Samstag, 23. April 2011

Fahrräder und andere Katastrophen

Nur keine Müdigkeit vortäuschen. Erstmal fahren wir ein wenig shoppen. Stefan wollte noch nach Schuhen gucken und ein paar Sachen haben wir beim Netto heute noch vergessen. Schuhe gab es nicht, aber dafür eine Packung weißer Eier - lässt sich besser färben.
Heute stand dann eine Runde um den Müggelsee auf dem Plan. Neben einigen Dosen, die wir am Wegesrand suchen wollten, war auf der Rücktour auch ein Stopp am Müggelturm geplant. Doch oft kommt es anders als man denkt. Nach einem missglückten Überholmanöver hat es Claudia vom Fahrrad geholt - ein schmerzhafter Sturz, der Dank Helm aber noch glimpflich ausging. Das Knie war aufgeschlagen und blutete und mein Erst-Hilfe-Päckchen liegt natürlich zu Hause (Flickzeug hab ich heute aber dabei). Also düse ich los und hole mal eben was aus der Drogerie und als ich zu den beiden zurück komme, beschließt Stefan doch, dass es besser ist einen Rettungswagen kommen zu lassen. Claudia ist schwindelig und auch leicht übel, also 112 gerufen. Die Jungs brauchen nicht lange und bringen sie zur Untersuchung ins Krankenhaus nach Köpenick . 
Wie machen wir das jetzt am besten mit den Fahrrädern? Eins schließen wir an und holen es später. Und da kommt mir die Idee mit dem Spreetunnel - eine geniale Abkürzung, wenn man die Räder treppab und -auf tragen mag. Räder weggebracht, Auto geholt und ab zum Krankenhaus - nichts gebrochen und der Helm hat auch schlimmeres verhindert. So sind die beiden dann mit dem Auto heim und ich hab das dritte Rad nach Hause gefahren. Was für ein Schock. Aber Claudia geht es gut und das ist das wichtigste und Eisakkus zum Kühlen hab ich auch im Gefrierfach und der See kann warten - so schnell trocknet der schon nicht aus ;)

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