Donnerstag, 13. März 2014

Urlaubsblock Dänemark - Møns Klint

Auf diesen Ausflug habe ich mich schon die letzten Tage gefreut. Am östliche  Ende der Insel Møn befinden sich die128 Meter hohen Kreideklippen, sozusagen der große Bruder der Kreidefelsen von Rügen. Man darf zwar nicht ehr schnell fahren, aber mit der Zeit gewöhnt man sich an das Autofahren in Dänemark und außerhalb der Saison ist es an diesem Ende der Insel auch menschenleer. Im Normalfall verirren sich zu dieser Jahreszeit so gut wie keine Menschen hierher, aber die Sonne lockte wenigstens eine handvoll Leute hier heraus. Das GeoCenter hat zu dieser Jahreszeit geschlossen, aber das hielt uns nicht davon ab, die 491 Stufen in die Tiefe hinabzusteigen. Unten angekommen sprangen uns die Donnerkeile regelrecht an. Die Kreide beherbergt ja einige Fossilien, die nach und nach herausgespült werden. Und es dauerte nicht lange, da viel auch schon der erste versteinerte Seeigel in mein Blickfeld. Die Klippen waren schon ein atemberaubender Anblick und wir brauchten keine 500 Meter zu laufen, da war mein 4 Liter Beutel voll mit Donnerkeilen.
Die größte Herausforderung wartete noch auf uns - der Aufstieg. Der Neffe sprang die Stufen regelrecht hinauf und zählte freudig die Stufen. Da wird einem erst bewußt, dass man nicht mehr jung ist. Die letzten Stufen waren dann aber auch bald geschafft und zur Belohnung gab es auch noch 2 Caches, auch wenn Dose Nummer 2 auch nicht gerade ebenerdig war. Mit der Erinnerung an diese wunderbare Aussicht ging es  wieder zurück. 

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