| Das Team |
Gestern habe ich meinen freien Tag damit verbracht, mein Auto ein wenig spazieren zu fahren. Aus blauem Dunst heraus habe ich vorher die Schlittschuhe eingepackt, man weiß ja nie. Der Weg heimwärts führte mich durch das Seengebiet Berlins, überall hielt ich Ausschau nach Wagemutigen, die schon auf dem Eis unterwegs sind. Aber erst am Strandbad Müggelsee wurde ich fündig und da erwies es sich als gute Vorarbeit die Schlittschuhe eingepackt zu haben. Also fuhr ich meine Runde und bin dann aber auch bald wieder nach Hause.
Für heute hatte ich also einen Plan. Gegen 9:30 erreichte ich wieder das Strandbad und weit und breit war keine Menschenseele zu sehen - bei -13° Grad eigentlich nicht weiter verwunderlich. Erstmal gucken, ob der Schnee von gestern Abend den Spaß am Fahren nimmt - nö, alles schick soweit. Also Schlittschuhe an, Eishockey Schläger in Position und rauf aufs Eis. So habe ich erstmal den kleinen Tennisball über den See gejagt. Nach und nach kamen dann immer mehr Leute, an einer Stelle wurde das Eis vom Schnee befreit, an anderer Stelle wurde ein Imbiss errichtet, der mit Gegrilltem und Heiß- und Kaltgetränken lockte.
| Stärkung |
Ein paar Jungs luden mich dann auf eine Partie Eishockey ein - ganz humanes Spielen, keine Brutalitäten. Eine Glanzleistung habe ich dabei nicht hingelegt, aber es ist ja auch schon gut 15 Jahre her, dass ich mal so richtig gespielt habe und da habe ich auch mehr im Tor stehen müssen. Aber Spaß hat es dennoch gemacht und ich war am Ende ganz schön fertig. Nach einer Pause und Stärkung am Imbiss habe ich es weiter fortgesetzt den Tennisball übers Eis zu schlagen - hat irgendwas von Crosshockey. Und dann standen zwei Leute vor mir, von der Zeitung, ob sie mich interviewen könnten. So mit Koalamütze und Hockeyschläger bin ich irgendwie aufgefallen. Es ging vorallem um die Angst vorm Eis oder ob ich alles lässig sehe und zum Abschluss noch ein Foto in Pose :D. Bin ja gespannt, ob das in die BZ kommt. Am Ende waren es dann 4 1/2 Stunden auf dem Müggelsee bei herrlichem Wetter. Ach ja und die Feuerwehr, die gerufen wurde, sollte nur einen Schwan retten, aber der zog es vor einfach fortzufliegen.
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