Da liege ich hier auf meiner Couch mit einer leichten Erkältung und bettel am Donnerstag um ein wenig Beistand aus dem Elternhaus, eine Tüte Mitleid für eine verstopfte Nase und einen kratzigen Hals. Und dann kommt heute früh ein Anruf vom Vater, der seinerseits heute ein wenig Mitgefühl braucht, nach einer aufregenden, schalflosen Nacht hat er vielleicht noch nicht alle Geschehenisse verarbeitet. Aber was ist passiert?
Die Mutter hat wohl im Dunkel die falsche Richtung eingeschlagen und trat dann ins Leere und kam erst am Fuße der Treppe wieder zum Liegen. Panik, Schmerzen, Angst und Hilflosigkeit, 112 und Krankenhaus, Röntgen, das ganze Programm. Glück im Unglück lautet die erste Diagnose, fiese Prellungen, aber keine erkennbaren Brüche. Man verzeihe mir den unpassenden Humor, ich bin nur froh, dass nichts Schlimmeres passiert ist. Eltern kann man auch nicht mehr alleine lassen ;)
Mutti: Gute Bessserung, lass dich ordentlich Pflegen
Vater: Denk an den Bewegungsmelder im Treppenhaus und vielleicht an eine Klingelmatte am oberen Ende der Treppe
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