Samstag, 18. November 2017

Flughafen Tempelhof - THF

Heute gab es einen Tag der offenen Tür am Flughafen Tempelhof. Einmal das ehemalige Terminal von Innen sehen. Die Besichtigung war kostenlos und der Andrang dementsprechend groß und wir natürlich mit von der Partie. Kaum drin, gleich die erstbeste Schlange gesucht und angestellt. Wohin der Flug geht? Hoffentlich in die Karibik *Daumen drückt*. Das Ticket, was wir dann nach fast einer Stunde gelöst haben, war eine Führung auf die Besucherterrasse des Flughafens. Immer mehr Besucher flogen hier hinein und auch heute hatten wir alles richtig gemacht, denn die kostenlosen Tickets für die Führungen waren ruck zuck weg. Nun mussten wir  nur noch die 2 1/2 Stunden bis zum Abflug überbrücken und dabei wurde dann Terminal und Vorfeld unter die Lupe genommen und ein wenig dem Programm gelauscht. 
Neben den Führungen gab es noch eine kleine Zirkusvorstellung des Zirkus Cabuwazi, der auf dem Tempelhofer Feld sein Lager aufgeschlagen hat. Hier zeigten Flüchtlinge, was sie im Mitmachzirkus einstudiert hatten. Wir waren ja guter Dinge mit der Führung um 16:15 Uhr vielleicht einen schönen Sonnenuntergang sehen zu können, doch leider fing es am Nachmittag zu regnen an und so gab es einen tollen Ausblick auf eine nasse Stadt im Glanze sämtlicher Lichter. Egal, es war trotzdem ein schöner Tag mit Einblicken, die mir bisher nicht möglich waren.












Sonntag, 15. Oktober 2017

IGA Berlin 2017

Da gibt es die Blumenschau schon einige Monate in der Stadt und wir haben es bis heute noch nicht geschafft ihr einen Besuch abzustatten. Heute war dann auch die letzte Gelegenheit. Leider war das auch der Plan von 40.000 weiteren Menschen - egal. Also haben wir uns auf den Weg nach Hellersdorf gemacht, haben uns in eine der langen Schlangen an der Kasse angestellt und uns von den Massen auf das Gelände schieben lassen. Der Andrang an der Seilbahn war ebenfalls enorm, also machten wir uns zu Fuß auf zur Spitze des Kienberg. 

Das Wetter war ein Traum und eindeutig zu warm für Mitte Oktober und so genossen wir den spätsommerlichen Sonnenschein. Wieder erwartete uns eine lange Schlange, diesmal an einer Imbissbude unter dem Aussichtsturm Wolkenhain. Zum Glück bekamen wir noch eine Portion Pommes ab und damit wurden die Kraftreserven auch für den Aufstieg in den Himmel wieder aufgefüllt. Auch hier oben herrschte großes Gedränge, was aber die Aussicht auf die Plattenbauten und die dahinterliegende Großstadt nicht trübte. 




Nun fehlte uns immer noch die Fahrt mit der Seilbahn und der Besuch der Gärten der Welt. Aber auch hier warteten schon die Massen. Also wieder zu Fuß vom Berg runter nach Hellersdorf. Hier gab es zwar auch eine Schlange, aber dafür ging es schnell voran und diesmal gab es kein zurück. Bald saßen wir nun in der Kabine und es ging hoch auf den Berg und auf der anderen Seite wieder hinab und als kleines Highlight blieb die Gondel dann noch schwankend in luftiger Höhe stehen. 





In den Gärten der Welt angekommen, sahen wir, dass wir alles richtig gemacht hatten, denn hier war das Ende der Schlange lange nicht auszumachen. So schlenderten wir über das Gelände, genossen die Sonne im Liegestuhl, die letzten Blumen und schauten dann noch bei der Abschlussveranstaltung vorbei.



Der Tag neigte sich dem Ende und die Sonne verschwand langsam hinter der Großstadt. Mit einem erneuten Aufstieg auf den Kienberg und dem Wolkenhain konnten wir noch ein paar schöne Bilder erhaschen. Und der absolute Höhepunkt war dann noch die letzte Fahrt mit der Seilbahn der IGA 2017, die uns direkt zum Ausgang in Hellersdorf beförderte und danach den Betrieb einstellte. Hinter uns schlossen nun die Tore der Gartenschau ... Ende gut, alles gut.




