Samstag, 4. Juni 2016

Hoch hinab - Behmshöhe

Was hat mich nur geritten mich bei diesem Event anzumelden. Der Größenwahn lag nicht mal am Abseilen an sich, sondern dass Neubrandenburg nicht gerade in der Nachbarschaft liegt, dass wurde mir aber auch erst später bewusst. Ralf hatte mir von diesem Geocaching-Event erzählt, da fielen die Worte Turm und Abseilen ohne Klettern und mein Hirn setze aus. Aber kneifen ist nicht, also fuhr ich heute nach Neubrandenburg. 
Dort traf ich bei bestem Sommerwetter auf einige einheimische Geocacher und die Leute vom Verein Turbine, die die Ausrüstung bereitstellten. Ausgerüstet mit Klettergurt und anderem Gerödel ging es auf den Turm. Glücklicherweise hatte ich noch meine Fahrradhandschuhe im Auto, denn die konnte ich hier gut gebrauchen. Auch meinen Fahrradhelm hatte ich dabei und oben auf war die Actionkamera befestigt.
Erstmal gab es eine Einweisung in Punkto: Es kann nix passieren, ich sollte nur das eine oder andere beachten. Eingeklinkt und rüber über die Brüstung, einmal den Hintern über 25 Meter Tiefe schweben lassen. Dann ging es auch schon los mit dem Seil und dem Ablassen. Die größte Hürde war der Absatz unter der Turmkanzel. 'Zu' war der Hinweis nach unten, um mich in einer festen Position zu halten, damit ich mich im Logbuch verewigen konnte. 'Frei' und schon bestimmte ich das Tempo nach unten wieder selber. Da meine Beine sehr schwerkraftorientiert waren, gibt es Abzüge in der B-Note, aber das hinderte mich nicht an einer sicheren Ankunft am Fuße des Turms.
Ich bin dann noch ein zweites Mal mit dem Seil hinab, aber vorher wurden Kamera und Handy oben und unten verteilt, um dies auch noch mal aus anderer Perspektive zu dokumentieren.






Nach diesem adrenalinfördernden Event ging es noch zu einem weiteren Event direkt am Tollensesee: Einem Seifenblasenflashmob. Ganz plötzlich dekorieren alle das Strandbad mit Seifenblasen. War noch einmal ein entspannter Abschluss meines Neubrandenburg Aufenthaltes.


Nach Hause bin ich dann aber auch noch nicht. Eine kleine entspannte Wanderung habe ich dann noch in Burg Stargard unternommen. Der Sieben Berge Rundweg führt einmal um den Ort, immer rauf und runter. Ein paar Dosen habe ich dabei auch noch geloggt, aber aufgrund der extremen Hitze habe ich dann nur 4 der sieben Berge bestiegen und mir die anderen samt Bergfried für ein anderes mal aufgehoben.



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