Nach diesem aufregenden Tag erwachte ich erholt und frisch wieder in Spandau. Damit die Augen auch offen bleiben, gab es gleich ein Käffchen ans Bett. So wurde gemeinsam gefrühstückt und danach hieß es aufbrechen. Und weil ich heute frei hatte und die beiden noch eine Runde im Süden geplant hatten, schloss ich mich ihnen an. Auf dem Routenplan sah ich, dass der Weg über Neukölln führte und so wurde gleich mal gefragt, ob der Kollege Enrico nicht auch mitkommen wolle. Er sagte zu und so fuhren wir mit zwei Autos über Neukölln Richtung Zossen - einen kleinen Abstecher Richtung Germanys First Geocache, damit Maik noch seiner OC only Dose ein neues Versteck suchen konnte, machten wir auch noch.
Dann ging es endlich auf die Spuren von Theodor Fontane und seiner Wanderung durch die Zossener Heide. Vier Dosen kreuzten hier unseren Weg und wir wanderten auch mal eben gute 8-9 Kilometer, haben aber keine Spuren mehr von Herrn Fontane gefunden. Nein, hier findet man höchstens noch Spuren der Russen, Betonreste, Müll, Flaschen und sonstigen Schrott, doch die Natur holt sich nach und nach alles wieder. Wir wurden Zeugen der ersten Schritte eines Kälbchen und fanden mal wieder einen dieser unnartürlich gewachsenen Hügeln. Das Wetter spielte wunderbar mit. Klärchen zeigte, was in ihr steckte, die morgendliche Frische wich unter der Anstrengung unserer Wanderung einer wohligen Wärme und bald stellte sich ein Hungergefühl ein.
Der Zuckerhut entpuppte sich als einer von vielen Spitzbunker, die noch in Waldstadt zu finden sind - auch liebevoll als Betonzigarre bezeichnet. Hier gab es für uns auch noch eine Einsicht ins Innere, eine kleine Ausstellung und am Rande wurde auch noch der Cache gefunden.
Dann ging es auch bald weiter zu der Seeterrasse. Am Wegesrand versteckte sich ein See und an dessen Ufer fand man noch die Überreste einer aus Feldsteinen gemauerten Terrasse, nur ein Café suchte man hier vergebens. Und als kleinen Bonus ging es noch auf einen dieser unnatürlich gewachsenen Hügeln, die es hier scheinbar massenweise in der Landschaft gibt. Uns erwartete hier eine schöne Aussicht und noch eine kleine Dose.
| Beim Loggen erwischt |
Nun blieb nur noch der Abschied - ein paar schöne Tage gingen zu ende. Ein paar interessante Orte wurden zurückgelassen, aber irgendwann komme ich mal wieder.
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