Sonntag, 15. September 2013

Witamy Ośrodek Rancho Drzecin.

Willkommen auf der Ferienanlage Ranco Drzecin


 
Was als Schnapsidee began, war ein klasse Wochenende mit den Kollegen in Polen. Auch wenn wir mehr Leute eingeplant hatten und einige kurzfristig wegen Krankheit absagen mussten, waren wir am Ende noch gut 20 Leute. Der eine oder andere hat sich auch noch spontan entschieden, wenigstens über eine Nacht mitzukommen. So ging es am Freitag nach der Arbeit los und als wir ankamen, bruzelten schon die Steaks auf dem Grill. Die Klamotten wurden auf die Zimmer gebracht und schon gab es Abendessen. Danach wurde das Lagerfeuer entfacht und der Arbeitsalltag in reichlich Alkohol ersoffen. 

Der Samstag startete mit einem Frühstück und für manch einen auch mit einem Kater. Die Sonne hatte sich dem Wetterbericht widersetzt und erfreute uns mit ihrer Anwesenheit. Eigentlich ist die Anlage ein großer Reiterhof, aber für Pferde war von uns keiner zu begeistern. Uns war erstmal nach Seele baumeln lassen und anderen war nach Angeln. Das alles ließ sich wunderbar am hauseigenen See machen. 


Am Vormittag stand auch noch eine Runde Paintball auf dem Programm. Man zwängt sich dabei in Tarnklamotten und rennt mit einer Waffe, die Farbkugeln verschießt durch den Wald und man versucht dann die Gegner mit Farbe zu markieren. Auch wenn ich einige von den Kollegen farblich hübsch gestaltet habe, musste ich selbst auch einige Treffer einstecken - der eine erwischte mich am Kopf und färbt diesen wohl für die nächsten Wochen schön bunt. Ausgepowert und hungrig freuten wir uns schon auf das Mittag - Suppe, Kartoffeln, Schnitzel und Salat aus der polnischen Küche.


Mit meiner Kollegin ging es anschließend auf einen kleinen Verdauungsspaziergang in die Wälder auf Schatzsuche. Eine Dose war heute Pflicht und die konnte sich nicht lange vor uns verstecken. In der Zwischenzeit wurden die Tretboote fit gemacht und so ging es danach auf den See. Nachdem die anderen vom Polenmarkt zurück waren, war es auch schon wieder an der Zeit den Grill anzuschmeißen und danach gab es wieder Lagerfeuer. Fertig vom Tag bin ich zeitig in die Koje, wie andere auch.


Und heute früh ging es auch erstmal auf den Steg, denn die Sonne ließ das ferne Frankfurt/Oder in ihrem Schein glänzen. Um 9 Uhr trafen sich alle zum Frühstück und danach wurden die Zimmer geräumt, die Reste verstaut und dann hieß es aufbrechen. Fazit: Pech, wer nicht mit war, die Anlage bot viel Raum zum Entspannen, die Zimmer vollkommen ausreichend für zwei Nächte, die Gastfreundschaft super. Vielleicht ein einmaliger Ausflug, vielleicht gibt es nächstes Jahr eine Wiederholung - wer weiß :)

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