Mittwoch, 27. September 2017

Turmdiplom 2017

Auch dieses Jahr machte ich mich auf, um mein Turmdiplom zu erlangen. Von Bad Freienwalde ging es mit dem Zug nach Falkenberg (Mark) und dann auf Schusters Rappen wieder zurück. Mein erstes Ziel war erstmal ein Multi, wo ich zur Ida Eiche geleitet wurde. Logbuch signiert und weiter zum Bismarckturm, vorbei am Froschmaul und dem Lug ins Land.














Am Turm traf ich gleich auf 4 weitere Wanderer. Dank des schönen Wetters, konnte man weit in die Ferne blicken. Aber außer den Fortschritten am neuen Schiffshebewerk gab es nichts neues zu entdecken.



Weiter ging es auf dem Turmwanderweg Richtung Teufelssee. Doch erstmal wurde der Märkische Watzmann begutachtet, ein Hügelgipfel samt Kreuz und der zugehörige Cache geloggt. Der Weg zum See ging bergauf und bergab und in Schlängellinien am Kamm der Hügelketten entlang. Hier und da wuchsen auch mal Pilze am Wegesrand, ansonsten war ich eher alleine in der Landschaft unterwegs. 
Bei schönstem Sonnenschein erreichte ich dann den Teufelssee. Hier gab es erstmal eine Stärkung, wobei ich die Libellen und Frösche im See beobachtete. Der Biber ließ sich nicht blicken, aber seine Spuren waren überall gut sichtbar. 
















Die nächste Etappe führte mich dann wieder in die Zivilisation und zum Haus der Naturpflege. Um mir den nächsten Stempel zu verdienen, ging es auf den Eulenturm. Von hier gab es schon mal die Aussicht auf den letzten Turm meiner Wanderung, doch vorher führte mich mein Weg noch zur Sprungschanze.











Vom Turmweg geleitet, musste ich die Schanze von ganz unten erklimmen. Aber vorher wurde den Nachwuchsspringer bei den ersten Übungen zugesehen und dann musste ich noch auf den Schanzenmeister warten, damit er mir die Türen zum Schanzenturm öffnet.














Nun hieß es eine Entscheidung treffen: Den neuen Weg zur Kapelle nehmen oder den Weg ebenerdig zum letzten Turm meiner Runde. Da meine Füße doch schon etwas lahm waren und mir so oder so noch einige Stufen bevor standen, fiel die Wahl auf die schonendere Variante. Bald sah ich den Aussichtsturm durch die Blätter blitzen und dann stand ich auch schon vor dessen Tür. Doch diese Tür war verschlossen und ein Schild informierte mich, dass ich hier heute keinen Stempel bekommen werde.



Etwas enttäuscht, ging es auf neuen Stufen in die Stadt hinab und zur Touristeninformation. Dort legte ich meine Stempelkarte auf den Tisch, an der noch ein Abschnitt über war. War aber alles kein Problem und ich bekam nach 22 Kilometern mein Turmdiplom ausgehändigt.




Montag, 18. September 2017

Schweden 2017

Es ergab sich, dass die Eltern zu ihrem Ruhestand eine Woche in einem Ferienhaus in Schweden geschenkt bekamen. Nach nun 2 Jahren war es dann soweit und mit dabei waren auch Enrico und ich.

Fährtickets wurden rechtzeitig gebucht und dann hieß es warten bis es dann am 18. September endlich los ging.



Die Robin Hood brachte uns nach Trelleborg und die Überfahrt dauerte 6 Stunden, die vergingen aber angesichts der Bewegungsfreiheit an Bord, Büchern, Verpflegung und kleinen Spielen wie im Fluge. Das Auf- und Abfahren war manchmal etwas verwirrend, aber das Personal hat geduldig und präzise die Einweisung vorgenommen.





In Schweden mit dem Auto zu fahren barg nur einige Unterschiede zu Deutschland. Die Verkehrsschilder waren gelb gefüllt, statt weiß und es gab viele viele Kreisverkehre. Es gab angekündigte Geschwindigskeitskontrollen, große LKWs, Warnschilder vor Elchwechsel und einige Schilder, wo man raten konnte, was dort drauf stand. Aber dank Wegfall der Roaminggebühr und dem super mobilen Netz konnte man sich die Beschilderung auch vor Ort übersetzen lassen.







