Samstag, 17. Januar 2015

Über der Lausitz - 5 Türme Tour

Der heutige Ausflug ergab sich eher zufällig. Als ich las, dass die Schrotties heute ihr Turmdiplom planten, stutzte ich ein wenig und wies auf die saisonalen Öffnungszeiten hin. So ergab es sich, dass die beiden Richtung Lausitz umplanten und ich war dann mit an Bord.


Die erste Station war der Aussichtsturm am Felixsee in der Nähe von Döbern. Für mich war es der zweite Besuch und ich war wieder einmal überwältigt über den Ausblick und das Bauwerk ansich. Einen Cache gab es auch noch als Beifang, eine Letterbox, die sich damals etwas zierte und nicht zu mir hinab wollte.


Weiter ging unsere Tour nach Kleinkoschen an den Sedlitzer See. Hier rostete immernoch die Landmarke, der Rostige Nagel vor sich hin. Auch hier bin ich vor einiger Zeit schon einmal gewesen und die Erinnerungen sind auch noch immer präsent. Den Gedanken nachhängend ging es auf diesen fantastischen Turm hinauf. Ich suchte am Horizont nach unserem nächsten Ziel, konnte es aber noch nicht erblicken. 


Nach eineinhalb Kilometern Fußmarsch kam der schiefe Turm in unser Blickfeld. Er steht am südlichen Ufer des Senftenberger Sees und ist mit einer Neigung zum See errichtet worden. Hier erwarteten uns 180 teilweise glatte Stufen und ein wunderbarer Ausblick auf Senftenberg, die Seenlandschaft und auch auf das angrenzende Sachsenland.


500 Treppenstufen hoch und wieder runter verlangen ihren Tribut, wir hatten Hunger und suchten uns in Senftenberg etwas zu Essen. Im Tiroler Stadl konnten wir unsere Kraftreserven wieder auffüllen bei Geflügelleber mit Kartoffelbrei und Schnitzel für Maik und Evi und bei Österreichischem Ambiente.


Gestärkt und etwas Träge wurde es Zeit zum nächsten Höhenpunkt aufzubrechen. Vom Turm in Hörlitz hat man einen klasse Blick auf den Lausitz Ring und auch auf einen alten Tagebaubagger. Hier kamen Maik und Evi ins Schwärmen, denn hier wurden in beiden Erinnerungen an großartigen Events geweckt. 


Und weil noch immer Tageslicht übrig war, war das fünfte und letzte Ziel die Steinitzer Treppe am Tagebau Welzow Süd. Dieser Aussichtspunkt erinnerte mich stark an eine Rolltreppe, die im Nirgendwo endet. Nachdem wir 2 Euro in den Automaten geworfen hatten, öffneten sich die Tore zur Treppe gen Himmel für uns. Oben angekommen erstreckte sich vor uns das aktive Tagebaugebiet mit den Sandbergen und den Baggern und der untergehenden Sonne.





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