Donnerstag, 5. April 2012

Dönerstag im Jediland

Am Mittwoch ging es dann endlich zu Maik und Evi nach Spandau. Fast hätte ich den Donnerstag noch arbeiten müssen, aber nach der ganzen Vorfreude habe ich mich nicht mehr breitschlagen lassen. Der Plan war gänzlich einfach: Donnerstag in Ruhe frühstücken und dann weiter gen Westen - ein wenig Cachen und zum Abschluss des Tages zum Dönerstag nach Premnitz.

Auch wenn es morgens noch super kalt war, war das Wetter im großen und ganzen für unser Vorhaben perfekt. Erst gab es ein paar kleine Klettereinlagen am Rande der B188. Den Kletterbaum haben wir Maik überlassen, aber auf den Teufelsberg ging es dann für uns alle hoch.

Cachefinale
Weiter ging es am Rande von Rathenow auf angeblich stillgelegten Gleisen, bei näherer Betrachtung waren aber deutlich Spuren von Bewegung auf den Schienen zu sehen. Vielleicht ist die Strecke noch nicht aktiv, aber sie wird es bald sein und damit werden die 3 Caches hier Geschichte sein. Wie kann man denn auch an einem "leuchtenden Signal" eine Dose anbringen? *unverständlich den Kopf schüttelt*

Nach diesen Anstrengungen ging es erstmal retour nach Stechow zum Energie tanken. Eine gute alte Gaststube wartete hier mit einfacher Hausmannskost auf uns - Soljanka und dann Rinderoulade mit Klößen. Und als kleine Verdauungsrunde, wurde der einzige Cache des Ortes auch noch gesucht.

Optikpark Rathenow
Nun folgte gut gestärkt Rathenow Teil 2: Rund um den Optikpark. Die ersten Dosen wollten sich nicht zeigen, aber es müssen ja nicht immer Erfolge zu verzeichnen sein, dafür führte uns die weitere Runde noch an die 5 Schleusen des Ortes. Von Rathenow kenne ich ja bisher nur den Bahnhof und war so doch sehr erstaunt, was die Kreisstadt des Havellandes noch so zu bieten hatte.

Die Runde war dann doch größer als angedacht und die Uhr zeigte, dass es Kaffeezeit ist. Der Plan sah vor, dass wir bei Monis einkehren sollten, ein weiterer Geheimtipp von Maik und Evi, aber hier war geschlossen - vielleicht nur Saisonbedingt, vielleicht aber auch für immer ...

Ruhe vor dem Ansturm
Wir hofften nun in Premnitz was zu finden und das Café am See klang verheißungsvoll. Aber was wir hier vorfanden war eher appetitabregend und so ging es hier ganz schnell wieder raus. Bei Bäcker Thonke hingegen erwartete uns dagegen eine super Kuchenauswahl und  umfangreichen Kaffeevariationen. Gestärkt und erleichtert gab es noch einen kleinen Spaziergang durch die Premnitzer City und weitere Caches bevor wir uns auf den Weg zur Dönerbude machten.

Schneggenfutter
Gut 50 Gleichgesinnte waren angemeldet und noch 30 Minuten vor Eventbeginn sah der Dönermann die Sache sehr gelassen. Dabei waren die ersten 5 Leute nur so früh da, um sich einen der gut 30 Sitzplätze zu reservieren. Dann wurde es langsam 19 Uhr und der Dönermann fing nun richtig an zu schwitzen. Ein Dönertier nach dem anderen wurde geschlachtet und noch immer kamen weitere Leute. Auch wenn der eine oder andere keinen Sitzplatz abbekam, musste wenigsten keiner hungern. Und damit die Kinder, die sehr zahlreich mit dabei waren, sich nicht langweilten, durften sie als erste den Eventcache suchen. Es war ein kleiner Powertrail mit 4 Dosen, den wir dann im Anschluss im Dunkeln absolvierten.

Schön war es und Maiks Plan ging immer auf, das Timing war perfekt und ich denke, dass wir drei einen klasse Tag hatten, mir hat es jedenfalls viel Spaß gemacht.

Vielen Dank nochmal an Maik und Evi.

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