusammen mit Stefan und Claudia in den Spreewald. Entgegen aller Prognosen erwartete uns ein warmer, teils sonniger Tag ohne Wind - ideal für eine Paddeltour.

Wir fanden auch schnell einen Verleiher mit 3 freien 1er Kajaks inklusive Steueranlage und konnten auch gleich aufs Wasser. Es gab noch eine kleine Einweisung in die Boote und ein paar Tipps für die Routen und dann waren wir auch schon unterwegs. Gestartet sind wir in Lübbenau und paddelten über den Südumfluter zum II. Freiheitskanal. Erst noch skeptisch lernten die beiden Münchener hier die Steueranlage richtig schätzen. Trotz enger Windungen war das Vorankommen hier einfach. Nach diesem Teilstück wechselten wir (eher aus versehen) in den I. Freiheitskanal, der zum Vorteil hatte, dass wir ihn ganz für uns hatten und sogar einen Eisvogel sehen konnten.


Heute war es auch so recht ruhig auf dem Wasser, das zeigte sich auch schnell nach der Schleuse in Leipe. Hier konnte ich diesmal ganz in Ruhe den Cache auf der kleinen Insel loggen, bevor wir ein Stückchen weiter an Land gingen. Nach Stärkung bei Radler und Plinse ging es wieder aufs Wasser.


Über den Rohrkanal kamen wir auf den Burg-Lübbener Kanal, der uns zum Wehrkanal brachte, von wo wir in das beschauliche Spreewalddorf Lehde kamen. Lehde ist das Kahnfahrtmekka und während der Hauptverkehrszeiten lieber zu meiden. Nun war der Nachmittag schon vorangeschritten und so konnten wir den Ort gut passieren. Nachdem wir noch den Müllkahn von Alba passiert hatten, waren wir schon wieder auf der Hauptspree, die uns zurück zum Bootsverleiher brachte.

Fast 15 km lagen nun hinter uns und alles perfekt vom Boot, über den Verleiher bis zum Wetter und der Ruhe auf dem Wasser. Und allen hat es Spaß gemacht und nur einer hatte einen nassen Hintern ;)










Sonntag, 3. Juli 2016

Entschleunigung 2016

Man sagt, es braucht 3 Wochen, damit Urlaub wirkt.

Woche 1: Putzen, Packen, viel Erleben, wie ein Flummi durch die Gegend springen

Woche 2: Länger liegen bleiben, noch mal umdrehen, Umplanen bis hin zu keinen Plan haben, Schlafen, Lesen, Abschalten, ...

so verlief mein Sommerurlaub

Woche 3: eigentlich sollte hier das System langsam wieder hochgefahren werden, aber soviel Urlaub habe ich leider nicht am Stück.  

... nun sollen hier die Bilder weitererzählen

Sommerblumenwiese

Sommerblumenwiese

Steinmännchen

Steinmännchen

Paddeltour auf der Recknitz

Tribohmer Bach

Tribohmer Bach

Ganz viele Dosen

Pfarrgarten Starkow

Pfarrgarten Starkow

Pfarrgarten Starkow

Pfarrgarten Starkow

Pfarrgarten Starkow

Pfarrgarten Starkow

Pfarrgarten Starkow

Aussichtsturm 
Faserplattenwerk

Faserplattenwerk

Faserplattenwerk

'Der Zirkus kommt' Hafen Ribnitz

Hafen Ribnitz

Hafen Ribnitz

Hafen Ribnitz

Hafen Ribnitz

Steinmännchen

Steinmännchen

Steinmännchen

Steinmännchen

Sommerblumenwiese