2:00 Uhr Buckow Neukölln.
Wir starten mit dem VW Bus in den Harz. Unterwegs wird noch eine weitere Mitfahrerin eingesammelt und damit sind wir dann zu fünft und die Wandergruppe Neukölln ist komplett.
5:30 Uhr Ankunft Torfhaus
Erst einmal umziehen und eine Kleinigkeit essen, bevor es los geht. Die Temperaturen sind knapp unter dem Gefrierpunkt und der Himmel ist klar. Wir sind nicht die einzigen, die sich auf den Weg machen. Im Schein des Mondes braucht es beinahe keine Stirnlampe und der Goetheweg ist auch bei weitem nicht so unwegsam, wie der Weg im letzten Jahr.
Kein Schnee und kein Eis und so kommen wir gut voran. So schlängelt sich ein Band aus Lampen im Mondenschein den Berg hinauf. Die Temperaturen fallen gefühlt mit jedem Meter, den wir uns dem Gipfel nähern, auch der Wind hat zugenommen.
7:30 Uhr auf dem Brocken
Schon unterhalb des Gipfels können wir es sehen: Den Sonnenaufgang. Den Blick immer gen Osten gerichtet, legen wir auch noch die letzten Meter zurück und können uns gar nicht satt sehen. Die Aussicht ist der Wahnsinn, im letzten Jahr konnten wir keine 10 Meter weit sehen.
Da Henry nicht mit in die Kantine durfte, haben wir unser Lager wieder im Vorraum des Hotels aufgeschlagen. Hier wurde sich gestärkt und aufgewärmt. Viele Bekannte kamen vorbei und es wurde Essen und Informationen getauscht.
Gegen 10 Uhr machten wir uns zum Abstieg bereit. Auch jetzt war die Aussicht atemberaubend und bei Tageslicht betrachtet, sahen wir auch erstmals die tolle Landschaft. Die Touristen wunderten sich etwas über die Massen, die ihnen entgegen kamen. Und nebenbei wurden auch noch die Dosen am Wegesrand geloggt.
Ein Teil der Reisegruppe verschlief glatt die Rückfahrt und zurück in Berlin empfing uns dichter Nebel. Wir hatten nun richtig hunger und so kam es, dass wir schon gegen 16:30 Uhr in Lichterfelde-Ost eintrafen, lange bevor der letzte Stammtisch des Jahres begann. Ich bestellte mir einen Flammkuchen als Weihnachtsedition mit Feige und Walnuss und als wir dann gestärkt waren, füllte sich das Ferdinand 34 mit Gleichgesinnten. Gegen 19:30 Uhr trennten sich die Wege der Wandergruppe Neukölln und bevor ich mich versah, habe ich um 21 Uhr tief und fest geschlafen.
















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