Unser Ziel war Skärbäck in der Provinz Jönköping - 3 Autostunden von Trelleborg entfernt. Landschaftlich tauchten wir immer weiter in Geröllhalden und Nadelholzwälder durchzogen von Seen mit kleinen Inseln drauf ein. 







Am frühen Abend erreichten wir dann die Hütte und erkundeten im schwindenden Tageslicht die Umgebung und richteten uns ein. Der Kamin wurde angefeuert, um wohlige Wärme in unser Häuschen auf Zeit zu bekommen.







Das Wetter in dieser Region ist sehr interessant. Wir wachten bei wolkenverhangenen Himmel auf, der nun den ganzen Tag auch noch Regen zur Erde schickte. Einfacher, unspektakulärer Regen, kein Wind, einfach nur nass von oben. Aber dies scheint für die Pilze in der Region sehr gut zu sein. Und wir erkundeten mit Gummistiefeln und Regenhosen die Umgebung und loggten auch unseren ersten Cache in Schweden.














Am Mittwoch brach dann plötzlich die Sonne durch den Hochnebel und da macht das Pilze suchen gleich doppelt Spaß. Auch der erste Kontakt mit den Einheimischen war sehr sonnig. Am Vortag hatten wir im Supermarkt schon welche gesehen, aber diese waren scheinbar sehr erfreut mal einen Plausch mit Fremden zu halten.




Nachdem eine großzüge Pilzmahlzeit bereitet war und wir mit noch einem weiteren Einheimischen Bekanntschaft machten, der die Sonne im Garten genoss und zur Gattung Kreuzotter gehörte, fuhren wir ein wenig in der Landschaft rum. Dabei stießen wir auf einen alten Schiefersteinbruch, den man durch einen dunklen Tunnel auch von Innen besichtigen konnte. Sehr spektakulär. Und dann wurde hier auch noch ein kleiner Multi absolviert.





Die Fahrt ging weiter zu unserem eigentlichen Ziel - Die Erzgruben von Fredriksberg. Hier lockte uns wieder ein Cache her und der wurde auch gefunden und dabei auch die Landschaft erkundet. Auf der Rückfahrt noch ein Abstecher nach Ramkvilla und die Sonne verabschieden.




Am heutigen Donnerstag wagten wir uns in die Großstadt, wir besuchten Växjö. Auf den Plan standen ein gut klingender Wasserturm, die Innenstadt mit dem Dom und eine Schlossruine im Norden der Stadt. Da sich die Türen der Ruine gerade vor unseren Nasen schlossen, haben wir umdisponiert und einen Spaziergang auf der nahe liegenden Insel Müso gemacht und dabei eine wunderschöne Landschaft vorgefunden.


































Schon früh machten wir uns auf zum See, um den Pilzkorb zu füllen. Maronen, Birkenpilze und Pfifferlinge und davon ganz viele. Ein schönes Fleckchen Erde in Südschweden.
Am Nachmittag ging es noch einmal mit dem Auto auf Erkundungstour und zwar nach Hyltan / Sävsjö. Noch ferner jeder Zivilisation steht dort das andere Ferienhaus. Geguckt und weiter ging die Fahrt nach Inglamåla zu einer alten Eisenmine.









Noch immer haben wir keinen Elch gesehen, also änderten wir dies an unserem letzten Tag in Schweden. Wir fuhren dafür zu einem Elchpark nach Kosta. Imposante Tiere, die man nicht vor dem Auto haben will. Vielleicht kann man sich ein anderes mal einfach mal die Zeit nehmen und am Waldrand Stellung beziehen, um sie auch mal in freier Wildbahn zu sehen. Kosta bot nicht nur Elche, sondern auch einen Outlet Store für Jagdequipment und anderen Sachen, sowie eine Glasbläserei, kann man sich mal ansehen ...






Und schon hieß es packen, putzen und zurück zur Zivilisation. Die Mecklenburg-Vorpommern brachte uns am Sonntag wieder zurück zum Rostocker Seehafen und mit jeder Seemeile entfernte sich ein schöner Urlaub.