Freitag, 4. November 2011

Berolina Stammtisch: Route 66

Eigentlich wollte ich ja noch vor Mitternacht zu Hause sein, doch es war einfach noch nicht die Zeit zu gehen. Und dann war da noch die S-Bahn oder besser gesagt, sie war nicht da.

Aber von vorne. Der Tag hatte für mich schon sehr früh angefangen und es trennten mich noch einige hundert Kilometer vom Stammtisch in Berlin. Und dann kam mir auch noch ein kleiner Arbeitsunfall ins Gehege, bei dem ich mich ganz schön auf den Hosenboden gesetzt habe. Eine kleine Zerrung und eine Prellung, aber nichts Ernstes und früher als erwartet, hatte ich meinen Arbeitstag beendet. Nun war es die Zeit, die ich regelrecht totschlagen musste, bevor sich die Dosenverrückten im Route 66 trafen. Das war die Gelegenheit sich mal in der Umgebung ein wenig um zu sehen, liegt ja alles nicht weit weg von meiner Arbeit. Nach und nach hatte ich dann so richtig hunger, soviel frische Luft und die Aussicht auf American Food ließen schon meinen Magen knurren. Somit gehörte ich zu den ersten, die es sich im zweiten Stock gemütlich gemacht haben und nach und nach füllte sich die Locaction mit bekannten und neuen Gesichtern. Mein Tisch war bald vollbesetzt und vor mir wartete ein Teller mit überbackenden Nachos darauf verspeist zu werden. Das leidige Thema Mysteries beherrschte sehr schnell die Gesprächsrunde und es gab immer mal wieder nützliche Hinweise, die ich eigentlich nicht hören wollte - ich hasse Mysteries. So wurde mal wieder ein Abend lang gefachsimpelt und gespoilert und die Zeit verging und ehe ich mich versah, war es auch schon nach halb elf - Zeit aufzubrechen, schließlich musste ich ja Samstag arbeiten.



Und wenn die blöde S-Bahn nicht gewesen wäre, dann wäre ich auch noch vor Mitternacht zu Hause gewesen. Aber lassen wir das Thema lieber, dazu ist es zu gemütlich auf etlichen Bahnhöfen in der Kälte auf die nächste Bahn zu warten. 

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