Da wacht man morgens halb sechs auf und denkt sich, man könnte doch mal in den Hohen Fläming fahren und ein paar Kilometer abreißen. Fix die notwendige Ausrüstung fertig gemacht und geschaut, was der Kühlschrank noch so her gibt. GPS war mit den wichtigsten Daten gefüttert und der Fahrplan gecheckt: Der Bus in Rädike fährt um 8:48 Uhr, also rauf auf die Autobahn und ab in die Potsdamer Mittelmark.
Der Bus war pünktlich und der Busfahrer eine coole Sau. Für 2,90 € bekommt man ordentlich was geboten, u.a. eine Rundfahrt durchs Hohe Fläming und ein unplanmäßiger Stopp am Sperrmüll, joar, einige Dinge sollte man vor der Müllpresse bewahren, darunter ein altes Tonbandgerät, Modelleisenbahntrafo und ein paar Arbeitshandschuhe, nur für die alte Schleuder hatte der Busfahrer keine Verwendung. Nach 45 Minuten erreichten wir die Burg Eisenhart in Bad Belzig und dort endete mein erstes Abenteuer und mein Tatendrang konnte endlich gestillt werden.
Die Wanderung auf dieser Etappe führte mich entlang der Steilen Kieten und etlicher Felder mit schönen Obstbäumen am Wegesrand.
Zum Glück waren es immer nur leichte Steigungen und alles ist super ausgeschildert. Überall Natur, Gräser und Blumen und eine Menge Insekten. Und bald sind Äpfel, Birnen und Pflaumen reif und auch die Brombeeren brauchen nicht mehr lange.
Ich hatte ja noch eine kleine Aufgabe zu Erfüllung. An bestimmten Stellen sollte ich Bilder zuordnen und wenn ich alles richtig gemacht habe, sollte am Ende auch noch ein Cache auf mich warten. Kurz vor Ende wurde ich von einer Herde Kühe muhend begrüßt und das gab noch mal Schwung für den letzten Kilometer.



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