Sonntag, 25. September 2016

Paddelevent in Mirow 2016


Schon am Donnerstag wurde kräftig gepackt und mein Navi führte mich an die Mecklenburger Seenplatte. Erstmal ging es mit dem Klapperesel in den Nationalpark und zum Aussichtsturm. Vom Käflingsbergturm hat man eine fantastische Aussicht über den Müritz Nationalpark. Dann ging es weiter zur Kanustation Mirow. Der Abend war ran und so wurde noch schnell das Zelt aufgebaut und nach einem Süppchen ging es auch schon in die Koje.


Nach einer sehr kalten Nacht, gab es am Freitag erstmal eine heiße Dusche und Tee. Die Brötchen kamen per E-Bike und nach dem Frühstück wurden noch letzte Vorbereitungen für das Paddel- und Kletterevent getroffen, die Kletterarena wurde präpariert und der Grillplatz wurde eingerichtet. Mit voranschreitender Stunde füllte sich der Platz, überall entstanden Zeltunterkünfte jeglicher Art, die Wohnwagen wurden zurechtgerückt und der Platz erkundet. Noch ein wenig Auslauf für den Hund, bevor das erste Event des Wochenendes startet: Geocacher lernen zaubern. Nachdem Herr Bonsai alle Zauberlehrlinge verzaubert hatte, wurde der Grill angeheizt und viele fanden sich mit Speis und Trank am Grillplatz ein. Nur der Regenschauer passte nicht so ganz zur Stimmung, aber im Gruppenzelt wurde einfach dicht zusammengerückt und weitergespeist, gequatscht und Pläne geschmiedet.


Bis auf wenige Ausnahmen sind Samstag alle trocken in den Tag gestartet. Nach dem Frühstück gab es noch eine kleine Rede und schon verteilten sich die Cacher auf dem Wasser, dem Baum oder bei den Dosen in der Umgebung. Die Tagesgäste kamen hinzu und taten es den anderen gleich. Zudem nutzten viele die Möglichkeit den Moving Cache zu loggen (Eine fast ausgestorbene Cacheart, wo die Dose zum Cacher kommt und nicht der Cacher zur Dose). Am Abend fand man sich zum größten Teil wieder auf dem Grillplatz ein. Verhungern musste niemand, auch diejenigen, die nichts Essbares dabei hatten, wurden satt und so kam man mit vielen noch einmal ins Gespräch und man ließ den Tag Revue passieren.


Sonntag gab es ein letztes gemeinsames Frühstück und neben dem Zusammenpacken wurde auch noch mal ordentlich angepackt. Poseptun hatte zum CITO gerufen, denn neben ein wenig Müll der Saison und des Eventwochenendes gab es noch ein Souvenir aus dem Wasser zu fischen. Ein eindrucksvolles Bild gab die Kanadierflotte ab. Aber auch an Land war man nicht untätig und die Eventarena wurde wieder in den Ursprung versetzt. Am Schlimmsten sah es wohl in der Orga-Ecke aus, dort dauerte es ganz schön lange bis die Ordnung wieder hergestellt war, so ging es für mich erst nach dem großen Aufräumen auf den See. Die Nachkontrolle auf dem See ergab, dass die Cacher gewissenhaft gereinigt hatten.


Damit verabschiede ich mich für dieses Jahr vom Mirower See und freue mich schon auf das nächste Jahr, wenn es heißt: Paddel- und Kletterevent Müritz 4.0


