Die Saison ist schon fast zu Ende und ich dachte, man kann da das schöne Herbstwetter für einen Besuch in Eberswalde nutzen. So ging es mit Enrico heute nach Eberswalde, bzw nach Finow in die Messingstadt. Bis sich die Tore zum Wasserturm öffneten, war noch ein wenig Zeit und so wurde erstmal die Umgebung erkundet - natürlich begleitet durch einen Cache. Nach dem Eintrag ins Logbuch sollte nun der erste Stempel in den polnischen Höhenpass (die deutschen Pässe waren leider aus) erfolgen. Der Fahrstuhl war verführerisch, aber wir waren ja der 260 Treppenstufen wegen hier und so ging es die schmale Wendeltreppe empor. Der Wasserspeicher wurde zu einer kleinen Ausstellungsfläche umfunktioniert und ein paar Stufen weiter konnten wir einen ersten Blick von oben über den Barnim werfen.
Abwärts ging es dann mit dem Fahrstuhl.
Nach einer kleinen Stärkung ging es nun in die Innenstadt zur Maria-Magdalenen-Kirche. Auch hier erwartete uns eine enge Wendeltreppe, die uns 28 Meter über die Stadt führte. Auf 4 Balkonen konnten wir nun über die Altstadt schauen und noch ein wenig die Sonne genießen, bevor wir aufgrund der Schließzeiten wieder hinab begleitet wurden. Der Stempel war uns sicher und da wir nur drei von vieren brauchten, ging es gleich weiter zur Touristeninformation, wo wir unser Diplom ausgehändigt bekamen.
Hoch ging es für uns ganz schnell - ach nee, der Fahrstuhl bewegte sich ja nach unten. Aber wie kommt denn nun das motorlose Ungetüm wieder hinaus? Ah, eine Seilwinde.
Und weil ich dann doch um mein Auto fürchtete, beschloss ich, dass wir uns die zweite Runde nicht mehr ansehen werden, sondern es Zeit ist den Heimweg anzutreten. Warten wir einfach mal ab, bis der Neubau nebenan fertig ist, dann ist auch Platz für den gesamten Schubverband.
Es war ein schöner Ausflug und es gab viel zu sehen in einer Stadt, die über die Jahre immer weiter am Sterben ist und sich immer noch versucht sich über Wasser zu halten - viele Industrieruinen und hoffentlich kein weiteres Millionengrab.
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