Seit 5 Jahren versuchen die Cacher der Mecklenburger Cachegemeinde dem kalten Winter mit Feuer, Grill und Glühwein entgegenzuwinken. Dem ersten Anti-Frost-Grillen habe ich damals in Kösterbeck auch beigewohnt und mir einen Namen am Glühweingrill gemacht. Und zum 5. Jubiläum war dieses Jahr auch das Glühweinluder wieder dabei, noch heute erinnert man sich daran. Doch es wird nicht mehr in der Rostocker Schweiz gegrillt, sondern im Flussbad Rostock. So reiste ich mit einem Korb voller Holz an und gönnte mir auch gleich einen Glühwein.
Die ersten bekannten Gesichter und die ersten Gesichter, die mich erkannten, ich aber nicht gleich zuzuordnen konnte. Doch im Laufe der Gespräche kamen die Erinnerungen wieder und es wurde viel über hier und da und heute und damals geredet. Bald sah ich dann auch bekannte Gesichter aus Berlin - Mirko und Anja samt Eltern trafen im Flussbad ein.
Und bevor bei den ersten die Blase drückte, gab es noch eine wichtige Anweisung. Ganz wichtig ist es immer einen Eimer mit Wasser vorweg zu organisieren, da das Wasser dort aufgrund der kalten Temperaturen abgestellt wurde. Die Sonne war mittlerweile verschwunden und die Temperatur sank immer weiter, sodass die Masse immer dichter an das Feuer rückte. Bei uns wurden diese Plätze immer Reihum getauscht. Anjas Papa hat sich dann für uns in die Bratwurstschlange eingereiht und wir haben unseren Platz verteidigt und nach gefühlten Stunden kam er halb erfroren dann mit 5 Würsten wieder. Nach der Wurst und dem wärmenden Feuer verabschiedeten sich die vier und ich tat dasselbe ein wenig später und fuhr nach 3 1/2 Stunden mit kalten Füßen und einer Menge schöner Erinnerungen wieder nach Hause.



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