Die Loginsel wird eingeholt


Mittwoch, 21. September 2016

Die Insel im Stienitz

Lange schon auf meiner To-Do-Liste und doch irgendwie unerreichbar. Bisher mangelte es immer an einer Bootscrew für die Kanadier vom Museumspark. Bootsverleiher gibt es am Kalksee so gar nicht. Man kann zwar Boote an der Woltersdorfer Schleuse mieten, muss aber einmal durch den Kalksee zum Start. Oder man nimmt sich ein Boot am Strandbad im Stienitzsee ... Ich habe dann noch weiter recherchiert und das Seminarhotel Fährhaus ausfindig gemacht. Die haben genau 2x 2er Kajaks da und das lässt sich gut alleine händeln.
Also recht spontan heute ein Boot klar gemacht und dann ging es los mit der Suche nach der Insel im Stienitz. Zum Start waren es nur ein paar Meter und mir kam es vor, als hätte ich den gesamten Kalksee für mich alleine. Auch auf dem weiteren Weg begegneten mir nur zwei Boote. So blickte ich links und rechts in die Vorgärten und staunte nicht schlecht über die  Yachten, die in der Hauseinfahrt standen. Die Tölpel genossen die Sonnenstrahlen und die Autobahn sorgte für Hintergrundmusik. Bald kam ich an eine Stelle, wo mir die Worte des Owners noch nachhallten, irgendwas mit Finger in die Ohren stecken und so schlimm ist es nicht, dauert nicht lange ... eine Eisenbahnbrücke, wo ich vor langer Zeit innerhalb der Brücke einen Cache gefunden hatte.
Ansonsten kreuzte ein Eisvogel meinen Weg und auch einige Fische begleiteten meinen grünen Plastedampfer. An der letzten Station hatte ich gerade alle Informationen ermittelt, als es plötzlich zu nieseln anfing Schnell Schutz unter den Bäumen gesucht und erstmal in aller Ruhe gerechnet. Und da hatte die Sonne es endlich geschafft und begleitete mich nun zur Insel im Stienitz.
Gut gefunden und dann noch den Rest des Tages die Gegend vom Wasser aus erkundet.


























Dienstag, 20. September 2016

Turmdiplom Bad Freienwalde 2016

Es war mal wieder an der Zeit den Türmen das Fürchten zu lehren. So zog ich an diesem schönen, aber frischen Spätsommermorgen nach Bad Freienwalde aus. Mit dem Eisenschwein ging es nach Falkenberg und von hier war ich auf meine eigenen Füße gestellt. Zuerst mal eine Dose auf der Carlsburg, bevor ich auf Fontanes Spuren wandelte. Denn mit dem Herren hatte ich noch aus dem letzten Jahr eine Dose zu rupfen. Doch da war mir wildes Getier zuvor gekommen, immerhin fand ich das Logbuch und die Einzelteile der Dose, sodass ich diese Geschichte schon mal mit einem glücklichen Ende niederschreiben kann. Dieses Jahr rückte ich dem Bismarckturm aus dem Hinterhalt zu Leibe. Ich nahm den Weg über den Grat, der mir schon einiges abverlangte. Immer nur einen Schritt vorausschauen und aufpassen, dass die Nase nicht am Berg hängen bleibt - mit dieser Strategie erreichte ich Punkt 12 Uhr meinen ersten Turm. Die Aussicht war super, denn die Sonne lachte weit über den Oderbruch und dies war gleichbedeutend mit dem Signal zum Aufbruch. 
Von hier ging es nicht auf dem Turmweg weiter, sondern auf dem alten Teufelsseepfad. Leicht zugewachsen, doch immernoch begehbar verlief der Weg auf der anderen Seite des Berges entlang. Die Bäume spendeten Schatten und der Pfad führte mich direkt zum See. Die Libellen sonnten sich träge im Licht und auch ich legte erstmal eine Pause ein. Am Biberstammtisch war noch ein Plätzchen frei, hier hatte dieser ganze Arbeit geleistet, sodass der Baum Anfang des Jahres gefällt werden musste. Nach einem guten Mahl aus Keksen und einigen Vitaminen brach ich wieder auf, denn es waren noch immer 3 Türme übrig. 
Immer weiter ging es hinauf und so machte ich noch einen kleinen Abstecher zum Thüringen Blick und genoss die Aussicht bevor es wieder hinab in die Stadt ging. Am Eulenturm begegneten mir zum ersten Mal weitere tapfere Damen. So ging es mit vereinten Kräften die Treppen hinauf - Turm Nummer zwei war besiegt. Für mich ging es nun wieder alleine weiter. Mit geschulterten Brettern für die Füße stieg ich nun die Stufen zum Schanzenturm hinauf. Nur noch unterschnallen und ... fliiiiiiieeeeeeg ... ehm, lieber doch nicht. 
Mit beiden Beinen wieder am Boden brauchte ich noch eine weitere Stunde zum Aussichtsturm. Mein Weg führte mich durch die Stadt, vorbei an den Einheimischen und an den Ruhesuchenden - noch 145 Stufen versprach das Schild am Fuße des Turms und am Eingang zum Turm dann der Schock: Der Fahrstuhl ist leider außer Betrieb. Die letzten Kräfte wurden mobilisiert und so erreichte ich auch diesen Gipfel. Einen letzten Weg musste ich noch antreten und der führte mich zur Touristen Information. Nun ist es amtlich bescheinigt: Zum dritten Mal in Folge habe ich das Turmdiplom bestanden.


















