Mittwoch, 4. Juni 2014

Mission 3000 und das Turm Diplom

Es ist soweit, der nächste Meilenstein in meiner Cacherkarriere ist ran. Statistik hin oder her, aber hier sollte es doch etwas Besonderes sein. Somit habe ich gleich zwei Leidenschaften mit einer Klappe geschlagen: Vier Aussichtstürme, vier Geocaches + einen Bonuscache und eine Urkunde.

Vorplanung und Ausführung ist zwar nicht gerade meine Stärke, aber nachdem ich mich ausreichend informiert hatte, habe ich mich für die Wanderung entschieden. In meinem Urlaub ließ sich die ganze Sache am Besten realisieren, auch wenn dies bedeutete, dass ich alleine unterwegs sein werde.


Mein Abenteuer startete in Bad Freienwalde, wo ich das Auto am Bahnhof abgestellt habe und dann ging es mit der ODEG nach Falkenberg (Mark).Von hier lief ich Berg auf, Berg ab auf den mit einem Turm gekennzeichneten Wegen zum Bismarckturm. Nach einer Stunde Wandern war dies auch meine erste Verschnaufpause. Der Turmwächter erwartete mich bereits und während ich die Aussicht über Schwedt, Niederfinow und den Oderbruch genoss, fertigte er die Turmunterlagen an. Nun noch schnell den Cache loggen und weiter ging es zum Teufelssee - Berg auf, Berg ab, Berg auf, Berg ab. Nach gut 45 Minuten bewunderte ich hier die Arbeiten der Biber und konnte bald auch schon Spuren von Zivilisation erkennen. 

Am Haus der Naturpflege bekam ich meinen nächsten Stempel und konnte mir dabei die hübschen Gärten anschauen und natürlich auch Turm #2 - den Eulenturm. Nach ca. 40 Treppenstufen konnte man nicht nur über die Schaugärten blicken, sondern auch über Bad Freienwalde und natürlich gab es hier auch noch einen Cache.


Nun wird es sportlich - mal wieder ...
Nach einem Lückenfüller für die Statistik und dem Cache für diesen Turm, konnte ich mir schon mal ein Bild von den vielen Treppen machen, die nun vor mir lagen. Eigentlich kann man die Papengrundschanzen nicht wirklich als Turm bezeichnen, aber die Meinung ändert man schnell, wenn man auch noch die 38 Meter des Anlaufs hinter sich gebracht hat. 

Und bevor es zum letzten Turm ging, habe ich noch einen kleinen Haken geschlagen und noch ein paar Statistikcaches gesucht und bis auf einen auch gefunden. Damit die Statistik am Ende auch stimmt, hatte ich zum Glück noch einen Plan B.

Der letzte Turm ist zwar nicht der Höchste, aber zusammen mit dem Galgenberg befand ich mich hier auf dem Höchsten Punkt von Bad Freienwalde. Dieser Stempel war schnell verdient und der Ausblick war wundervoll, 30 Minuten vor Turmschließung war ich auch hier für mich alleine. Der zugehörige Cache war nur noch Formsache.



Nun brauchte ich nur noch zur Touristeninformation und meine Stempelkarte vorlegen. Selbstverständlich bestand ich darauf, das Turm Diplom gleich in Empfang zu nehmen.

...

Ach richtig, bevor es zurück nach Berlin ging, rechnete ich schnell noch die Bonuskoordinaten aus und signierte meinen 3000ten Cache.

Mit meinem Umweg habe ich am Ende gut 20 Kilometer zu Fuß zurück gelegt und ich würde es jederzeit wieder tun. Die Landschaft ist so vielseitig, die Türme wundervoll und auch Bad Freienwalde und der Oderbruch bieten viele lauschige Ecken.



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