Dieses Gelände hat schon früher mein Interesse geweckt und schon lange habe ich mir vorgenommen es mal zu erkunden. Oft wurde schon von den vielen Besuchern erzählt, die sich hier regelmäßig einfinden - Graffitikünstler, Fototouren und Leute, die versuchen noch was Brauchbares aus den Ruinen der einstigen Braukunst herauszuholen. Neuerdings treibt sich hier auch die Fraktion der Geocacher herum. Vor einigen Wochen versuchte ich mich mit einer kleinen Gruppe Gleichgesinnter an diesem Multi und wie sich später herausstellen sollte, gaben wir kurz vor dem Ziel auf.


Nun ereilte mich die Anfrage von Enrico, ob ich nicht Lust hätte, es heute erneut zu versuchen. Bin dabei - alleine ist es hier auch nicht ganz ungefährlich und im Team sind die Erfolgsaussichten auch besser. Also zurück auf Anfang und die Runde, die sich seit dem letzten Besuch auch ein wenig geändert hat noch einmal drehen. Hier kann man auch manchmal nur staunen, was es hier noch so alles zu sehen gibt, sicher wurde alles was man zu Geld machen konnte schon entfernt - also keine Kupferkessel mehr und viele Sachen haben auch schon unter Vandalen gelitten, aber wann sieht man eine Brauerei überhaupt mal von Innen. Auch wenn wir immer mal wieder von unserem Kurs abgekommen sind, hatten wir ja noch einen Cache zu finden und schnell wurde klar, dass ich beim letzten mal wirklich schon kurz vor dem Finale stand und das wir damals einige Stationen übersprungen hatten bzw falsch zugeordnet hatten. Auch heute sollten wir die eine oder andere Sache anders angehen, als vorgesehen und mit Instinkt und moderner Fototechnik dem Ziel schneller als gedacht näherkommen.

Noch einmal den fantastischen Ausblick über Berlin genießen und dann war das Logbuch auch nicht mehr weit. Zwei Teams waren heute schon hier gewesen und auf ein Team stießen wir dann noch beim Bonus Cache. Ein Päarchen nutzte die traumhafte Kulisse für ein paar leicht bekleidete Fotoaufnahmen und zwei andere sammelten wohl noch brauchbares Altmetall.
Das Wetter war heute auch einfach traumhaft - die Sonne schien, die Temperaturen bewegten sich knapp über null Grad, nur der Wind war etwas unangenehm und nach einigen Stunden Abenteuer haben Enrico und ich uns dann bei einer Tasse Milchkaffee und einem Stückchen Kuchen wieder aufgewärmt.
Das war eine sehr spannende Sache und ich hatte eine Menge Spaß dabei.
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