Sonntag, 18. September 2016

Blade Night

Draußen beginnt es zu dämmern und Nieselregen setzt ein. Innen wuseln Menschen jeden Alters auf 2 bis 8 Rollen entlang geschlossener Geschäfte. Was sonst durch die Hausordnung streng verboten ist, ist heute Abend zwingend erwünscht. Ob auf Skatebords oder den wiederauferstandenen Longboards oder auf Inlineskates und Rollschuhen - ja es gibt sie noch. Aber auch mit dem Roller oder ganz neu den elektrisch betriebenen Hoverboards, Monowheels oder wie sie alle heißen werden hier die Runden gedreht. Das A10 Center ist ein riesen Einkaufstempel mit über 200 Geschäften. Ich habe durchschnittlich für eine Runde auf Inlinern 2:30 Minuten gebraucht. Begleitet wurde man durch Musik und Lichtshow Hatte was von Eishalle, nur größer, weniger Leute und schön warm. Zusätzlich hat Karstadt Sports noch K2 mit einem Inlinerverleih aufgefahren und ein Glücksrad, wo man einiges gewinnen konnte, was aus den Regalen musste - hauptsächlich EM Fanartikel. So habe ich hier fast 4 Stunden meine Runden gedreht, wieviele es am Ende waren, weiß ich allerdings nicht. Habe ein EM und ein BladeNight T-Shirt gewonnen und sehr viel Spaß gehabt.









Sonntag, 11. September 2016

Paddeln auf der Spree

Heute bin ich endlich mal wieder ein wenig aufs Wasser gekommen. Für vier Stunden ging es mit einem Prijon Seayak500 LV von Hangelsberg flussaufwärts, solange es die Zeit hergab. Zurück konnte ich mich dank der Strömung schön auf der Spree treiben lassen und die Natur genießen. Schon mal eine kleine Aufwärmübung für Mirow, auch wenn das Wetter bis dahin wohl alles andere als so heiß sein wird.

Hangelsberg stromaufwärts

Farbenspiel am Ufer

Wölkchen auf dem Wasser
Niedrigwasser

11 Kilometer auf der Spree

Donnerstag, 1. September 2016

Radtour um den Müggelsee

Es ist schon eine Weile her, dass ich mit dem Rad um den Müggelsee geradelt bin. Leider war der Spreetunnel gesperrt, denn hier standen die Sanierungsarbeiten kurz vor der Vollendung. So fuhr ich über Rübezahl zum kleinen Müggelsee und tauchte erstmal bei tiefstehender Sonne ins Wasser ein. Erfrischt ging es weiter entlang der Müggelspree bis ich diese kurz vor dem Dämeritzsee queren konnte. Auf dem Rückweg machte ich noch einen kurzen Stopp auf der Müggelseemole und schaute der Sonne hinterher. Im Dunkeln erreichte ich dann nach 32 km wieder die heimische Couch. Immer wieder eine schöne Radtour.