Das letzte Wochenende im August und der Wetterbericht versprach nochmal sonnige und warme Tage. Diese schönen Aussichten wollte ich nicht ungenutzt lassen und reservierte mir ein Kanu. Heute ging es gleich früh nach Erkner und zum Bootsverleih. Mein heutiges Gefährt war ein Tsunami 145 von Wilderness Systems in rot und mit Steueranlage - perfekt für eine Tour auf der Spree.
Der Dämeritzsee lag um diese Zeit noch im Dornröschenschlaf und so erreichte ich die Spreemündung ohne Probleme. Etwas entsetzt war ich, dass man die Einmündung sofort sah, weil sich ein trüber Schleier sichtbar abzeichnet. Aber ich wollte nicht ins Wasser, sondern nur obenauf und steuerte in den Flußlauf. Gut 1,5 km weiter war das Ende der Landeswassergrenze Berlin erreicht und ab hier war auch entgültig Endstation für Motorboote.
Die Fließgeschwindigkeit der Spree ist doch was stärker, als die der Warnow und so kämpfte ich mich stromaufwärts, Stillstand hieß hier Rückwärtsgang. Ein Biber, einige Enten und Libellen begleiteten mich hin und wieder und nach mehr als 4 km durch das brandenburgische Niemandsland machte ich Rast. Ein wenig die Beine vertreten, etwas Essen und Trinken und dann weiter. Als Ziel hatte ich mir die Brücke der A10 gesetzt und habe dann entschieden, dass ich so gut in der Zeit liege, dass ich noch ein Stückchen weiter fahren kann.
Ganz alleine war ich hier heute nicht unterwegs. Immerwieder überholte ich andere Paddler oder diese überholten mich oder ich sah sie irgendwo rasten. Doch gerade auf dem letzten Ende kamen mir vermehrt Boote entgegen, die wohl in Hangelsberg eingesetzt hatten und nun stromabwärts glitten. Eine kleine Pause im Schatten eines umgestürtzten Baumes, der mir gleichtzeitig Halt gab und dann Leinen los und treiben lassen.
Ganz alleine war ich hier heute nicht unterwegs. Immerwieder überholte ich andere Paddler oder diese überholten mich oder ich sah sie irgendwo rasten. Doch gerade auf dem letzten Ende kamen mir vermehrt Boote entgegen, die wohl in Hangelsberg eingesetzt hatten und nun stromabwärts glitten. Eine kleine Pause im Schatten eines umgestürtzten Baumes, der mir gleichtzeitig Halt gab und dann Leinen los und treiben lassen.
Die Rückfahrt war fahrtechnisch sehr entspannent. Kleine Kurskorrekturen und ab und an einen Paddelschlag, um noch etwas mehr Fahrt aufzunehmen und ich legte Kilometer um Kilometer zurück. Ich versuchte im trüben Wasser Fische auszumachen, aber die Sichttiefe ließ dies einfach nicht zu. An der Landeswassergrenze Berlin legte ich ein letztes Mal eine Pause ein, vertilgte den restlichen Proviant und vertrat mir noch einmal die Beine. Wie am Rastplatz zuvor, versuchte ich auch hier einen Cache zu finden, aber irgendwie sollte es heute nicht sein. So verließ ich den Wasserwanderrastplatz und legte mich noch einemal ordentlich ins Zeug für die letzten Kilometer. Nach 21 Kilometern gab ich kurz vor 18 Uhr mein treues Gefährt zurück. Es war eine schöne Tour.



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