Montag, 21. Mai 2018

Pfingsten am Plauer See

Das Wetter verhieß schön zu werden und so war die Idee geboren das Zelt auf 4 Rädern startklar zu machen und der großen Stadt den Rücken zu kehren. Doch wohin? Enrico kam dann auf die Idee Richtung Plau zu fahren und so wurde vorab mal geschaut und die Wahl fiel auf den Zwei Seen Naturcampingplatz. Auch wenn der Platz schon voll war, hat man für unser mobiles Zelt noch ein Plätzchen gefunden. Auf dem terrassenartig angelegten Bereich wurde nun aufgebaut: Bett bereitet, Tisch und Stühle aufgestellt und den Kaffeekocher in Gang gesetzt.


Das Gelände erstreckt sich weit am Plauer See, mit Minimarkt und Gasthaus und Bootsverleih. Und weil wir ja ganz mutig sind, ging es abends auch noch ins Wasser, bevor sich die Sonne hinter Plau verabschiedete. 
Die Nacht war dann doch noch recht frisch, aber immerhin weckte uns die Sonne und mit Brötchen und Kaffee waren dann auch unsere Lebensgeister wieder wach. Und weil es hier unheimlich schön ist, verlängerten wir gleich um eine weitere Nacht. Wir mussten allerdings einmal mit dem mobilen Zelt umziehen, diesmal mit Balkon und Seeblick und netten Nachbarn, die für uns sogar eine Steckdose frei hatten.


Damit hatten wir den ganzen Tag Zeit die nähere Umgebung zu erkunden und Weinnachschub zu organisieren. Der Dörpkonsum im Nachbarort war da leider keine große Hilfe, aber dafür bot sich uns von einem Hügel mit Aussichstürmchen, den wir dank eines Caches entdeckten, eine wunderbare Aussicht über den See und das weite Land ringsum.



Nachdem wir von unserer kleinen Wanderung zurück waren, stärkten wir uns erstmal im Gasthaus und fanden dann im Minimarkt sogar günstigen Weinnachschub.
Noch ein Bad im Plauer See und dann neigte sich der Tag auch schon langsam dem Ende. Mit dem Wein wurde die Sonne am See verabschiedet und auch noch auf das Wohl der Tante angestoßen.



So verbrachten wir ein schönes Pfingstwochenende und lieferten den Mücken ein Festmahl. Gegen Mittag  am Pfingstmontag verabschiedeten wir uns vom See, der EN-TE und den BI-KErn - kurze, aber nette Bekanntschaften. Und bevor es richtig Heim ging, wurde noch ein Stopp in der Inselstadt Malchow eingelegt. Ein Fischbrötchen mit Showeinlage - einfach herrlich, wie der Brückenwärter den Schiffsverkehr links und rechts der Drehbrücke dirigiert. Ein Besuch der alten Windmühle - leider ohne Cache, weil hier heute Tag der offenen Tür war. Ein unerwarteter Ausblick vom Turm der Klosterkirche, weil dort oben ein Cache war und noch viele Eindrücke mehr.


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